Immer mehr Zeitungen entscheiden sich dazu, ihr Online-Angebot auch mit Bezahlschranken zu versehen. Die "Neue Zürcher Zeitung" folgt diesem Beispiel. Sie legt Print- und Online-Redaktion zusammen.
Die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) richtet ihre Arbeitsabläufe auf die digitale Verbreitung aus. Alle Angebote der Marke "NZZ" werden digitalisiert. Das Onlineangebot soll kostenpflichtig werden. Dies hat der NZZ-Verwaltungsrat beschlossen. Die Neuausrichtung ist in Planung. Ab wann sie umgesetzt wird, ist noch offen, sagte die Leiterin der Unternehmenskommunikation.
Neben der bestehenden PDF-Ausgabe wird es eine neue Digitalausgabe geben, welche auf verschiedenen Geräten gelesen werden kann. Texte der Printausgabe werden darin an die Bedürfnisse von Online-Lesern angepasst. Die Inhalte für die Print-, iPad- und für die Onlineausgabe werden von derselben Redaktion erstellt. Es gibt keine Trennung mehr zwischen Print- und Onlinejournalisten der "NZZ". Markus Spillmann ist verantwortlich für die gesamte Redaktion. Peter Hogenkamp leitet weiterhin die digitalen Medien.
Immer mehr Zeitungen mit angeschlossener Online-Redaktion entschließen sich dazu, im Online-Bereich Bezahlschranken für bestimmte Inhalte einzuführen. Dazu gehören in Deutschland unter anderem die FTD, das "Hamburger Abendblatt" und die "Berliner Morgenpost". International ist die "New York Times" als Vorreiterin für kostenpflichtige Online-Inhalte bekannt.
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