Mario T. Cameron will Produktfälschern das Handwerk legen. Mit einer Technologie, die beim Druck auf Verpackungen eine Kennzeichnung hinterlässt, die so unverwechselbar ist wie ein Fingerabdruck.
Gründertagebuch:Die Epyxs-Monatsbilanz November: Ausgezeichnetes Unternehmen in Gründung
05.12.2007 - Epyxs: Epyxs ist eines der innovativsten Unternehmen Deutschlands, aber unterschätzte bislang sträflich die Kommunikation für sein Produkt. Und: Das Unternehmen muss erst einmal gegründet werden. Das ist die Bilanz von Mario T. Cameron für den Monat November. von Claus Hornung
Wie lautet Ihr Gesamturteil über den vergangenen Monat?
Erst als ich diesen Fragebogen erhalten habe, merkte ich, dass weitere vier Wochen vergangen waren! Aufgrund der Messevorbereitungen hat sich die Entwicklung der Kerntechnologien um einige Wochen verspätet. Trotzdem sind wir kurz davor, aus den Messekontakten Unternehmen für Feldversuche beziehungsweise Pilotanwendungen zu gewinnen.
Was haben Sie im vergangenen Monat gelernt?
Nach dem ersten Gespräch mit komm.passion (Förderer der Initiative enable2start) ist mir klar geworden, dass ich die auf uns zukommenden Aufgaben im Bereich Unternehmens- und Produktkommunikation genauso wie die Wirkung der möglichen Maßnahmen in diesem Bereich auch für B2B-Unternehmen völlig unterschätzt hatte.
Mario T. Cameron will mit seiner Firma Epyxs einen Fälschungsschutz für Verpackungen anbieten
Was war die größte Überraschung für Sie?
Dass wir zu einem der "365 Orte im Land der Ideen" gekürt wurden. Bisher wurden in den Bereichen Wirtschaft und Technologie dieser Initiative nur bekannte beziehungsweise etablierte Institutionen ausgewählt. Es ist eine große Ehre für uns, schon vor der Gründung zu den innovativsten Institutionen Deutschlands zu gehören und im kommenden Jahr unter dem Dach dieser Initiative Deutschland als ein kreatives, weltoffenes und leistungsfähiges Land zu zeigen.
Was war der größte Erfolg?
Dass wir Präsentationstermine mit ein paar großen Industrieunternehmen vereinbaren konnten. Aber noch schöner war, dass sich einige Weltkonzerne der Pharma- und Grundstoffindustrie bei uns meldeten und uns zu vertraulichen Gesprächen eingeladen haben. