Target 2, Derivate, Steuerflucht und -paradiese - für guten, investigativen Journalismus bleibt noch viel zu tun!! Dank für eigenes Denken und aufklärende Recherchen, alle Kraft für eine gute, gerechtere, soziale Zukunft!!
Die Redakteure der FTD sollten endlich Ihre tatsächlichen Ansichten über Target2 der deutschen Bundensbank und die Auswirkungen eines Derivatevolumens von mehr als 700 000 000 000 000 $ schreiben.
Ihnen wurde offentsichtlich ein Maulkorb von der Politik / Chefredaktion auferlegt.
Ich habe die FTD in der Anfangszeit jahrelang im Abo gelesen. Leider wurde die Qualität der Berichte immer geringer.
... lese ich heute bei Ihnen. Nun, mein Mitleid hält sich in Grenzen, insbesondere was die Erzeugnisse der DuMont-Gruppe angeht. In der Regel linksorientierte Blätter, die versuchen ihre Leser entsprechend zu belehren. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass die überwiegende Mehrheit der Journalisten dem linken Mainstream angehört.
Insofern ist es vielleicht nicht schlecht, wenn diese Leute sich jetzt auf den Boden der Realität begeben und eine anständige Arbeit suchen müssen.
Ich ärgere mich, dass ich die Printausgabe nicht öfter gekauft habe. Als leider unzureichend emfpand ich das Bezahlmodell für die Online Variante (mind. 24h Zugang und dann auch noch Click&Buy), was mich leider grundsätzlch vom spontanen Kauf eines interessanten Artikels abhielt.
Ich hoffe, man liest sich online, irgendwann, irgendwo...
Sie sind auch nur Systemhansels,insofern ereilt Sie nur das,was den anderen noch bevorsteht.
Sehr sehr schade! Die FTD ist für mich was die tagesaktuelle Berichterstattung angeht tatsächlich das Beste, was es zur Zeit in Deutschland gibt. Es wäre allerdings sicher interessant, wodurch die vielen Millionen Verlust eigentlich entstanden sind - denn meines Wissens kann es zumindest nicht an den Honoraren der Journalisten liegen, die dieses tolle Blatt mit Leben gefüllt haben...
Viel Glück für die Zukunft - ich werde die FTD vermissen!
Keine andere Zeitung in Deutschland war jeden Tag mit Ihren Artikeln so nah am Themenspektrum "Online" wie die FTD. Es erscheint mir unbegreiflich, dass Verantwortliche daraus nicht Kapital schlagen und der Zeitung kein tragfähiges Geschäftsmodell überstülpen konnten. Was soll man da denken über Verlagsmechanismen und -entscheidungen? Seit der Dotcom-Blase haben die Verantwortlichen nicht verstanden wie das Internet funktioniert. Wer sind die Entscheidungsträger in Verlagen wie G+J, die den wahren Wert eines Ihrer Produkte gar nicht erkennen und ein journalistisches Top-Produkt wie die FTD einfach über die Klinge springen lassen? Zumeist Personen, die sich in den letzten 20 Jahren im Print-Vertrieb hervorgetan haben. Bei allem Respekt: Diese Menschen haben keine Ahnung davon, wie sich mit Journalismus im Internet Geld verdienen lässt. In dieser Hinsicht hätte sich G+J viel früher für Input von Außen öffnen müssen. Dann hätte man solch ein Debakel vermeiden können. Ich persönlich werde die FTD, sowohl die Print- als auch die Online-Version, sehr vermissen.
...wenn ich die meisten Kommentare richtig interpretiere.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben die Möglichkeit vermutlich schon analysiert. Aber vielleicht haben Sie die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Online-Präsenz doch zu vorsichtig eingeschätzt. Ihr Journalismus weist eine im wahrsten Sinne des Wortes werthaltige Qualität auf. Das möchten mit mir offensichtlich noch einige andere Leser nicht missen. Sie haben so viele Umfragen durchgeführt, warum jetzt nicht eine in eigener Sache mit der ganz konkreten Frage: Wer wäre bereit, ein Online-Abo für mehr als einen symbolischen Preis zu buchen? Fragen kostet ja bekanntlich nichts....
So oder so: Ich bedanke mich sehr für den Qualitäts-Journalismus, den Sie kontinuierlich boten und mit dem Sie die Messlatte für andere um einiges nach oben schoben. Ich bin sicher, dass wir von Ihnen noch viel lesen und hören werden. Auch wenn wir dafür dann leider viele verschiedene Quellen bemühen müssen.
Alles Gute für Ihre Zukunft!
..nachdem Ihr so viele tollen Artikel mit guten Tipps über Gründer und Start-ups geschrieben habt, erwartete ich zumindest von Euch einen Versuch mit einem ausschließlich digitalen Format durchzustarten.
Mein Tipp: gleiches Niveau und Schreibstil beibehalten, weniger umsonst, bescheidenere Abo-Geschenke, aber dafür Abo-Preise reduzieren, damit sie für ein breiteres Publikum erschwinglich sind.
Und dann plus noch ein aus-gefeilschte Marketing dazu, schreibt dieses Format so schwarze Zahlen und gehört es bald wieder zur obersten Liga Deutschlands.
Neben den vielen interessanten Berichten, Hintergrundinformationen, Gastkommentaren und Kollumnen: auch Alex und seine tiefgründige Überlebensstrategie in der Megabank wird mir vielen. Er wird doch nicht etwa am Ende, am 7.12. auch gekündigt werden? Was dann? Bricht das Finanzsystem zusammen ....
Nun, die Hoffung stirbt zuletzt, Todgesagte leben länger. Oder besser: Denn sie wissen nicht, was sie tun...
Herzlichen Dank für 3 Jahre FTD (online-Abo bzw. online) Lektüre aus Österreich
Ich verstehe einfach nicht, warum die FTD Deutschland nicht als Online Only Lösung weitermacht. So ganz aufzuhören ist doch quatsch.
http://www.adzine.de/de/site/artikel/7896/online-publishing/2012/11/financial-times-deutschland-stirbt-auch-online
Sehr schade, dass ein weiteres deutsches Qualitätsmedium verschwindet... Ich hoffe, dass alle Mitarbeiter schnell eine neue Herausforderung finden. Kopf hoch!
