Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät davon ab, den neuen Browser von Google zu installieren. Die Beamten kritisieren nicht nur die neue Software, sondern gleich den ganzen Konzern.
"Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der "Berliner Zeitung".
Es sei problematisch, dass Google ein Produkt in der Testversion aufgrund seiner Marktmacht einer breiten, zum Teil technisch wenig versierten Öffentlichkeit zugänglich mache. Chrome sei zwar bequem, aber kritisch, nicht nur weil das Programm noch nicht ausgereift sei, sondern auch wegen der Daten-Sammelwut von Google.
Vor dem Hintergrund, dass der kalifornische Suchmaschinenkonzern mit dem Browser nun alle wichtigen Bereiche im Internet vom E-Mail-Programm über die Suche bis zu rein internetbasierten Textverarbeitungsprogrammen abdecke, warnte der BSI-Sprecher: "Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch."
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