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Merken   Drucken   06.09.2010, 10:00 Schriftgröße: AAA

enable2start Gründertagebuch: Stresstest: Die 3. Quartalsreportage von Abotic

06.09.2010 - Abotic: Die Gründer haben die Probeläufe für ihre Türöffner abgeschlossen. Sie haben jetzt einen Produzenten für Großserien. Und ein irres Arbeitspensum. von Claus Hornung
So einfach hatte sich Albrecht Karlusch die Sache nicht vorgestellt. Es ist Ende Juli, als er und ein Mitarbeiter seines Startups Abotic vor dem Chef einer Firma stehen, die in Deutschland Hunderte von Pflegeheimen mit den unterschiedlichsten Produkten versorgt, von Putzmitteln bis hin zu Stühlen.
Seit zwei Stunden sind die Österreicher hier. Sie haben ihren automatischen Türöffner vorgeführt. Sie haben gezeigt, wie man das Gerät mit Klebestreifen an jeder beliebigen Tür befestigen kann. Wie man den Akku austauscht, mit dem es betrieben wird. Wie man es durch Herunterdrücken der Türklinke oder über eine Fernsteuerung starten kann.
Die Abotic-Gründer Nick Manseder und Albrecht Karlusch (v.l.)   Die Abotic-Gründer Nick Manseder und Albrecht Karlusch (v.l.)
Und sie haben erwähnt, dass sie als Endpreis im Handel rund 1400 Euro pro Stück verlangen wollen. Jetzt hören sie mit großen Ohren zu, wie der Chef der deutschen Firma reagiert. "Bis Weihnachten könnte ich wahrscheinlich 130 Stück verkaufen", sagt der: "Wann könnt ihr liefern?"
Neu ist diese Reaktion für Karlusch nicht. Seit dem Frühjahr klappern Mitarbeiter von Abotic Heime und Krankenhäuser ab, Behindertenverbände und Schulen, auch viele Lieferanten. "Die Reaktionen sind durchweg positiv", sagt Karlusch. Allerdings wollte noch nie jemand so schnell bestellen wie in diesem Fall: "Die meisten brauchen sechs Monate Vorlaufzeit."
AUSGABEN, EINNAHMEN, KAPITAL, SCHULDENSTAND
Hier steht die Bilanz von Abotic für Mai bis Juli 2010
Zeit braucht auch Abotic. Erst mal müssen 50 Türöffner produziert werden, die die Lieferanten als Vorführobjekte einsetzen sollen - um dann Bestellungen für Hunderte oder Tausende Geräte einzusammeln.
Ende September sollen die Vorführgeräte fertig sein. Bislang liegen die Gründer im Plan. Aber zum ersten Mal sind sie abhängig von einem externen Produzenten. Und schon die Suche nach dem war mühsam. Sie begann Ende März. Da hatte Abotic die ersten 20 Prototypen fertiggestellt. Nur weil das 15-köpfige Team auch nachts und wochenends arbeitete, konnten die Gründer die Geräte rechtzeitig an Alten- und Pflegeheime für Testläufe übergeben.
Um das zu ändern, sprechen die Gründer mit Produzenten. Als Endpreis kalkulieren sie 1000 bis 1500 Euro. Gewinn machen sie dabei kaum, sagt Karlusch: "Das ist in der Startphase nicht wichtig." Doch die Hersteller machen Angebote, die mehrere Hundert Euro darüberliegen. Einer kalkuliert pro Stück mehrere Tausend Euro. Sicher, es gebe einmalige Anfangskosten, sagt Karlusch. Etwa für das Programmieren von Produktionsrobotern oder den Bau von Werkzeugen. Trotzdem: "Diese Preise waren jenseits von Gut und Böse."
Die Gründer recherchieren. Sie erkundigen sich bei den Zulieferern nach Preisen für Bauteile, manchmal unter einem falschen Firmennamen. Einige der Angebote liegen bis zu 60 Prozent unter dem, was der gleiche Lieferant potenziellen Abotic-Partnern in Rechnung stellte. "Das wurde oft vor Jahren festgelegt und nicht geändert", sagt Karlusch. Auch wenn Produkte inzwischen billiger seien: "Das ist, als ob man einen Handyvertrag von 1999 besitzt."
Auch das Produktionsteam von Abotic muss rechnen. Denn anfangs spielten Preise kaum eine Rolle, sagt Karlusch: "Da hieß es nur: Funktioniert es?" Jetzt stellen sich die Mitarbeiter zu jedem Bauteil die Frage: "Gibt es etwas gleich Gutes billiger?"
