Screenshot: Dead or Alive Xtreme 2 von Microsoft für Xbox 360
Weshalb in den meisten der kleinen Spielchen, aus denen "Dead or Alive Xtreme 2" besteht, gehüpft wird. Das ist anfangs bizarr anzuschauen, nach einer Weile jedoch erschreckend banal und auf Dauer tödlich langweilig. Hüpfende Busen an virtuellen Wesen können nur kurzzeitig faszinieren.
Auch sind weder Beachvolleyball noch Jetskifahren annähernd abendfüllende Veranstaltungen - meist sind sie innerhalb weniger Minuten vorbei. Viel öfter liegen die spielbaren Damen am Strand, räkeln sich auf Liegen oder gehen einkaufen. Wer aber glaubt, damit seien die Tiefen des Spiels ausgelotet, sieht sich getäuscht.
Spätestens dann, wenn die Figuren kichernd von Schwimmkissen zu Schwimmkissen über einen Pool hüpfen, fragt man sich, ob man seine Zeit nicht sinnvollen Dingen widmen sollte. Dingen wie Schwimmen gehen, ein Buch lesen oder an die Wand starren. Alles ist besser als dieses Spiel, das einen ratlos und leer hinterlässt. Extrem ist es, wie der Titel schon ankündigt - vor allem extrem verstörend.
Dead or Alive Xtreme 2 von Microsoft für Xbox 360; ca. 60 Euro, www.xbox.com