Euer Web-Auftritt für Smartphones ist einfach genial. Da kann meines Erachtens keine andere Zeitung mithalten. Morgens im Zug ist es für mich immer ein Vergnügen durch eure Seiten zu scrollen. Perfekt!!!
Euch allen alles Gute für die Zukunft
So viel "schade" , so viel Bedauern, aber warum kein Aufbäumen gegen den Untergang? EIn Aufbäumen gemeinsam der Leser und der Macher? Ich habe natürlich keine Zahlen zur Hand, um das zu kalkulieren, aber könnte nicht eine Genossenschaft aus Lesern, Machern und Anzeigenkunden die Sache retten? Hat es nicht die TAZ auch immer wieder geschafft, sich dem Tod zu entwinden? Kalkulieren Sie mal ein Konzept und stellen Sie es vor. Wenn dann nicht genug mitmachen, okay, dann ist es vorbei. Aber diesen Versuch sollte man noch wagen, vor allem bei dem innigen Zuspruch, den es jetzt gibt.
Mein Credo für die FTD: Ich habe jedemal nach der Lektüre einen komplizierten wirtschaftlichen Sachverhalt besser verstanden als vorher.
Bitte versucht es weiterzumachen, auf eigene Faust, vielleicht auch nur online, mit euren Freunden im Rücken.
igendwie war die ftd für mich als ökologen zunächst ein exoticum, aber es bedurfte nicht viel, und sie hatte mich von ihrer qualität und unabhängigkeit überzeugt. in unserer gesellschaft muss über neue finanzierungsmodelle für qualitätsmedien nachgedacht werden. warum sollten nicht auch gesellschaftlich relevante printmedien mit einem finanzierungsmodell ausgestattet werden, das so ähnlich wie die rundfunkgebühr funktioniert?
ich möchte ihnen allen ganz herzlich danken und wünsche viel glück und alles gute in der zukunft! mein leben wird auf jeden fall ärmer ohne die ftd.
stephan h.
"Feuer in Bangladesch - C&A ließ in abgebrannter Textilfabrik produzieren " - aus der heutigen FTD.
Für wen sind solche Meldungen - stündlich, wenn man weltweit sieht - eigentlich peanuts?
Habe die Ftd durchaus mit Gewinn gelesen, spätestens seit ich wegen Krise auf bestimmte Information angewiesen war.
Nur: auf der Seite der prekären, der eventuell oder tatsächlich Auszumusternden, der von Schließungen Bedrohten etc. pp - da war die FTD nun mal nie.
Geld dafür auszugeben, dass diejenigen, die sich auch an der Krise eine goldene Nase verdienen, noch besser informiert sind - soweit hats dann doch nicht gereicht.
Aber vielleicht merkt jetzt die eine oder andere aus der Redaktion, wie das geht mit dem neoliberalen Noch-mehr-Leistung für Noch-weniger- Geld - und dass gerade diese Regel nur für einige wenige Leute außer Kraft gesetzt wird...
Letztlich waren Ihre Informationen denen von Nutzen, die ohnehin schon viel haben - und die wollten dafür nicht Mal zahlen.
Bitte schaut doch die Logfiles eures Webservers nochmal an - es ist schon zigmal gesagt worden, ich sag es gerne noch einmal - für das Konzept einer Printzeitung mit Online-Anhang war die FTD zu spät dran - aber ich wüßte keinen vernünftigen Grund warum eine FTD-online keine Aussicht auf dauerhaften Erfolg hätte. Ich war einer Eurer zahllosen Online-Leser und würde es auch bleiben; wenn es Spiegel- und Focus-Online in die schwarzen Zahlen schaffen, warum nicht auch die FTD.de ?
Es ist ganz bitter dass die ftd keine Zukunft mehr haben wird.
Das Blatt hat gezeigt, dass Wirtschaftsjournalismus in einer ganz eigenen Qualität vermittelt werden kann. Leider hat die qualitative Arbeit des Redaktionsteams die offensichtlich vorhandenen Defizite der Vermarktung in einem schwierigen Print-Umfeld, nicht kompensieren können.
Dem Team war es gelungen, eine ganz eigene Zeitungsidentität in Deutschland zu schaffen. Genau diese wird mir nun in Zukunft sehr fehlen ...
Vielen Dank an das ganze Team für die vergangenen Jahre ftd - und ganz viel Glück für die Jobsuche !!!
Für mich war und ist die FTD die beste Zeitung Deutschlands. Keine andere Zeitung hat diesen wirtschaftlichen Sachverstand und diese journalistische Qualität. Einfach schade. Den Redakteuren von Herzen alles Gute! Und .... vielen Dank!
Dass ausgerechnet meine Lieblingszeitung eingestellt wird, kann ich immer noch nicht fassen.
Meine Kollegen haben sich immer gewundert, wie gut ich in wirtschaftspolitischen
Fragen auf dem Laufenden war. Tja, einfach ftd statt der Konkurrenz lesen...
Den Mitarbeitern wünsche ich alles Gute für die Zukunft und dass sie alle
bald einen neuen Job finden mögen.
Ein herzliches Dankeschön für die jahrelang gelieferte gute Arbeit!
Hallo FTD,
Euer Blatt habe ich immer gemocht und finde es sehr schade das ihr Euch aus Finanziellen Gründen bzw Verlags Entscheidung , Euren Laden dicht machen müsst .
Haltet die Ohren steif .
mfg
Tragisch! Die Wahrheit ist meist nicht gut verdaulich, aber muss man deshalb gleich von der Bildfläche verschwinden müssen? Eine Lesergemeinschaft mit vernünftiger Gesinnung könnte doch nicht verboten werden können. Oder kostet Denken neuerdings auch Geld? So Google will, wäre online weitermachen ja möglich. Wer daran interessiert ist, bezahlt auch!! Viel Glück! beim Weitermachen...
