Als Facebook 2006 den Newsfeed einführte, war die Aufregung groß: Ungefragt bekamen sie plötzlich mitgeteilt, welcher Freund was getan hatte. Abstellen ließ sich die Informationsflut, die auch die Pornobilder verteilte, nicht.
Inzwischen habe Facebook den Schaden drastisch reduziert, hieß es. Accounts, die die entsprechenden Schwachstellen ausnutzten, wurden demzufolge geschlossen. Trotzdem empfiehlt Facebook seinen Nutzern, niemals unbekannten Code in das Adressfeld zu kopieren und aktuelle Webbrowser zu benutzen.
Der Sicherheitsspezialist Sophos befürchtet, dass Facebook einige seiner 800 Millionen aktiven Nutzer verlieren könnte, wenn die Spamflut nicht eingedämmt würde. "Facebook muss das Problem unter Kontrolle bekommen, weil die Bilder so anstößig sind, dass einige Mitglieder dem Dienst den Rücken kehren könnten", sagte Graham Cluley von Sophos. Einige Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter haben bereits angekündigt, dem sozialen Netzwerk den Rücken zu kehren. Facebook wolle alles unternehmen, um künftig ähnliche Attacken auszuschließen, hieß es von dem Unternehmen.