Rayman Raving Rabbids von Ubisoft
Meist kommt das gepaart mit dem Anblick dieser Wesen, die irgendwo zwischen Kuscheltieren und Psychokaninchen angesiedelt sind und vom Spieler Dinge verlangen, an die man bei Videospielen vor Erfindung von Nintendos Wii nicht gedacht hätte - weshalb man am besten zur Wii-Version greift, denn die macht mit Abstand am meisten Spaß.
So schleudert man zum Beispiel bald Kühe durch die Gegend. Dabei wird die Wiimote-Steuerung heftig herumgewirbelt, um Schwung zu holen, und im richtigen Moment ein Knopf gedrückt, sonst fliegt die Kuh gegen einen Felsen - und das bringt keine Punkte.
In einem anderen Spiel gilt es, einen Kaninchenknabenchor im Ton zu halten: Schräge Sänger werden angezoomt und mit einer schnellen Handbewegung geohrfeigt. Sind ein paar dieser Spielchen erledigt, kommt eine große Herausforderung: Da muss dann ein Egoshooterlevel im Wilden Westen bestanden werden.
Zum Schweigen gebracht werden die Kaninchen dabei nicht mit Kugeln, sondern mit Klostopfern. Natürlich nicht, ohne sich mit gurgelnden Lauten über die ungerechte Behandlung zu beschweren - und Spieler in albernes Gekicher ausbrechen zu lassen.
Rayman Raving Rabbids von Ubisoft, u. a. für Nintendo Wii, Playstation 2, PC, ab 30 Euro, www.ubisoft.de