"Facebook-Nutzer sind aktiver, sie achten mehr darauf, was Freunde mit ihnen teilen", sagt Sandberg. In der Tat verbringen Internetnutzer weltweit mehr Zeit mit dem Onlinenetzwerk als mit jeder anderen Webseite. Sie nennt keine Zahlen, aber selbst unabhängige Marktforscher wie Comscore weisen darauf hin.
Stattdessen zitiert Sandberg Studien von Beratungsunternehmen wie McKinsey und Deloitte oder beruft sich auf Universitätsstudien. So habe die Universität Maryland festgestellt, dass soziale Medien und Facebook bereits für 230.000 Jobs verantwortlich seien. Sie weist auf Unternehmen hin wie Zynga oder Wooga, zwei Onlinespielehersteller, die ihr Geschäftsmodell an Facebook gekoppelt haben. Zynga ist mittlerweile selbst an die Börse gegangen, noch vor Facebook.
Welche wirtschaftliche Bedeutung Facebook in Europa habe, erwähnt Sandberg natürlich auch - schließlich könnten strengere Datenschutzregeln, die die EU-Kommission etwa heute vorstellt, dem Unternehmen mehr schaden als nutzen. Facebook sei ein entscheidender Wirtschaftsfaktor in Europa, sagt die 42-Jährige.