Die erste Prototypenreihe der Abotic-Türöffner   Die erste Prototypenreihe der Abotic-Türöffner
Anfang August haben sie die Zahl der Stecker und Platinen reduziert, günstigere Motoren eingebaut - und drei Produktionspartner gefunden: Einer liefert Elektronikteile wie Prozessoren, einer mechanische wie Getriebe und Kugellager, ein Dritter baut alles zusammen. Am Ende, kalkulieren sie, kann Abotic einen Endpreis von 1400 Euro verlangen.
"Es hat länger gedauert als gedacht", gibt Manseder zu. "Aber auf Dauer zahlt sich das aus. Spätestens wenn wir beginnen, große Serien zu fertigen, hätten wir nach günstigeren Bauteilen suchen müssen."
Geht's auch langsamer?
In die Serie der 50 Vorführgeräte fließen auch die Ergebnisse der Testphase in den Pflegeheimen ein. Erste Erkenntnis: Es gibt einen Markt. "Es gab erst ein Gespräch, bei dem ein Kunde sagte, dass er das Gerät nicht will", sagt Manseder. Zweite Erkenntnis: Details müssen verbessert werden.
Die häufigsten Wünsche haben sie bereits umgesetzt. Etwa dass sich der Deckel vom Akkufach weiter öffnen lässt. Dass sichtbare Schrauben unter der Abdeckung verschwinden. Oder dass das Tempo des Türöffners jetzt zielgruppengerechter ist. Die Taktung "sehr schnell" bis "sehr langsam" reichte nicht aus für die Bedürfnisse älterer Heimbewohner. Darum gibt es jetzt eine weitere Stufe: "sehr, sehr langsam".
Produkt gut, Nachfrage gut, alles gut? Schön wär's. Denn da sind die vielen nervenden Kleinigkeiten. Insbesondere bei Rechtsfragen. Konnte doch keiner ahnen, dass ein Produktdesigner, der "ein Muster" schicken soll, das als Auftrag abrechnen darf. Oder dass Abotic vielleicht nicht das Recht hatte, die Klebestreifen in der Gebrauchsanweisung mit dem Namen der Herstellermarke zu bezeichnen. "Man glaubt gar nicht, was man alles braucht, bis so ein Unternehmen funktioniert", sagt Karlusch.
Die Bauteile für die Prototypen-Serie des Türöffners stellte das ...   Die Bauteile für die Prototypen-Serie des Türöffners stellte das Team selbst her
Geld braucht man natürlich auch. Noch zehrt Abotic von rund 1,25 Mio. Euro, die Investoren vergangenes Jahr in das Startup steckten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wollen die Gründer aber noch einmal eine halbe Million einwerben.
Vielleicht kommen die von der Stadt Wien. Die fördert Produkte, mit denen sie sich auf eine alternde Gesellschaft einstellen kann. Die Bewerbungsunterlagen dafür stellte Karlusch so nebenbei fertig. Zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr - an einem Tag, an dem er 38,5 Grad Fieber hatte. "Insgesamt liegen wir im Plan", sagt er, "aber das Arbeitspensum liegt deutlich über dem, was ich mir wünschen würde."
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Schock für Nick Manseder. Als der Abotic-Gründer vergangenen Sonntag frühmorgens von einer Party nach Hause kommt, sieht seine Wohnung nicht mehr so aus wie er sie verlassen hat: Es ist eingebrochen worden.
Die Beute war überschaubar: ein iPod mit Ladestation und mehrere Monitore. Dennoch gingen die Täter insgesamt viermal in die Wohnung hinein. Davon gibt es Kamerabilder - Manseders Wohnung ist von oben bis unten mit Technik vollgestopft. So werden beispielsweise Jalousien und Licht in den Räumen automatisch gesteuert. Was der Wohnung aber fehlte, war ein Stück analoge Technik. "Ich hatte nur ein normales Türschloss", sagt er, "jetzt werde ich mir wohl ein Sicherheitsschloss zulegen. Oder doch nicht? Laut Statistik würde man alle 30 Jahre bestohlen, sagt er und lacht: "Dann hätte ich jetzt 30 Jahre Ruhe."
Plant eine Spracherkennung für seinen Türöffner: Nick Manseder   Plant eine Spracherkennung für seinen Türöffner: Nick Manseder
Neues von seinem Leben als Gründer gibt es allerdings auch. Beispielsweise beim Vertrieb. Vergangene Woche wurden die Abotic-Mitarbeiter Karin Sommer und Rudolf Langbauer zwei Tage von Experten mit 30 Jahren Vertriebserfahrung geschult.
Vor allem darin, wie man ein Verkaufsgespräch richtig führt. "Sie lernen Fünf-Schritte-Technik und so etwas", sagt Manseder. Was das ist? "Ich war nicht dabei", sagt er, "aber ich schätze, das ist so ein bisschen Salami-Taktik: Man muss Informationen Stück für Stück liefern, damit der Gesprächspartner nicht überfordert wird."
