Die Mitarbeiter der Rechte-Verwertungsgesellschaft Gema stimmten über einen Streik ab. Bei der Urabstimmung unter den 1200 Beschäftigten der Gesellschaft mit Hauptsitz in Berlin und München sprachen sich 93,7 Prozent für einen Arbeitskampf aus. Sie fordern mehr Geld.
Seit mehr als acht Monaten fordere Verdi vom Gema-Vorstand, die Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag wieder aufzunehmen, sagte ein Gewerkschaftssprecher.
Der Gema-Vorstand werden nun zum letzten Mal zu Verhandlungen aufgefordert. "Sollte dies wieder erfolglos bleiben, bleibt uns nur der Arbeitskampf", sagte Verdi-Verhandlungsführer Ulrich Beiderwieden. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) vertritt in Deutschland die Rechte von 60.000 Komponisten, Textautoren und Musikverlegern sowie einer Million Rechteinhabern weltweit.
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