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Damit folgt Paypal einem Vorstoß des Onlinekaufhauses Amazon. Das Portal bietet die gleiche Funktion seit einem Jahr in den USA und seit April auch in Deutschland an. Die Hoffnung der Händler ist, dass weniger Kunden als bisher ihren Online-Einkauf abbrechen, wenn die Registrierungsformalitäten wegfallen. "Jeder Klick mehr sorgt für einen zusätzlichen Abbruch", sagt Achim Himmelreich, Vorsitzender E-Commerce-Fachgruppe im Bundesverband Digitale Wirtschaft. Das sei eine eherne Regel beim Onlinekauf. Allerdings haben die Händler ohne die Registrierung auf ihrer Website auch keinen Zugriff mehr auf persönliche Daten ihrer Kunden.
Paypal will zudem seinen Bezahldienst auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PC stärken. Das Unternehmen führt die Plattform X-Commerce ein, und will darüber Programmierern, die Software für den elektronischen Handel entwickeln, eine Schnittstelle zu seiner Technologie bieten.
Diese könnten Paypal so leichter als Bezahlmöglichkeit in ihre Programme einbauen und dessen Verbreitung erhöhen. Die Plattform sollte am Dienstagabend auf einer Ebay-Entwicklerkonferenz in San Francisco vorgestellt werden. Dort wollten Ebay und Facebook nach Information der Nachrichtenagentur Reuters auch eine weitere Zusammenarbeit ankündigen. Katie Burke Mitic, bei dem sozialen Netzwerk für Mobile-Marketing verantwortlich, war vor zwei Wochen in den Verwaltungsrat von Ebay berufen worden.