Die Discovergy-Gründer Ralf Esser (l.) und Nikolaus Starzacher haben 500 digitael Stromzähler bestellt
Discovergy hat im Mai 500 neue Smart Meter bestellt. Dafür fielen 12.500 Euro an. Um die Daten an die IT von Discovergy zu übermitteln, wird ein Kommunikations-Modul auf die Stromzähler gesetzt. Das Übernimmt ein Dienstleister, der monatlich Rechnungen stellt. Im April, Mai und Juni beliefen sich diese auf insgesamt 7000 Euro.
Die größten externen Kosten verursacht jedoch der Aufbau eines Verwaltungsprogramms für die zukünftigen Kundendaten. Im Heidelberger Büro von Nikolaus Starzacher arbeiten häufig drei Mitarbeiter einer befreundeten Firma, die den Auftrag übernommen hat - für einen Tagessatz von 500 Euro pro Person. Im vergangenen Quartal kamen so 35.000 Euro zusammen.
Wenn Discovergy einen Kunden gewinnt, muss vorerst Kontakt zum zuständigen Stadtwerk aufgenommen werden, um grünes Licht für den Austausch des Zählers zu bekommen. Diese Freigabe ist - trotz Regulierung - oft mühsam. Starzacher und Esser haben eine externe Firma beauftragt - und zahlten dafür 4.325 Euro. Installiert werden die Zähler dann von Elektroinstallateuren. Discovery hat hier bislang fünf Partner, die zwischen 70-125 Euro pro Installation verlangen. Etwa 2000 Euro sind hierfür angefallen.