Sehr geehrter Herr Klusmann,
Sehr geehrter Herr Weigel,
Sehr geehrter Herr Clausen,
sicherlich kann ich mich da der Leserschaft nur anschließen, dass es sehr bedauerlich ist das die FTD - Ära demnächst ihr Ende erfährt. Auch ich kann mich den bisherigen Meinungen nur anschließen und bestätigen, dass die FTD für ein informatives und aktuelles Wirtschaftsblatt steht / stand.
Wenn man es aus der Sicht des Studenten sieht, dann ermöglichte dieses Blatt auch all denjenigen unter den (interessierten) Studenten, sich einen verständlichen und informativen Einblick in das Wirtschaftsgeschehen zu sichern. Mich persönlich begleitete die FTD seit nun mehr als 6 Jahren und ich finde es schon bedauerlich, dass seitens der Geschäftsleitung des Verlages kein Lösungsweg gefunden werden konnte dieses Wirtschaftsblatt als Onlinemedium fortzuführen. In der gegenwärtigen Zeit der Apps, wäre es sicherlich nicht so verkehrt gewesen, eine konzentrierte und gekürzte Fassung der FTD als App Medium fortzuführen.
Ich wünsche der Autoren Belegschaft und allen anderen (im Hintergrund) mitwirkenden Beschäftigten der FTD "Alles Gute und viel Erfolg" für die Zukunft.
vollhupen von spon!!
Eine der betsn Zeitungen in Deutschland über Jahre hinweg !
Wer Menschen wie die die Griechen verunglimpft hat , so wie die FTD - Zustimmung zum Verkauf ihres Landes, hat es nicht anders verdient als unterzugehen! Und : Ich wünsche den Mitarbeitern die dafür verantwortlich waren solche Ansichten zu vertreten auch das Schicksal von Z.B Griechen die nicht wissen wie sie Ihre Medikamente bekommen oder ihre Familien ernähren können.
Ein Volk bekommt die Zeitungen die es verdient !
Nur, dass ich uns allen viel Glück wünsche – während des Niederganges einer lange aufgebauten qualitativ hochwertigen Kultur, die besonders durch die Eliten, welch Ironie, massiv gefährdet wird und vom Pöbel erfreut angenommen.
selbst pleite gehen aber den anderen tipps in sachen wirtschaft geben...
Lieber Herr Klusmann,
sie beschreiben in sehr euphemistischen Worten den Niedergang vieler Printmedien, der Preise für Designleistungen und den Untergang der qualitativen Dienstleistungen durch das Web überhaupt. Auch unsere Preise stürzen seit Jahren unaufhörlich, da das Netz den Anspruch erfüllt, alles kostenlos zu bekommen, weil es Firmen dabei unterstützt, tausende Designer anbieten zu lassen, wobei nur einer den Zuschlag erhält und sogar der nur, statt der zum Beispiel ursprünglichen 3500 Euro für die Überlassung eines Logos, 500 Euro für dieselbe Leistung erhält.
Dito geht es den Musikern, künstlerischen Malern … zunehmend dreckiger. Wir sind auf dem besten Weg, gezielt nur noch nach den Inhalten zu suchen, die unsere, oft selbst manipulierte, Weltsicht unterstützt und bestätigt. So verliert auch der Qualitätsjournalismus seine Überlebensgrundlagen, obwohl vor noch einigen Jahren die Meinung herrschte, dass genau die Klugen unter uns die besten Chancen haben werden, ihre Hochwertangebote an den Mann zu bringen, wie's so schön heißt. Leider ist dies einer der üblichen, menschlichen Trugschlüsse gewesen und alles geht nach hinten los:
Der Mensch wird wieder zum Affen.
Freundlich
K. Egger
Die FTD ist zu gut, um aufzuhören. Mein Vorschlag: Holen Sie sich Ihr Geld über Crowdfinance von Ihren Lesern.......googeln Sie mal börsencrash blog mit einigen Verweisen.....
Es ist Zeit, über neue Formen der Finanzierung nachzudenken......es ist doch nicht die Schuld der guten Mitarbeiter von einem schlechten Management geführt worden zu sein!!
muß ich die Einstellung der FTD bedauern.
Sie gehörte zu den wenigen Medien, deren Artikel im allgemeinen nicht mit den üblichen Mainstream-Schauklappen geschrieben waren.
...aber möglicherweise ist ja genau das der Grund ihres Niederganges. Wohlfällige Ideologieverbreitung war schon immer lukrativer als guter Jounalismus. Und wer nicht mit den Wölfen heult...
Die FTD gehört seit ihrer Gründung in 2000 zu meiner täglichen Lektüre. Gut recherchierte Berichte! Schade, dass es nie eine schwarze Null gab! Ich wünsche der gesamten Belegschaft, dass sie ohne Pause eine neue Anstellung finden. Danke für die letzten 12 Jahre!
Dir FTD lese ich als erste Tageszeitung, gut recherchiert und geschrieben. Schade. Mit der FTD stirbt etwas wertvolles. Macht die Redaktion was eigenes? Wie brandeins oder t3n? Für wertvolle Infos und Hintergrundinfos , zahlt Frau gerne.
Die FTD geht, Thomas Gottschalk kommt (sogar zur ARD), es ist nicht zu fassen.
Das eine hat mit dem anderen zwar nichts zu tun, beides scheint mir aber bezeichnend für unsere Medienlandschaft: der Wertverlust gewinnt - bei Einschaltquoten und Auflagenzahlen.
Oder hatte Herr Sarrazin doch Recht? Sinngemäß: "Deutschland verblödet".
Schade, schade für die FTD!
Die bald arbeitslosen Redakteure der FTD sollten überlegen, ob sie eine online-Zeitung in eigener Regie betreiben können.
Die FTD hat durch Objektivität, Hintergrundwissen und Mut zur Kritik auch bei sensiblen Themen eine besondere Stellung erreicht.
Es ist traurig, ohne die FTD eine Info - Diät machen zu müssen.