Und Neues gibt es auch beim Produkt, dem automatischen Türöffner. Zum Auftritt von Abotic auf der Messe Integra will Manseder eine berührungslose Bedienung erreichen. Möglich wäre ein Sprachsensor, sagt er: "Dann muss man bloß rufen: Tür auf." Die Technik müsste natürlich immun gegen Störungen von Lärmquellen wie Fernsehern sein. "Man könnte auch steuern, dass bestimmte Worte benutzt werden müssen", sagt Manseder: "Tür auf, bitte!"
Fehlt nur noch eine Funktion, die bei diesem Satz obendrein erkennt: Hoppla, das ist ein Einbrecher.
Na, wie läuft's? Das wüsste man gern von einigen Unternehmen. Nick Manseder will vor allem wissen, wie es bei Abotic läuft. Und zwar ganz genau.
Sechs Wochen lang schaute sich darum Projektmanager Christian Sieberer an, welche Arbeitsvorgänge es bei Abotic gibt, wie sie ausgeführt werden sollten, und wie sie tatsächlich ausgeführt werden. Manseder verwendet dafür gern den neudeutschen Begriff Auditierung.
Vergangene Woche präsentierte Sieberer seine Ergebnisse: Exakt 278 Prozesse gibt es bei Abotic, vom Produkteinkauf bis zur Beantwortung von Kundenanfragen am Telefon. Und: bei den meisten Prozessen gibt es Verbesserungsmöglichkeiten.
Vor allem betrifft das die Dokumentation. Etwa beim Einkauf. Jeder Mitarbeiter, der ein Bauteil bestellt, soll Informationen darüber in ein Formular einzutragen, beispielsweise den Preis oder technische Daten. Das bringt jedoch wenig, wenn das Formular keine Spalte für "Lieferzeiten" enthielte. Und wenn der letzte Besteller nicht darauf kam, eine solche Spalte anlegen zu lassen - obwohl er wochenlang auf das Teil warten musste.
Alles schön notiert?  Nick Manseder will, dass Arbeitvorgänge ...   Alles schön notiert? Nick Manseder will, dass Arbeitvorgänge besser dokumentiert werden
Und da gab es den Fall des Kunden, der eine erste Version des Türöffners kaufte. Er bekam das Versprechen: "Sobald es eine bessere Version gibt, tauschen wir Ihr Gerät aus." Aber das passierte nicht. "In irgendeinem Hirn ist das versickert", sagt Manseder, "und es gab kein System, dass das registriert hätte."
Am Schlechtesten schnitt bei der Prozessbewertung die Kommunikation zwischen Marketing und Technik ab. "Da passiert ganz viel nur zwischen Tür und Angel", sagt Manseder. Der einzige Prozess, der zu 100 Prozent funktioniert, ist das Finanzwesen. Da sei vom Verschicken eigener Rechnungen bis zum Eingangsstempel auf eingehenden Rechnungen alles bestens archiviert, sagt Manseder.
"Hundert Prozent sind nicht zu schaffen", sagt Manseder, "aber irgendwann sollten es in allen Bereichen 90 Prozent sein." Mal sehen, wie viel davon in sechs Monaten umgesetzt ist. Dann wird die Auditierung wiederholt.
Sie dachten, sie hätten an alles gedacht. Für ihren Türöffner brauchen sie eine CE-Zertifizierung - das war den Abotic-Gründern klar. Die garantiert europaweit, dass das Produkt für Verbraucher sicher zu handhaben ist. Schon vor Monaten hatten Nick Manseder und sein Team dafür die Vortests abgeschlossen und waren seitdem sicher: Den Stempel bekommen wir.
Die schlechte Nachricht: Es fehlt noch etwas.
Denn seit gut 20 Türöffner in Pflege- und Seniorenheimen probehalber Dienst tun, gibt es von dort Fragen. Es sind insbesondere zwei Fragen. Entspricht euer Produkt den Vorschriften für Barrierefreiheit? Und: Entspricht euer Produkt allen Brandschutzvorschriften? "Wir sind erst so darauf gekommen, dass viele Türen in Seniorenheimen Brandabschnittstüren oder Rauchabschnittstüren sind", sagt Manseder.
Aufgehen, zubleiben, aufbleiben, zugehen? Beim Abotic-Türöffner ...   Aufgehen, zubleiben, aufbleiben, zugehen? Beim Abotic-Türöffner geht jede Einstellung
Jetzt sitzt er über den Formularen zu diesen Vorschriften - und tut sich schwer. "Eigentlich sind Barrierefreiheit und Brandschutz diametral unterschiedlich", sagt er: "einmal soll etwas offen bleiben und einmal geschlossen." Aber weil sein Türöffner beides kann, beantwortet er die Frage "Kann die Tür automatisch geöffnet werden?" beim Brandschutzformular mit Nein und bei dem über Barrierefreiheit mit Ja. "Irgendwas muss ich ja schreiben", sagt er.
