Vier der größten Zeitungsunternehmen in den USA bündeln künftig ihr Online-Werbegeschäft. Damit wollen sie die Einbrüche bei ihren gedruckten Anzeigen wettmachen. Besonders landesweite Kampagnen sind im Fokus dieses Zusammenschlusses.
"QuadrantOne" heißt das Gemeinschaftsunternehmen der Verlagshäuser von "New York Times", "USA Today", "Los Angeles Times" und "San Francisco Chronicle", hieß es am Freitag. Es richte sich an Kunden aus dem Premiumbereich, die an landesweiten Werbekampagnen interessiert seien.
Die US-Zeitungsverleger kämpfen verstärkt mit Kooperationen gegen die Einbrüche bei Printanzeigen und das rückläufige Abonnentengeschäft. Experten erwarten ein rasantes Wachstum bei Onlinewerbung. Bereits in wenigen Jahren dürfte das Volumen in den USA auf einen zweistelligen Milliardenbetrag anschwellen.
So haben 2006 mehrere Herausgeber Vereinbarungen mit dem Internetkonzern Yahoo geschlossen. Die Werbung in den Online-Ausgaben von mehr als 150 Blättern wird über die Yahoo-Plattform platziert, außerdem werden ihre Artikel über Dienste wie Yahoo News verbreitet. Dafür erscheinen Yahoos Suchfunktionen oder Stellengesuche auf den Zeitungs-Websites.
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