Das Jahresziel von
Smart Hydro Power sind 25 Bestellungen. Drei Monate vor dessen Ablauf liegen 13 davon vor. Nur elf der der Mini-Kraftwerke wurden jedoch verkauft, zwei weitere fertigt und liefert Gründer Karl Kolmsee auf eigene Kosten - In der Hoffnung, dass ihr Einsatz den Vertrieb ankurbelt. Bestellt ein Kunde ein Kraftwerk, zahlt er die Hälfte im Voraus und den Rest bei Auslieferung.
Einnahmen:
Juli keine
August 6000 Euro
September 6214 Euro
Gesamt 12.214 Euro
Zwei Anzahlungen sind bisher auf dem Geschäftskonto eingegangen, eine von einem Kunden aus Indonesien im August und aus Peru im September. Die Beträge sind wegen der unterschiedlichen Lieferkosten unterschiedlich hoch. Insgesamt hat das Team von Smart Hydro Power in den Monaten Juli bis September fünf Turbinen gebaut. Geplant waren eigentlich acht. Schuld an der Verzögerung ist ein Lieferant, der seine Teile nicht wie versprochen geliefert hat.
Ausgaben:
Juli 91.310 Euro
August 82.997 Euro
September 60.365 Euro
Gesamt 234.672 Euro
Erstmals lagen die Ausgaben für Material und Zulieferteile damit über den Personalkosten, die sich auf 82.000 Euro summieren - rund zehn Prozent mehr als im Frühjahrsquartal. Im Sommer kam eine weitere Mitarbeiterin zum Team hinzu, die sich um rechtliche Angelegenheiten und Business Development kümmern soll, vorerst jedoch nur in Teilzeit bei dem Start-up arbeitet und dafür monatlich knapp 2000 Euro erhält.