Die gute Nachricht: Die Auswahlmöglichkeiten zeigen, welches Potenzial noch in Abotic steckt.
"Vielleicht sind wir die einzigen, die Fluchtwege barrierefrei machen können", sagt Manseder. Und das interessiert auch Experten. Durch die Prüfungsvorbereitungen bekam Manseder Kontakt zu einem Fachmagazin über Brandschutz. Nach einer Vorführung seines Türöffners wollten die Redakteure sofort einen Artikel über Abotic schreiben. "Die sagten, so etwas hätten sie noch nie gesehen."
Alles schien geregelt. Monatelang hatten die Abotic-Gründer nach einem Produzenten für ihren automatischen Türöffner gesucht. Vor zwei Wochen schien alles perfekt. Da unterschrieb ein Produktionsmitarbeiter von Abotic bereits den Vertrag mit einem Hersteller. Der sollte sämtliche Bauteile besorgen und montieren.
Doch plötzlich sah alles wieder anders aus. Vergangene Woche rief der Vertragspartner an: Er könne einige Teile nicht rechtzeitig beschaffen, alles würde sich verzögern, der Liefertermin Mitte September sei nicht zu halten. "Dann hieß es, wir sollten noch eine Bankbürgschaft besorgen, weil wir so ein junges Unternehmen seien", sagt Gründer Nick Manseder, "das hätte alles noch einmal verzögert." Er grinst: "Aber wir hatten noch einen Plan B."
Nick Manseder arbeitet an einem Türöffner-Bauteil.  Künftig ...   Nick Manseder arbeitet an einem Türöffner-Bauteil. Künftig übernimmt ein externer Produzent solche Arbeiten
Und das meint er durchaus wörtlich. Jedes Mal, wenn Abotic Lieferanten oder Dienstleister benötigt, plant Manseder von vorneherein eine Alternative ein. "Das kostet sehr viel Zeit", sagt er, "aber es lohnt sich." So wie dieses Mal. Jetzt gibt es statt eines Vertragspartners drei. Zwei davon sind reine Lieferanten. Einer für die Elektronik-Teile wie Prozessoren und Widerstände und einer für mechanische Teile wie Getriebe, Kugellager und Schrauben. Bei beiden hat Manseder Mitte vergangener Woche bestellt. Ein drittes Unternehmen wird nach der Lieferung die Teile zusammenbauen.
Die Kosten blieben gegenüber einem einzelnen Produzenten, der alles bestellt, ungefähr gleich, sagt Manseder: "Aber eigentlich wollten wir alles aus einer Hand haben." Für die Zeit nach der Lieferung der ersten Serie sucht er darum schon einmal Alternativen. Plan B von Plan B, sozusagen.
Abotic wird nach monatelanger Suche jetzt einen Vertrag mit einer Firma abgeschlossen, die den Türöffner produzieren soll. Warum hat das so lang gedauert?
Wenn man mit einem Produzenten eine langfristige Beziehung eingehen will, spielen ein paar Wochen mehr oder weniger eher eine unbedeutende Rolle. Viel wichtiger ist es, die optimale Wahl zu treffen. Zudem geht es langfristig schon um ein relativ großes Auftragsvolumen, darum müssen wir zahlreiche Details regeln. Bei Preisschwankungen von bis zu 200 Prozent muss man zudem sehr darauf achten, die bestmögliche Qualität zu einem vernünftigen Preis zu bekommen.
Hat Geduld: Abotic-Gründer Nick Manseder   Hat Geduld: Abotic-Gründer Nick Manseder
Ist das Unternehmen trotzdem im Zeitplan für die Markteinführung?
Zu Unregelmäßigkeiten kann es immer wieder kommen. Insgesamt sind wir aber mittlerweile so flexibel aufgestellt, dass wir die Zeit, die wir vielleicht an einer Stelle verlieren, an anderer Stelle wieder aufholen können. Glücklicherweise zieht sich dieser Gedanke durch alle Abteilungen.
Was war die größte Überraschung im Juli?
Größere Überraschungen gab es in dem Sinne eigentlich keine. Allerdings haben wir relativ kurzfristig die Entscheidung zur Teilnahme an der Messe Integra getroffen. Dass wir dabei sein wollen, wussten wir zwar schon länger, aber ursprünglich war unser erster großer Messeauftritt erst für 2011 geplant.
Was ist die größte Aufgabe im kommenden Monat?
Wir hoffen die Produktionsüberleitung so schnell wie möglich abzuschließen, daneben müssen wir die Vorbereitungen für zwei große Veranstaltungen treffen, das Wiener Forschungsfest und die Integra. Zudem sind wir dabei, unsere Prozesse zu optimieren, um für zukünftige Zertifizierungen bestens gerüstet zu sein.
Die Antworten gab Abotic-Gründer Nick Manseder
Und wieder ein Schritt weg vom Start-up hin zum Unternehmen. Die Abotic-Gründer Nick Manseder und Albrecht Karlusch haben eine Mitarbeiterin in Vollzeit angestellt. Die soll sich um die "hunderttausend Rechnungen, die jeden Tag verbucht werden müssen" kümmern, sagt Manseder. Ebenso wie darum, Termine zu koordinieren. Eine Sekretärin, also? "Naja, ich weiß nicht, ob man das noch sagt", meint Manseder: "vielleicht: Office-Managerin?"
Je nach Geschmack wären Manseder und Karlusch damit ab September beide einen Nebenjob als Sekretäre beziehungsweise Office Manager los. "Bislang haben der Albrecht und ich diese Aufgaben erledigt", sagt Manseder.
Coole Sache: Gründer Nick Manseder hält einen Abotic-Türöffner ...   Coole Sache: Gründer Nick Manseder hält einen Abotic-Türöffner hoch
Trotz zunehmender Professionalisierung bleibt Abotic ein cooles Unternehmen. Das sagen nicht etwa Manseder und Karlusch. Das sagt die Initiative Cool Innovation. Die hat das Türöffner-Unternehmen aus einem Kreis innovativer Startups zum Sieger in Sachen Coolness gekürt.
Voraussetzung dafür war nicht nur ein gute Produkt, sondern auch, dass das Unternehmen in der Lage ist, dessen Nutzen klar und glaubwürdig zu beschreiben. Überprüft wurde dafür alles, was Abotic zur Außendarstellung benutzt, vom Werbematerial über Produktbeschreibungen über die Homepage bis hin zu Videos. Geld gibt es nicht für die Auszeichnung, aber das sei nicht entscheidend, meint Manseder. "Man wird bekannter und dass ist immer gut, wenn man frisches Kapital braucht."
Noch hat Abotic-Gründer Nick Manseder nicht entschieden, ob sein Unternehmen genug Leute hat, um beim Auftritt auf der Messe Integra gleichzeitig erstmals den marktreifen Abotic-Türöffner der Öffentlichkeit zu präsentieren - statt dies auf einem früheren eigenen Termin zu tun.
Jetzt wird es personell noch ein wenig enger. Wenn auch aus einem Grund, der positiv für das Unternehmen ist. Denn Abotic soll sein Produkt auch beim Wiener Forschungsfest vorstellen.
Und noch woanders wird Arbeitskraft benötigt. Denn Abotic will sich fit für Audits machen - in denen wird beispielsweise untersucht, wie effektiv Arbeitsprozesse in einem Unternehmen ablaufen, ob Finanz- oder IT-Risiken gut gemanagt werden oder ob alles bei der Personalführung richtig läuft. Das überprüfen Institutionen wie der TÜV. Kommen die zum Ergebnis, dass alles bestens funktioniert, gibt's dafür eine offizielle Bestätigung, etwa eine ISO-Zertifizierung .
Gut aufgestellt? Nick Manseder (3. v.r.) will wissen, ob Team und ...   Gut aufgestellt? Nick Manseder (3. v.r.) will wissen, ob Team und Unternehmen perfekt funktionieren
Darum hat Manseder jetzt einen Mitarbeiter eingestellt, der in den kommenden Monaten das Unternehmen auf den Kopf stellen soll. Anträge auf Zertifizierungen stellt Manseder jedoch so bald nicht. "Das ist alles sehr teuer", sagt er, "wir wollen erstmal wissen, dass wir die Audits bestehen würden."
Das sei sehr wichtig für Abotic. Schließlich werde das Unternehmen bald wieder auf Investorensuche gehen: "Die schauen auf so etwas." Ach – geht es bei den Zertifizierungen also gar nicht, darum Abläufe zu optimieren, sondern darum, Eindruck bei Investoren zu machen? Manseder ist diplomatisch: "Beides ist wichtig,"
"Ganz viel versprechend" - das sagte Abotic-Gründer Nick Manseder Anfang Juni über die Verhandlungen mit einer Produktionsfirma, die die erste große Serie seiner Türöffner produzieren soll. Da hoffte Manseder auf einen baldigen Abschluss. Mitte Juli ist daraus ein "Wir sprechen mit ganz vielen" geworden.
Mit rund zehn Produzenten stehen die Gründer derzeit in Verhandlungen, sagt Manseder, darunter sogar ein Unternehmen aus Mailand. "Es geht um Details, Details, Details", stöhnt Manseder. Und natürlich, um den Preis: "Es gibt Schwankungen von bis zu 200 Prozent."
Diese Unterschiede lägen auch an der unterschiedlichen Größe der Anbieter, sagt Manseder. Einige seiner Gesprächspartner haben 50 Mitarbeiter, andere 5000. "Aber die Großen sind erst richtig gut, wenn man selbst groß ist", sagt Manseder. Soll heißen: Bei Aufträgen über ein paar hunderttausend Türöffner bekäme man einen sehr guten Preis - aber noch kalkuliert das Abotic-Team eher in Größen von ein paar hundert.
Sucht Produzenten für seinen Türöffner: Gründer Nick Manseder   Sucht Produzenten für seinen Türöffner: Gründer Nick Manseder
Innerhalb der kommenden drei Wochen muss die Entscheidung fallen, sagt Manseder. Schließlich will er am 14. September die neue Serie auf einer großen Präsentation vorstellen. Oder vielleicht doch nicht? Gerade hat sich nämlich Abotic erstmals mit einem eigenen Stand für eine Messe angemeldet, die Integra. Die findet am 22. September statt. Keine acht Wochen nach der geplanten Produktpräsentation. Und die meisten Gäste, die man zur Präsentation einladen will - insbesondere Vertreter von Pflegeheimen und Behindertenverbänden - werden ohnehin auf die Messe kommen.
Da könnte man doch gleich die Präsentation auf die Messe verlegen - meinen einige im Team. Manseder allerdings hat Bedenken, ob dann die Präsentation nicht an Gewicht verlieren würde, sagt er: "Außerdem haben wir dafür eigentlich nicht genug personelle Ressourcen." Muss man halt noch mal drüber sprechen.
Abotic lässt derzeit seine ersten Prototypen in Pflegeheimen testen. Gibt es dazu schon Feedback?
Der Gesamteindruck der Testphase ist ein durchwegs positiver. Sowohl Bewohner als auch Angestellte nehmen die Abotic-Türautomatik als Erleichterung wahr. Viele Rückmeldungen haben unser Konzept bestätigt. So wurde beispielsweise die Tatsache, dass man das Produkt beim normalen Durchschreiten der Tür nicht wahrnimmt, wurde durchwegs als außerordentlich wertvoll wahrgenommen. Ebenso wie die Möglichkeit, das Produkt einfach an einer anderen Tür anbringen zu können.
Diese Tests haben auch einige wichtige Informationen geliefert, welche wir in die weitere Entwicklung einfließen lassen. Meist handelt es sich um kleinere Änderungen in der Software, die mit wenig Aufwand umgesetzt werden können, beispielsweise die Möglichkeit, die Wartezeit vor dem Schließen auf einen längeren Zeitraum ausdehnen zu können. Im Optimalfall können wir solche Features innerhalb einer Woche umsetzen,
Was war der größte Erfolg für Abotic im Juni?
Das war sicher, dass wir erfolgreich die CE-Prüfung abgewickelt haben. Jetzt wissen wir, dass wir EU-weite Vorschriften zu Produktsicherheit erfüllen. Daneben haben wir das Audit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geschafft, die uns mit 650.000 Euro fördert.
Das Audit umfasste die detaillierte Überprüfung von Rechnungen und Zeiterfassungslisten. Der sehr strenge FFG-Verantwortliche zeigte sich durchaus zufrieden vom Projektfortschritt und der professionellen Dokumentation. Das ist ein wichtiger Meilenstein, denn das erfolgreiche Audit ist Voraussetzung dafür, dass die nächste Tranche der Fördersumme ausgezahlt wird.
Nick Manseder mit einem Abotic-Türöffner   Nick Manseder mit einem Abotic-Türöffner
Gab es auch Niederlagen?
Neben einigen kleineren Verzögerungen gab es im Wesentlichen keine größeren Niederlagen.
Welche Herausforderungen stehen in Zukunft an?
Größte Herausforderung ist zum einen der reibungslose Überleitung der Türöffner-Produktion von Abotic auf einen externen Hersteller. In naher Zukunft gibt es Verhandlungen mit Produktionspartnern. Außerdem müssen wir ein effizientes Vertriebsnetz aufbauen. Darum werden wir viele Gespräche mit Händlern und möglichen Vertriebspartnern führen, welche unser Gerät gern in ihr Sortiment aufnehmen würden. Für den Aufbau eines effizienten Vertriebsnetzes ist es uns natürlich sehr wichtig, dabei eine gute Auswahl zu treffen. Auch ist uns wichtig, dass unsere Kunden schon bei Verkaufsstart einen optimalen Service erhalten.
Die Antworten gab Abotic-Gründer Nick Manseder
Das Interesse war groß. Größer als Karin Sommer angenommen hatte. Zwei Gesprächspartner hatte die Marketing-Mitarbeiterin von Abotic erwartet bei ihrem ersten Vertriebstermin im Ausland, sprich: Deutschland. Auf einmal standen zehn Leute um sie herum.
