
Unternehmen: Innovationstag - Innovationen in den Medien (00:03:11)
Nun kann man darüber streiten, aus welchem Teil der Erlöse tatsächlich die Journalisten bezahlt werden. Fakt ist aber: Das, was der Leser bezahlt, reicht längst nicht, um den Inhalt zu generieren. Das Experiment, das Printprodukt dafür ausreichend hoch zu bepreisen und auf Anzeigen zu verzichten, wagt aus gutem Grund so gut wie niemand. Denn der Leser ist nicht bereit, neben den Distributionskosten auch noch den Inhalt zu finanzieren. Aber genau dieser Denkfehler führt zur Diskussion über Paid Content.
Mehr Kontrolle heißt mehr Marge
Was folgt daraus? Zunächst sollten Journalisten, die für Print arbeiten und glauben, der Leser bezahle sie und deshalb sei ihr Inhalt wertvoller als der der Onlinekollegen, in sich gehen. Aber das ist nur ein Randaspekt, nicht die wirklich wichtige Konsequenz.