Führungskräfte beider Unternehmen hätten sich bereits mit Vertretern der Unternehmensberatung McKinsey getroffen, um über das Projekt zu beraten, berichtete das "Wall Street Journal Europe" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise.
Dabei sei die Möglichkeit diskutiert worden, Teile der Buchclub-Sparten, die Adress-Vermarktung sowie möglicherweise das Zeitschriftengeschäft beider Seiten zusammenzulegen. Wie die Zeitung betonte, befinden sich die Gespräche in einer "vorbereitenden Phase". Sprecher beider Unternehmen hätten einen Kommentar abgelehnt.
Schon im Juni hatte es Gerüchte über Gespräche von Reader's Digest mit Bertelsmann gegeben. Damals wurde auch eine Übernahme durch den deutschen Medienkonzern für möglich gehalten. Außer im Verlagsgeschäft ist Reader's Digest auch im Direktvertrieb von Magazinen, Videos und Computer-CDs tätig.