Neu-Kommissar Schweiger ist unter Tatort-Fans umstrittenDie Menschen in Deutschland sind indessen bei Schweiger als "Tatort"-Ermittler gespalten: 59 Prozent könnten sich den Schauspieler gut in der Rolle vorstellen, 41 Prozent sind dagegen. Das ergab kürzlich eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter bundesweit 768 Menschen. Dabei wollen mehr Frauen als Männer Schweiger im "Tatort" sehen: 62 Prozent der weiblichen Befragten sprachen sich für ihn aus, bei den Männern nur 55 Prozent.
Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) äußerte sich kritisch zu der Entscheidung für Schweiger. Der Schauspieler war kürzlich bei einer Preisverleihung betrunken auf die Bühne gekommen. "Herr Schweiger kann als Privatperson machen, was er möchte", sagte GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut der "Bild am Sonntag". "Als zukünftiger Tatort-Kommissar sollte er solche öffentlichen angetrunkenen Auftritte in Zukunft unterlassen oder, noch besser, schweigen."
Von den 18 "Tatort"-Revieren besetzt der NDR drei: neben Hamburg sind dies Kiel mit Axel Milberg (als Hauptkommissar Klaus Borowski) und Sibel Kekilli (als Sarah Brandt) sowie Hannover mit Maria Furtwängler (als Hauptkommissarin Charlotte Lindholm).
Bevor Schweiger in Hamburg, wo nach wie vor seine Ex-Frau Dana mit den Kindern lebt, als Ermittler vor der Kamera steht, ist Kurtulus noch einmal dran. Batus fünften Fall zeigt die ARD am 18. Dezember. Die letzte Folge mit ihm, die gerade entsteht, soll im Frühjahr 2012 zu sehen sein.