Poker Stars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Ultimate Bet: Wer die .com-Domains dieser Online-Zocker-Eldorados anklickt, stößt auf eine FBI-Meldung. Die US-Bundespolizei ermittelt gegen die Betreiber - wegen Geldwäsche, illegalen Glücksspiels und Bankbetrugs.
"Was passiert mit meinem Geld?" Diese Frage dürften sich viele Poker-Freunde in den USA derzeit stellen. Am Freitag hat das FBI die US-Domains der vier größten Poker-Portale geschlossen. Die US-Bundespolizei ermittelt gegen die Betreiber wegen Geldwäsche, illegalen Glücksspiels und Bankbetrugs.
Gleichzeitig haben noch Tausende Kunden Geld in den Online-Depots von Poker Stars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Ultimate Bet liegen - noch nicht abgeholte Gewinne oder Beträge, die noch nicht verspielt worden sind. Da die Websites nun offline sind, fehlt den Spielern auch der Zugang zu ihrem Geld. IT-Blogs zufolge könnte dieser Zustand Monate dauern.
Das Justizministerium hat dem Vernehmen nach 76 Bankkonten in 14 Ländern eingefroren. Seit 2006 ist es in den USA verboten, dass Kreditinstitute Transaktionen für US-Online-Spieleportale übernehmen. Den Anschuldigungen zufolge sollen die Betreiber ihre Umsätze über Bankkonten auf mehrere Länder verteilt haben, um so die Herkunft des Geldes zu verschleiern. Die Behörde will laut der 80-seitigen Anklageschrift Strafzahlungen in Höhe von 3 Mrd. Dollar verhängen.
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