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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deIm Prinzip stimme ich dem Argument zu, dass das eigentlich Perverse an der Sache ist, dass Arbeitgeber inzwischen auch im Privatleben der Bewerber rumschnüffeln (selbst wenn diese durch ihr Online-Verhalten überhaupt erst die Möglichkeit dazu schaffen). Trotzdem kann man es dem Personaler nicht verdenken, wenn er aus "unvorteilhaften" Bildern des Bewerbers Konsequenzen zieht. Sicher hat jeder schon einmal peinliche Situationen erlebt, war z.B. betrunken oder anderes. Die konkrete Situation ist dennoch immer noch einmal etwas anderes. Beispiel: Jeder hat schon mal Blähungen gehabt, trotzdem möchte man nicht derjenige sein, dem das unüberhörbar in einem wichtigen Meeting passiert. Ähnlich ist es mit den Partybildern. Über manche Dinge "spricht man halt nicht" bzw. zeigt sie nicht öffentlich.
Der Personaler muss dann auch an die Außenwirkung denken: Was ist, wenn Geschäftspartner den Mitarbeiter googeln und auf diese Fotos stoßen? Seriös sieht anders aus, und das färbt dann auf die Firma ab. So blöd es klingt und auch ist: Eine "aufpolierte", makellose Außenerscheinung ist wichtig im Beruf, auch wenn sie z.T. fern der Realität ist und das eigentlich auch jeder weiß - warum tragen wir sonst Krawatten und Anzüge? Weil sie so bequem sind? Wer um diesen Umstand nicht weiß und peinliche Bilder von sich ins Netz stellt, kann sich allein durch diese mangelnde Sensibilität in punkto Außendarstellung für berufliche Positionen disqualifizieren.