Die Geräte sollen die Medienbranche umwälzen, gespannt wartete die IT-Branche auf Apples neues Produkt, das iPad. Die Serie gibt einen Einblick in die neue Technik.
Verkaufsstart:iPad lässt bei Apple die Kassen klingeln
Apple verkauft gleich zu Beginn Hunderttausende der Geräte. Und verkauft noch viel mehr Programme im App Store. So manchen Aktienanalysten lässt das euphorisch werden.
Ansturm auf das iPad: Apple hat am ersten Verkaufstag mehr als 300.000 Modelle seines Hoffnungsträgers losgeschlagen. Die neuen Besitzer des Tablet-Computers hätten zudem bereits am Ostersamstag mehr als eine Million Anwendungen aus dem sogenannten App-Store und mehr als 250.000 elektronische Bücher heruntergeladen, teilte der Konzern am Montag mit.
Erfasst wurden Apple zufolge vorbestellte Geräte, die am ersten Verkaufstag an Kunden und Partner ausgeliefert wurden, sowie die Absatzzahlen in den eigenen Geschäften. Wegen der Feiertage blieben am Ostersonntag viele Läden geschlossen, einige öffneten ihre Türen aber für die Kunden, so dass die Zahl der verkauften Geräte für das gesamte Wochenende noch höher ausfallen dürfte. Mehrere Analysten hatten erwartet, dass Apple über Ostern zwischen 250.000 und 350.000 iPads losschlagen würde. Für die ersten zwölf Monate rechnen einige Analysten mit einem Absatz von rund fünf Millionen Geräten.
An der Börse wurden die Zahlen gut, aber nicht euphorisch, aufgenommen: Apple-Aktien gewannen 0,8 Prozent auf 237,74 $. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Papier mehr als verdoppelt.
Vier Brokerhäuser stuften nach Veröffentlichung der Zahlen das Preisziel für die Titel des Unternehmens herauf und erhöhten ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr. J. P. Morgan etwa hob das Kursziel für Apple von 240 auf 305 $ an.
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