Das war vergangenen Freitag in Hamburg. Dort trafen sich Sommer und Michael Hollnbuchner, IT-Mann bei Abotic, in einer Grundschule mit Vertretern der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Die hilft unter anderem, unterschiedlichste Einrichtungen behindertengerecht auszustatten. Ein automatischer Türöffner könnte bei solchen Vorhaben sicher helfen, dachte man sich in Hamburg - und brachte darum zum Termin gleich ein paar Fachleute mit, etwa einen Architekten.
Mit letztgenannten hat Sommer in den vergangenen Wochen schon ihre Erfahrungen gesammelt. "Die interessieren sich natürlich besonders für die technischen Details wie Gewicht, Geschwindigkeit oder Material". Darum werde sie künftig auch ein speziell für solche Fragen entwickeltes Datenblatt zu Terminen mitnehmen, sagt sie. Diesmal mussten allerdings noch die regulären Abotic-Broschüren reichen: "Gut, dass ich so viele dabei hatte."
Könnten bald schon in Hamburg ihren Dienst erledigen: Türöffner ...   Könnten bald schon in Hamburg ihren Dienst erledigen: Türöffner von Abotic
Und schließlich sollte es in Hamburg ja auch um die praktische Demonstration gehen. Die fand zum ersten Mal in einer Schule statt. "Das war schon interessant", sagt Sommer: "ganz anders als bei den bisherigen Terminen." Diesmal etwa lieferten Schüler unbeabsichtigt den Beweis dafür, dass man den Türöffner im Betrieb stoppen kann. Oder, dass es trotz Automatik weiterhin möglich ist, die Tür per Hand aufzureißen. Und einige Fragen hatte Sommer bei Vorführungen in Alten- und Pflegeheimen auch noch nicht gehört, etwa: "Was passiert, wenn jemand da drauf springt?"
Ob Architekten, Schulleitung und Stiftung überzeugt sind, weiß Sommer noch nicht. Was sie weiß ist, dass die Stiftung "ein Super-Multiplikator" wäre. Und, natürlich, dass sie einen Kostenvoranschlag erstellen soll: Für mehrere Klassen- und Toilettentüren.
Gutes, Schlechtes, Überraschendes: ein Quartal Abotic
Was zwischen Februar und April beim Türöffner-Start-up passierte, steht in der 2. Quartalsreportage über Abotic, inklusive aller wichtigen Zahlen wie Ausgaben, Einnahmen, Schulden- und Kapitalstand.
Gründer zu sein ist manchmal ganz schön hart. Das weiß Abotic-Gründer Albrecht Karlusch nicht erst seit vergangener Woche. Aber in der war es so hart wie selten. Nicht, weil am Montag jemand von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FGG) überprüfte, ob Abotic die bislang ausgezahlten FGG-Fördergelder - rund 300.000 Euro - ordnungsgemäß verwendet hat. "Die Prüfer waren sehr streng", sagt Karlusch, "aber am Ende waren sie begeistert davon, wie alles bei uns voranschreitet.
Nein, richtig hart wurde es erst ab Mittwoch. Da hatte Karlusch 38,5 Grad Fieber. Aber bis zum Folgetag musste ein Antrag für den Wettbewerb Die Stadt 2020 fertig gestellt sein. Dort wurden Konzepte dafür gesucht, wie sich die Stadt Wien auf eine älterwerdende Gesellschaft einstellen kann - inklusive technischer Hilfssysteme, die zentral gesteuert werden. "Da kann man unseren Türöffner perfekt integrieren", sagt Karlusch. Also arbeitete er nicht nur krank am Mittwoch, sondern schleppte sich schweißgebadet auch am Donnerstag um sechs Uhr morgens ins Büro und hielt sich mit allem, was sein Medikamentschrank hergab, bis 23 Uhr auf den Beinen und stellte den Antrag fertig.
Haben wechselvolle Aufgaben: die Gründer Nick Manseder und ...   Haben wechselvolle Aufgaben: die Gründer Nick Manseder und Albrecht Karlusch (v.l.)
Ob Abotic Chancen hat, sei schwer abzuschätzen, meint Karlusch (dem es inzwischen wieder besser geht). Insgesamt werden zwei Mio. Euro verteilt. Abotic allein bräuchte 480.000 Euro. "Das ist natürlich ein ziemlich großer Posten", sagt Karlusch, "aber nur mit dieser Summe funktioniert das Konzept."
Was bereits funktioniert, ist der Abotic-Türöffner. Und das zeigte Karluschs Mitgründer Nick Manseder in der vergangenen Woche auf dem World Innovation Summit in Barcelona, einer Gründer- und Investorenkonferenz, auf der auch enable2start-Sieger Captcha-Ad vertreten war. Dort befestigte Manseder den Öffner an einer Toilettentür. Eigentlich sollen die Besucher per Fernbedienung den Öffner aktivieren. "Aber wie ich den Nick kenne, macht er das die ganze Zeit selbst", sagt Karlusch. Gründer zu sein kann eben auch eine Menge Spaß machen.