Es kam wohl mehr von Oben, als von Unten.
Das Rosateil war garnicht so schlecht.........hatte auch Unterhaltungswert.
War im Design gut aufgestellt und zwischen der Werbung manchmal sogar "hindergründig".
Man hatte erkennbar den Hang zum guten Schulbuch.
Aber wer kann Transparenz erzeugen, wenn er selber nicht durchblickt........wenn es halt doch blos um "Marktplatz" geht?
Dann hängt man in der Schere zwischen Anspruch und Geldwirtschaft!
Tröstet euch damit, dass Dagobert nicht unsterblich ist...........und lernfähig.
Grüßlis
Eine traurige Nachricht.
FDT war für mich klar, präzise und vertrauensvoll. Leider sind wir mit "kostenlosen" Informationen verwöhnt. Den Preis Zahlen wir alle am Ende. Mit dem Verzicht auf gute, unabhängige und glaubhafte Berichte in den Medien. Ob www oder Print. Absolute Zeit umzudenken. Alles Gute an alle Mitarbeiter der FDT. Bitte in diesem Geist weitermachen!!
Eine der informativsten und aufklärenden Zeitungen stirbt des Kapitals wegen! Welch eine Entwicklung! Die MRD-Beihilfen für die Banken Rettung sind da im Widerspruch! Als täglicher und interessierter Leser verurteile ich die Geschäftsleitung für dieses Debakel und wünsche den aktiven Mitarbeitern keinen Frust, sondern eine positive Perspektive für die Zukunft.
ist eben hart, aber auch eine Zeitung muss rentabel wirtschaften. Das INternet als Feind zu sehen ist zu einfach, da es auch enorme Chancen bietet. Vergleiche mit Rettungsaktionen im Bankenbereich sind lächerlich und absurd.
Alles Gute den Mitarbeitern
Die FTD wird eine Lücke hinterlassen, die keine andere Zeitung in Deutschland füllen kann. Warum müssen Zeitungen wie die FTD eigentlich Gewinn abwerfen? Könnte nicht eine vermögende Stiftung genügend Kapital zur Verfügung stellen, um eine unabhängige Institution namens FTD wenigstens als kostengünstige Internetausgabe zu finanzieren? In der Schule lernt man, dass unabhängige Medien in einer Demokratie neben Exekutive, Legislative und Judikative ein unverzichtbares Element der "Checks and Balances" sind. Ich habe mittlerweile meine Zweifel, ob privatwirtschaftliche auf Gewinnmaximierung angewiesene Medien diese Aufgabe erfüllen können. Mit der FTD könnte sich ein privater Philantroph ein höchst respektierliches Denkmal setzen! Eine Zeitung wie die FTD ist schnell plattgemacht; eine solche Zeitung aufzubauen, dauerte mehr als ein Jahrzehnt!
Schade um die Mitarbeiter! Hoffentlich bleibt wenigstens On-Line mit erweitertem Kommentar-Bereich. Welcher Politiker ist dafür verantwortlich? Jeder Bank wird unbegrenzt unterstützt und gefördert, persönlich, durch Frau Merkel. Flossen hier etwa keine Schmiergelder?
es wird für einige Journalisten sicherlich nicht einfach sein, plötzlich ohne Arbeit zu sein, ohne Redaktion und ohne die wohlbekannten Gesichter der Kollegen. Und ohne, daß " rund herum." All diesen Journalisten empfehle ich das Buch von Ana Feory: " Deutschland mein Herz schlägt nicht für dich" zu lesen. Im Buch wird hautnah geschildert, wie plötzliche Schicksalsveränderung, Verlust der Arbeit mit einer machen kann und wie man mit der Situation fertig wird...?
"Wir haben die schöpferische Zerstörungskraft des Internets zwar seit unserer Gründung so intensiv beschrieben wie kein anderer in Deutschland."
Es ist etwas wohlfeil die Schuld beim Internet zu suchen. Die Zielgruppe der FTD hatte sicher genug Geld, um sich eine Tageszeitung leisten zu können. Aber die wollen auch nicht auf gute Recherche verzichten. Vielleicht mal an die eigene Nase fassen.
Schade, dass sich Qualität in Deutschland offensichtlich nicht mehr halten kann. Ich lese seit 2005 die FTD und es war immer wohltuend ein Printmedium zu haben, in dem der qualitative Journalismus Priorität hatte. Die FTD wird mir bei der Meinungsbildung fehlen. Ich hoffe, dass die MitarbeiterInnen die Chance bekommen ihren hochwertigen Journalismus an anderer Stelle fortzuführen.
Es ist sehr, sehr schade, dass dieser Journalismus ein solches Ende findet. Unabhängige Berichterstattung und obendrein noch qualitativ einwandfrei wird danach schwer zu finden sein im Wirtschafts und Politikbereich. Ich wünsche, man könnte die Zeit wieder um 13 Jahre zurückdrehen und auf dem Gelernten aufbauen. Ich wünsche allen FTD'lern und FTD'lerinnen alles weitere Gute! R.I.P. FTD!
von Europa ganz zu schweigen.
- die FTD warnte rechtzeitig vor der Wirtschaftskrise ab 2008
- Sämtliche Vorschläge der FTD wurden vom damaligen Wirtschaftsminister Glos wohlwollend aufgenommen (während ein Herr Steinbrück meinte, alles sei in Butter)
- Ohne FTD hätte es keine sofortwirkenden Maßnahmen wie die Abwrackprämie gegeben
- ohne FTD wäre eventuell auch die Kurzarbeitsregelung aufgrund des mainstream neoliberalismus gescheitert
- ohne FTD wäre die deutsche Regierung immer noch gefangen in alten Denkstrukturen und es gäbe keine Zinspolitik der EZB wie wir sie heute haben.
- ohne FTD wäre die EZB immer noch die EZB Jürgen Stark's und Axel Weber's und die EU und den Euro gäbe es nicht mehr
- ohne FTD wäre Angela Merkel nicht so viel klüger geworden
wie viel Wahres an diesen statements tatsächlich ist, wird vielleicht erst in 20 Jahren offensichtlich sein.
