Sinkende Werbeeinnahmen:"Los Angeles Times" baut 250 Stellen ab
Die Zeitungskrise in den USA spitzt sich zu: Das renommierte Westküstenblatt baut Hunderte Stellen ab, die Leser müssen auf Seiten verzichten. Der größte Hoffnungsträger, die Krise zu bewältigen, erfüllt bisher nicht die Erwartungen.
Das Blatt kündigte den Abbau von 250 Stellen an, davon 150 in der Redaktion. Chefredakteur Russ Stanton erklärte am Mittwoch, die zusätzlichen Einnahmen im Internet machten die Werbeverluste der Printausgabe nicht wett. Die Zeitung werde neben dem Abbau von Arbeitsplätzen auch 15 Prozent weniger Seiten pro Woche produzieren. Der US-Zeitungsmarkt leidet unter schrumpfenden Werbeeinnahmen. Zuletzt haben mehrere US-Zeitungen den Abbau von insgesamt 900 Stellen angekündigt.
Bereits in der vergangenen Woche hatte die Muttergesellschaft der "Los Angeles Times", Tribune, mitgeteilt, dass sie den Verkauf des Firmenhauptquartiers in Chicago und des in der Innenstadt von Los Angeles gelegenen Sitzes der "Times" erwäge.
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