Haben nun beide einen Dienstwagen: Kai Böhner (l.) und Jochen Seeghitz
Mit 65.150 Euro waren die Personalkosten der größte Ausgabeblock im Quartal, gefolgt von den Materialkosten. Die Gründer haben in den vergangenen drei Monaten etwa 40 potenzielle Kunden besucht, bundesweit und in Österreich. Mittlerweile hat nicht nur Seeghitz einen Dienstwagen, sondern auch Böhner. Der ist allerdings nicht geleast, sondern mit einem Autokredit gekauft: Die 18.000 Euro, die der gebrauchte A6 gekostet hat, wird in monatlichen Raten von 430 Euro abgestottert. Inspektion und Reparatur bei Seeghitz Audi hat 787 Euro gekostet.
Summiert man die monatlichen Fixkosten für die beiden Dienstwagen mit den Benzin- und Übernachtungskosten kommt man auf etwa 7000 Euro an Vertriebs- beziehungsweise Reisekosten. Das ist wenig für so viele Termine. Die Bürokosten sind mit 800 Euro ebenso günstig. EH-D ist Untermieter im Ingenieursbüro von Böhners Vater.
Obwohl sich die Kosten in diesem Quartal verdoppelt haben, hat sich der Kapitalstand nur gering verändert - er sank leicht von 64.033 Euro am 31. März auf 57.012 Euro am 30. Juni. Das liegt daran, dass EH-D von seinen beiden Investoren - dem High-Tech-Gründerfonds und Bayernkapital - Ende Mai eine weitere Geldtranche erhalten hat, insgesamt 150.000 Euro. Dass die junge Firma erstmals Schulden in Höhe von 18.281 Euro ausweist, liegt am Autokredit für Böhners Dienstwagen.