Der Internet-Konzern will jedem vierten der 1200 DoubleClick-Mitarbeiter in den USA kündigen. Einem Medienbericht zufolge müssen auch international Mitarbeiter der Online-Werbefirma um ihre Stelle bangen.
Die Stellenstreichungen fielen in den USA damit höher aus als von Experten erwartet. Auch bei den 300 DoubleClick-Mitarbeitern außerhalb der USA wird mit einem Abbau gerechnet, berichtet das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf Unternehmensinformationen. Das Unternehmen kündigte zudem an, die DoubleClick-Sparte Performics abzustoßen, die sich mit der Platzierung von Anzeigen neben Internet-Suchergebnissen beschäftigt. Google als führende Internet-Suchmaschine wolle damit Interessenkonflikte vermeiden, hieß es.
Google hatte DoubleClick für 3,1 Mrd. $ gekauft und damit die Vormachtstellung im Internet-Werbegeschäft weiter ausgebaut. Die Übernahme war von Wettbewerbern kritisiert und von den Kartellbehörden streng geprüft worden. Gemessen an der Größe von Google fallen die DoubleClick-Stellen kaum ins Gewicht: Der Internet-Konzern baute die Mitarbeiterzahl im vergangenen Jahr um 6100 auf gut 16.800 aus.
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