Wer wird den Platz der FTD einnehmen?
Schade, dass die FTD verschwindet!
Ich wünsche allen FTD-Mitarbeiter alles Gute für die Zukunft.
Schade, Sie waren eine exzellente Zeitung....
Ich finde es ebenfalls sehr schade, dass die FTD so plötzlich eingestellt wird, schlechte Zahlen hin oder her, hier hätte schon viel früher das Konzept überdacht werden müssen... Dafür können aber die ausgezeichneten Journalisten der FTD nichts.
Ich werde den brillanten wirtschaftjournalistischen Farbtupfer am Kiosk vermissen.
ich habe Eure Zeitung immer gerne gelesen. Auch wenn Ihr nie Speck ansetzen konntet, habt Ihr immer einen guten Job gemacht und ein eigenes Plätzchen unter den Wirtschaftsblättern besetzt. Schade, dass es die FTD bald nicht mehr geben wird - aber das ist der Lauf der Dinge in einer sich massiv wandelnden Medienlandschaft - die wirtschaftlich Schwachen trifft es zuerst. Für Euch Kollegen tut es mir sehr leid. Ich wünsch' eine gute Zukunft mit neuen, ambitionierten Projekten, in denen Ihr wieder zeigen könnt, was Ihr drauf habt.
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik liegt darin, daß wir nach der geschlossenen Tür blicken, nicht nach der offenen.
Natürlich bedaure ich den Abgang der FTD, aber noch mehr, daß ich sie für solange als Freese beinnahe täglich auf dem Internet gelesen habe, und nur gelegentlich auf einer Zugfahrt dafür bezahlt habe. Jetzt wird es wieder wie früher sein, DIE WELT, die man als Liberaler nur mit Widerwillen liest, die FAZ, die durch ihren trockenen, langen und auch z.T. langweiligen Artikel sich nur bedingt als Lesestoff eignet und die SÜDDEUTSCHE, die nicht weiß, wo Sie hin will und dadurch oft viel zu oberflächllich wirkt. Wie ich die FTD vermissen werde!
Als jemand, der am Anfang als Korrespondent für das südliche Afrika dabei war, habe auch ich in dieser Woche mit euch gebangt und gehofft.
Nun ist leider das eingetreten, was wir befürchtet haben - eine Zeitung, die eine Haltung, eine Tradition (wenn auch eine kurze), die Arbeit und den Einsatz vieler Menschen verkörpert, verschwindet.
Traurig. Gerade auch für den Fernleser, der mittels Internet bis heute das Glück hatte, mit Hilfe euren Einsatzes auf dem Laufenden zu bleiben.
Ich danke euch für die guten Zeiten der Zusammenarbeit. Noch mehr danke ich für die guten Leseerlebnisse, Tag für Tag.
Ich habe nahezu täglich bei der FTD online reingeschaut.Sehr ärgerlich, dass diese Stimme nun ausklingt! Ein Armutszeugnis unserer Presselandschaft im Qualitätsjournalismus.
Ich hoffe, dass sich wieder Mutige finden werden, die diese Lücke zu füllen versuchen.
Schuld sind immer die Anderen - jetzt also das Internet.
Die FTD war zu gut, als dass sie hätte überleben können. Auf in eine teurere Welt.
Saab tot, FTD tot, was kommt denn noch alles?? hat die Qualität keine Chance mehr?
Wieso eine Zeitung kaufen wenn es auch alle Infos umsonst gibt? Der User hat es gelernt. Das Internet ist nicht schuld! Wehret den Anfängen! Wieso haben die Verlage nicht vor Jahren ein Abrechnungssystem eingeführt? Ach so, ich selbst kaufe mir ganz klassisch jeden morgen meine Tageszeitung am Kiosk.
Echt traurig das zu hören, ich habe die FTD als Tageszeitung und als Wirtschaftszeitung zu schätzen gelernt. Eine Online-Version würde ich abonnieren.
Ich wünsche allen Mitarbeitern alles Gute, und hoffe wirklich, dass sie möglichst schnell irgendwo unterkommen.
Ahh, verdammt! FTD gibt auf! Wenn es eine wirtschaftsnahe Zeitung gab, die trotzdem nicht nur dumpf ins Horn der Lobbygruppe geblasen hat, dann die FTD.
Eines der wenigen Blätter, in denen man auch mal was lesen konnte, was nicht schon 20 mal irgendwo anders gestanden hat.
Tja, hätte ich sie doch auch mal kaufen sollen, anstatt sie nur kostenlos am Flughafen mit zu nehmen.
Was wird aus einem laufenden Jahresabo? Wurde geworben und mein Abo läuft noch bis ende März...
Wer hätte vor einem Jahr noch gedacht, dass die FDP die FTD überlebt...
Traurig ist das alles...
Vielen Dank für zwölf Jahre lachsfarbene Wirtschaftzkompetenz und Objektivität...
Sehr schade die FTD war für mich die beste wirtschafts-Tageszeitung die es auf dem Markt gab, ich werde sie vermissen...
"FINANCIAL TIMES" passte nie als Name, da er die Qualität und Vielseitigkeit dieser ECHTEN (!)Qualitätszeitung überhaupt nicht widerspiegelt.
Ich kann es noch gar nicht recht glauben, das nun auch die FTD von uns geht. Die gleichgeschaltete weichgespülte "Regional"presse bleibt erhalten und ein überaus kritisches und interessantes Blatt gibts nicht mehr. Vieleicht gibt es einen Neuanfang irgendwann ? Eine Genossenschaft mit Beteiligung der Leser und eventuell einiger Wirtschaftsverbände könnte doch funktionieren. Es wäre zu hoffen aber ich glaube nicht recht daran. Allen Beteiligten alles Gute und Danke für die guten Jahre !
Ich werde am 7.12.2012 50 und die FTD eingestellt. Da geht wohl tatsächlich eine Lebensphase zuenede. Und woher soll ich dann all das lernen, was ich bisher aus er FTD unvorbereitet erfahren konnte? Bild hilf!!!
