Karl Kolmsees Startup Smart Hydro Power gab im vergangenen Quartal viel für Marketing aus
Generell haben sich die Quartalsausgaben etwas reduziert, von 131.000 Euro auf knapp 120.000 Euro. Am meisten konnte Smart Hydro Power bei den Materialkosten sparen. Während von Januar bis März aufgrund teuerer Bauteile für den Prototyp insgesamt 25.000 Euro auf diesen Kostenblock fielen, gab Kolmsee im vergangenen Quartal nur 7000 Euro dafür aus. Das sind 72 Prozent weniger.
Der Löwenanteil von 4968 Euro fiel auf eine Rechnung für eine Spritzguss- und eine Rotor-Gußmaschine, mit denen Schwimmkörper und Rotor des Kleinkraftwerkes hergestellt werden. Beide Maschinen stehen in China.
Deutlich in die Höhe geschnellt sind hingegen die Marketingkosten - von knapp 1000 auf über 16.000 Euro. Rund 12.000 Euro hat allein die Erstellung der Homepage gekostet. Weitere 4000 Euro kostete das Event zur Vorstellung des Prototyps, etwa dessen Transport mit einem Kranwagen, das Catering und die Zahlungen an Studenten, die bei der Vorbereitung und der Veranstaltung selbst geholfen haben.
Die Bürokosten sind auf monatlich 2640 Euro gestiegen, weil Kolmsee im April erneut die Mietfläche um 100 Quadratmeter vergrößert hat. Insgesamt verfügt Smart Hydro Power jetzt über eine Werkstatt, ein Lager und Büroräume mit einer Gesamtfläche von rund 500 Quadratmetern. Im Mai und im Juni gab es noch einen Rabatt auf die neu gemietete Fäche. Ab 1. Juli beträgt die Miete knapp 3000 Euro warm.