Zwei Buchstaben können manchmal viel bewirken. Bei Abotic sind es derzeit die Buchstaben CE. Die stehen für einen europaweiten Standard für Produktsicherheit. Geräte, die das CE-Zertifikat tragen wollen, werden unter anderem auf ihre Stabilität hin geprüft. Darauf, wie stark sie abstrahlen, wie robust sie sind oder ob sie unempfindlich für Spritzwasser sind.
Vergangene Woche bekam das Wiener Start-up von einer Prüfanstalt, dem Technologischen Gewerbemuseum den Bescheid, dass sein Türöffner-Prototyp diese Voraussetzungen erfüllt. Das Papier haben die Abotic-Gründer gleich im Büroflur aufgehängt. "Das ist für uns eine sehr wichtige Nachricht", sagt Gründer Albrecht Karlusch. Auch wenn es eine wichtige Einschränkung gibt: Noch ist der Bescheid vorläufig. Aber das ist egal: Wir wissen jetzt, dass das Gerät verkaufsfertig ist", sagt Karlusch.
Getestet und für gut befunden: Der Abotic-Türöffner   Getestet und für gut befunden: Der Abotic-Türöffner
Vorläufig ist der Bescheid deswegen, weil nicht das TGM die Tests durchführte, sondern die Abotic-Gründer sich selbst darüber informiert hatten, welche Tests für ihr Gerät entscheidend sind, und diese bei verschiedenen Instituten durchführen ließen.
Das ist billiger als alle Tests gleich beim TGM oder einer anderen Prüfanstalt durchführen zu lassen, die das CE-Zertifikat vergeben dürfen, sagt Karlusch. So ergab beispielsweise der Test der elektromagnetischen Abstrahlung, dass das Gerät noch einen zusätzlichen Elektrofilter braucht. Dieser wurde dann erneut geprüft - was 500 Euro kostete. "Hätten wir gleich den Gesamttest gemacht, hätten wir nur wegen der Strahlungswerte den gesamten Test wiederholen müssen", sagt Karlusch. Das hätte rund 4000 Euro gekostet.
Theoretisch könnte das Start-up sich nach dem Vorbescheid selbst ein CE-Siegel verleihen. "Aber dann haften wir auch dafür, dass wir alle Anforderungen erfüllen", sagt Karlusch. So viel Verantwortung will man sich als junges Unternehmen dann doch nicht aufbürden. Im September, zum offiziellen Markteintritt, werden sie alle Prüfungen noch einmal vom TGM wiederholen und bescheinigen lassen.
Gutes, Schlechtes, Überraschendes: ein Quartal Abotic
Was zwischen Februar und April beim Türöffner-Start-up passierte, steht in der 2. Quartalsreportage über Abotic, inklusive aller wichtigen Zahlen wie Ausgaben, Einnahmen, Schulden- und Kapitalstand.
So konnte es nicht weitergehen. Bei der Produktion der ersten Mini-Serie des Abotic-Türöffners hätte das Team fast den Zeitplan gerissen, weil zugelieferte Bauteile nicht funktionierten oder erst auf den letzten Drücker geliefert wurden.
Seitdem suchen die Gründer Nick Manseder und Albrecht Karlusch einen externen Produzenten. Einen, der sich selbst um die Bauteile kümmert und problemlos mehrere hundert oder gar tausend Geräte fertigen kann. "Wir sprechen noch mit mehreren Anbietern", sagt Manseder, "aber bei einem sieht es schon ganz vielversprechend aus."
Verhandelt mit Produktionsfirmen: Gründer Nick Manseder   Verhandelt mit Produktionsfirmen: Gründer Nick Manseder
Einen ersten 20-seitigen Vertragsentwurf hat er schon vorliegen - und bereits überarbeitet. Denn bei so einem Produktionsvertrag gibt es einiges zu klären. Einer der wichtigsten Punkte: Die Regelungen zum "Last Call". Dabei geht es um die Frage: Was passiert, wenn einer der beiden Vertragspartner noch vor Produktionsbeginn entdeckt, dass man Bauteile günstiger einkaufen kann als im Vertrag vorgesehen? "Es gibt zig Möglichkeiten, das zu variieren", sagt Manseder. Seine favorisierte Variante: Findet der Produzent günstigeres Material als vorgesehen, darf er anfangs die Differenz behalten. In einer späteren Phase - gekoppelt an die produzierten Stückzahlen - kommen solche Unterschiede Abotic zugute.
Viel Zeit wollen die Abotic-Gründer nicht mehr verstreichen lassen. Am 14. September wollen sie bereits die erste Serie auf einer Pressekonferenz vor Investoren und Vertretern von Verbänden vorstellen - die ersten Einladungen sind bereits verschickt.
  • FTD.de, 06.09.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
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