Wirklich bedauerlich ....
Ich habe in der FTD meist eher und präziser über die Pläne meines Arbeitgebers gelesen, als ich intern erfahren habe.
Kritikpunkt: die Euro-Vernarrtheit der FTD (kann ich als Zwangs-zahlender Bürger wirklich nicht nachvollziehne)
Trotzdem ein Verlust für den Journalismus in Deutschland
Die FTD war eine ganz hervorragende Informationsquelle - mutig, wohlinformiert, knapp.
Ich werde sie sehr vermissen!
Seit einigen Jahren nun begleitet mich die FTD. Ich habe Sie während dieser Zeit als verlässlichen Garant für parteiübergreifende Berichterstattung schätzen gelernt! Die zupackenden und weitsichtigen Kommentare zum Tagesgeschehen, die verständliche und
spannende Aufbereitung von eher schwer durchschaubaren Sachverhalten, ohne an Tiefgang
zu sparen, hatten mich im Sturm erobert!
Im kann mir nicht vorstellen, wer diese Lücke denn jetzt, ausser provisorische Bretter über diese zu legen, schliessen soll und kann. Mir widerstrebt schon jetzt durch den kommenden Einheitsbrei zu waten!
Den Mitarbeitern der FTD möchte ich für die tolle Arbeit danken, und wünsche Ihnen alles Gute!
Es ist letztlich ein Treppenwitz der Geschichte, dass ein Propagandablatt des Neoliberalismus an einer ganz einfachen Sache scheiterte: an einer gerechteren Einkommens- und Vermögensverteilung. Das Fehlen dessen hat Ihre Leserschaft einfach dezimiert.
Sie könnn es natürlich auch elegant als "kreative Zerstörung" beschreiben. Aber um mit Schumpeter zu kontern: Es geht dem Kapitalismus nicht darum, dass die Königin noch mehr Seidenstrümpfe hat, sondern dass sich diese bei den einfachen Dienstmädchen verbreiten.
FTD hat auf der Seite der Königin gestanden.
ZeroHedge berichtet wenigstens offen und ehrlich. FTD ist auch nur ein Abklatsch der einseitig beeinflußten Massenmedien. Bin froh daß es die einseitige Berichterstattung der FTD bald nicht mehr gibt.
Dass der Verlag das schon lange beschlossene Ende der FTD an einem Freitag verkündet, folgt einer alten Bertelsmann-Tradition und drückt ein spezifisches Verständnis von Zivilcourage aus. Doch damit ist die verlegerische Leistung auch schon am Ende. Denn was haben dieser - und andere Verlage gedacht und getan, um den Wandel der Rahmenbedingungen durch Internet und Co aktiv oder gar kreativ zu begleiten? Statt dessen werden Zeitungen wie vor hundert Jahren immer noch primär durch Anzeigen und ein bisschen durch Verkauf fianziert. Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass dieses Geschäftsmodell heute nur noch in wirtschaftlichen Boomphasen funktionieren kann? Und in Boomphasen kann wirklich jeder einen Verlag über die Runden bringen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Bei einem "weiter so!" werden wir bald noch etliche Redaktionen verschwinden sehen. Die alten Spielregeln haben ausgedient. Wer die neuen nicht schnell lernt, wird den Markt verlassen. Die Entschediungsprozesse werden kürzer und direkter: Leser entscheiden direkt, was ihnen welche Informationsqualität wert ist. Der Umweg, Redaktionen über Anzeigen zu finanzieren und Anzeigenfläche durch redaktionelle Leistungen attraktiv zu machen, wird endlich als Irrweg erkannt. Und zugleich erspart man sich die völlig überschätzten "Markt-Kommunikations"-Gebilde". Die Zukunft gehört dem direkten Kontakt zwischen emanzipierten Lesern und Journalisten. Wer braucht dann noch Verleger und deren Beiwerk?
Ist außerdem die Tatsache das ich euch nicht kaufen kann. Sonntags an der Aral beim Brötchen holen wart ihr immer vergriffen. Keine Ahnung ob aus dem Sortiment oder nur eine Ausgabe da. Sonst konnte ich euch nicht kaufen. Ein Zeitungsabo ist nicht das worauf ich Lust hatte. Mit diesem Problem seit ihr nicht allein. Beim jedem Bäcker bekomme ich die BILD. Eine Stärke dieses Schund-Blattes. Dieses Schicksal teilt ihr euch mit TAZ, Zeit und co.
Die aus meiner Sicht beste Tageszeitung Deutschlands - so viel Sachverstand, so viel Esprit, so viel eigen-williges Denken, so viel Herzblut, so viel richtig gutes Handwerk, so viel Inspiration für uns Leser: Diese Kombination gibt es (imho) höchstens noch bei der ZEIT.
Können wir nicht einfach im Lotto gewinnen und die FTD kaufen?
Ich wünsche allen print und online Mitwirkenden viele Chancen und gutes Gelingen in der Zukunft!
"schöpferische Zerstörungskraft des Internets" ... für mich das Zitat des Tages.
Diese schreckliche Nachricht, trifft Kollegen, Freunde und mich sehr hart.
Es gibt keine Wirtschaftszeitung in Deutschland, die nur annähernd an Ihre Qualität heranreicht!
Ich weiß nicht, was ich nach dem 7. Dezember mit meiner täglichen Lesezeit am morgen anstellen soll. Wie schon mehrfach erwähnt ist das Handelsblatt aktuell wohl die einzige Alternative - eine schrecklich schlechte...allein' bei dem Gedanken wird mir übel...
Gibt es keinen Weg, wenigstens die online Ausgabe der FTD am Leben zu erhalten - als Abonnenten hätten Sie mich sofort und ich bin sicher nicht der Einzige.
Es ist an der Zeit eine Rettungsaktion im Namen des guten Journalismus zu starten!!!
Wir Leser müssen etwas tun! Etwas zurück geben!
Vielen Dank an alle Mitarbeiter ihrer Zeitung für die hervorragende journalistische Qualität der FTD. Ihr Blatt war mir immer eine wichtige Informationsquelle für meine Anlageentscheidungen (Das Kapital) und eine große Hilfe zum Verstehen der wirtschaftlichen Zusammenhänge. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie schnell bei anderen Redaktionen eine Anstellung finden. Ich werde jedenfalls gezielt nach Ihren interessanten Beiträgen suchen und Ihnen die Treue halten.
Sehr Schade, Auch für Junges Publikum eine Super Zeitung. Die Apps waren sehr gut, wobei auch der Untergang. FTD hinterlässt ein großes loch :-(
Naja, dann habe ich jetzt mehr Zeit, in anderen Online-Angeboten die wirklich wichtigen Beiträge zum Weltgeschehen, z.B. über DSDS, Heidi Klump, Bohlen oder Bauer sucht Frau, zu lesen. Es ist heutzutage ohnehin nicht so schmerzhaft, wenn man verblödet ist.
Wie entferne ich eigentlich www.ftd.de beim Firefox aus den Lesezeichen?
Macht's gut, vielleicht kommt bis Fretag ja noch ein Investor. ;-)
... schlagen heute in meiner Brust. Seinerzeit war mir die FTD als sehr gute Alternative zum Handelsblatt höchst willkommen. Komprimiertheit der Nachrichten und auch schlicht das Format waren einfach super. Als trocken und langweilig konnte man die FTD - beispielsweise im Gegensatz zur FAZ nie bezeichnen. In Kürze viele Dinge auf den Punkt gebracht - dafür ein dickes Danke!
Aber - und das muss ich leider auch schreiben - spätestens seit Ausbruch der Finanzkrise werden wir Leser von Ihren Kolumnisten permanent mit Artikeln eingedeckt, die uns suggerieren wollen, wie toll der Euro der Euro doch sei und dass es sich lohne, diesen um jeden Preis zu erhalten. Ich denke, viele dieser Artikel wurden mit der Entwicklung der letzten 5 Jahre ad absurdum geführt. Kürzlich gab es mal eine große Ausnahme, in dem man den Staatsrechtler Albrecht Schachtschneider zu Wort kommen ließ. Das war in den letzten Jahren aber zu wenig. Das ewige Mitheulen der Merkel-Parole "ohne den Euro geht Europa unter" fand ich zum Schluss nur noch lächerlich. Diese Einseitigkeit und versuchte Beeinflussung der Leser war einfach unangemessen.
Die Wirtschaftszeitung FTD werde ich vermissen, das Euro-Propagandablatt FTD jedoch nicht.
Das Gejammere über den Exitis der FTD kann ich nicht rcht verstehen.
WIe richtig gesagt wurde hat die FTD als Wirtschaftszeitung auch Marktregeln zu beachten.
Sie startete als ambitioniertes Projekt in einem überbesetzten Markt in Deutschland und hat die Gehälter der Journalistenkollegen anfangs schön nach oben gezogen.
Jetzt kommt eine Marktbereinigung nach später Einsicht der Eigner.
Guten Journalismus gibt es auch anderswo. Besonders bei der englischen FT.
Gruß, JS
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich als Abonnent bei Ihnen für den Wirtschaftsjournalismus der Extraklasse in den letzten Jahren bedanken. Insbesondere habe ich die Meinungsvielfalt zu den wirtschaftlichen und politischen Themen, die mit großem Tiefgang behandelt wurden, geschätzt. Hier wurde keine singuläre politische Strömung bedient, sondern eine demokratische Meinungsbildung ermöglicht, die den Leser dazu gebracht hat seine eigene Position sachbezogen zu finden. Ich habe die klare und prägnante Struktur der FTD schätzen gelernt und werde sie vermissen. Eine vergleichbare Tageszeitung ist in Deutschland leider in weiter Ferne. Die Einstellung der FTD wird den Einheitsbrei in der Medienlandschaft leider weiteren Vortrieb geben und führt im Rahmen der medialen Abwärtsspirale sicherlich dazu, daß die Kultur der sachbezogenen Diskussion vom politisch gefärbtem Journalismus weiter verdrängt wird. Es ist ein schlechtes Zeichen für unsere Demokratie, daß die immer komplexere Welt zunehmend nur noch mit politisch vereinfachten Plattheiten beschrieben und erklärt wird. Die morgendliche Lektüre wird mir fehlen, es stirbt ein Stück wirtschaftspolitischer Alltagskultur.
also das heft habe ich nie gelesen, aber die ftd.de jeden tag, mehrmals. immer in der reihenfolge ftd, spon ("käseblatt") und telepolis/heise. schade schade.
Liebe Redaktion,
ich bedauere die Entscheidung der Verlagsführung außerordentlich. Leider habe ich zu spät die Qualität der FTD erkannt...als kleiner Versuch habe ich vor zwei Tagen noch ein Probeabo abgeschlossen, aber es hat wohl nicht sein sollen. Allen Mitarbeitern wünsche ich viel Erfolg für die berufliche Zukunft....bitte denkt daran: wenn eine Türe zufällt, dann öffnet sich im gleichen Moment an anderer Stelle eine neue Türe. Vielen Dank für DIE Art von Qualitätsjournalismus und die zahlreichen 'Schmunzler' - welche Ihr mir in der letzten Zeit durch eine unvergleichliche Ironie - bereit habt. ALLES GUTE!!! Juergen E.
Ein ständiger Internet-News Begleiter für mein Blog www.funkprodukte.de
Schade!
Ich arbeite in der Wirtschaft, aber mir war ideologische Verblendung immer widerlich, egal von welcher Seite, wobei mein Meinungsbild wohl eher von einem geisteswiss. Studium als von meiner Tätigkeit im Konzern geprägt war. Gerade mit diesem Hintergrund habe ich die FTD immer erfrischend gefunden und gerne gelesen. Die FTD ist im Grunde die einzige Zeitung (die FAZ gelegentlich ausgenommen), die auch kräftig gegen den Strich zu bürsten willens und in der Lage war. Sie hatte daher sehr häufig den Blick über den Tellerrand hinaus. Mit Ihnen geht wirklich ein Stück Informationskultur, um die man uns teils andernorts beneidet, verloren. Ich hatte gehofft, wenigstens der ftd.de Dienst bliebe erhalten. Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles erdenklich Gute! Mit freundlichen Grüßen - J. Ammon
Na, dass nenne ich mal ein "schönes" Nikolausgeschenk! Es ist schon merkwürdig, dass in D kaum noch kritischer / invetigativer Journalismus immer weniger wird!
Ich wünsche den Angestellt und deren Familien weiterhin alles Gute!
Schade das FTD eingestellt wird. Wenn sie insgesamt die Free Kultur als Grund sehen so ist das zumindestens zum Teil war. Das Problem aller dürfte die -----ART---- des Bezahlens sein. Heutzutage liest man hier und dort und längst nicht jeden Tag, da man oft keine Zeit dazu hat. Ich habe noch eine ganze Anzahl an bezahlten FTD Gutscheinen weil ich einfach nicht zum Lesen gekommen bin.
Auch wenn es zu spät ist, wie wäre es mit einem Pool an Zeitungen, für den man einen Preis bezahlt und dann pro Artikel von einem Guthaben abgebucht wird. Am Besten vielleicht in einer prepaid Variante. Gutscheine würden dann überall verkauft und nach dem üblichen Verfahren der Telefonanbieter gutgeschrieben.
Ich hoffe, dass sie alle einen neuen Arbeitsplatz finden. Somit Allen alles Gute für die nahe und ferne Zukunft.
J.Stöckert
Sehr bedauerlich, dass die Zeitung sich nicht behaupten kann. Bedrucktes Papier ist eben nur vortagsaktuell und nicht sofort verfügbar. Aber was ist denn mit Ihren gepriesenen Artikeln auf der Online-Plattform? Wie wäre es, diese als Archiv verfügbar und nutzbar zu lassen? Wir würden angesichts der systemverändernden Entwicklungen auf ökonomischem Gebiet in naher Zukunft dankbar darauf zurük greifen, um halbwegs die Ursachen zu ergründen - und die Profiteure zu benennen.
Der durchschnittliche Nationalökonom ist hier geneigt zu sagen, dass es sich hier um einen Fall von "perfect competition" handelt. Die Realität führt die neoklassische Welt (Kommunismus mit Privateigentum und Nullgewinn) einmal mehr ad absurdum.
Wie soll Zeitung im Kapitalismus denn funktionieren, wenn man sie im Inet fast immer kostenlos lesen kann?
Und was kommt jetzt dran zur täglichen Lektüre - das zum Großteil (zumindest was die VWL angeht) erschreckend schlechte und ideologisch durchtränktere Handelsblatt?
Da bleibt nur DANKE FTD zu sagen, für den guten Jornalismus seit 2000!!!!
...hier darf man jetzt plötzlich kommentieren? Wenn aber Labertaschen, wie der FTD Chefökonom immer noch Pro-Euro Parolen ausgeben ( weil sie die Einführung desselben seinerzeit ja blind progagiert haben ), dass sich einem der Magen umdreht, ist das nicht möglich. Ich denke, ich begrüße die Entscheidung des Verlages...
Ich bin sehr traurig und finde es sehr bedauerlich, dass eine so tolle Zeitung wie die FTD eingestellt wird. Die Financial Time Deutschland war ein Lichtblick in der deutschen Presselandschaft! Endlich mal eine Zeitung, der die Grundsätze von Unabhängigkeit und Überparteilichkeit etwas bedeutet haben!
Nach der Einstellung der FTD wird eine große Lücke entstehen. Es wird sich mir die Frage auftun, wie die dann enstehende Leere wieder sinnvoll auszufüllen ist. An diesen Gedanken an die Zukunft mag ich jetzt noch gar nicht denken. Ich werde jede Ausgabe jeden Tag bis zum 07. Dezember genießen - wohl wissend, dass die Zukunft dem Axel-Springer-Verlag bedauerlicherweise eine noch deutlichere Überlegenheit in der BRD bringen wird. Wie dem auch sei: Die Zukunft ohne die FTD wird düster und monoton ausfallen. Andere Zeitungen stellen für mich nur einen bescheidenen Versuch dar, die Qualität und Vollkommenheit der Financial Times Deutschland surrogativ zu ersetzen...
Bin zwar erst vor wenigen Jahren auf die FTD aufmerksam geworden, aber möchte sie seitdem nicht mehr missen. Viel Erfolg auf dem ganzen Team auf seinen weitern Lebenswegen.
das es so kommen musste. Ich werde euch vermissen. Ich habe zwar nur die Online Ausgabe gelesen und hatte früher mal ein test Abo, aber am 7. Dezember werde ich die letzte gedruckte Ausgabe kaufen, und sie in Ehren halten.
Vielen Dank für die schöne Zeit.
Look to Norway! Kommen Sie zu uns, versuchen Sie es in diesem Land, das der Nutzung digitaler Medien mit offenem Sinn begegnet.
Bin Norweger, habe Ihr Produkt sehr zu schätzen gelernt.
Liebe ftd-Mitarbeiter,
danke für den immer sehr hohen Informationsgehalt und die Aktualität Eurer Beiträge.
Die ftd gehörte immer zu meinen wichtigsten und besten Informationsquellen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Viele Grüsse
Kai
Ich hoffe, dass man Eure Redakteure, und damit den unverwechselbaren FTD-Stil, demnächst irgendwo anders wiederfindet. Warum nicht zusammen ein Wirtschafts-Blog-Portal gründen? Sicherlich - davon gibt es schon so einige, und gut leben kann man davon wahrscheinlich nicht. Aber manche Blogs wie zB zerohedge.com erreichen durchaus eine hohe Reichweite, und an wirklich seriösen fehlt es bisher. Wir brauchen Euch im Netz!
so long and thanks for all the fish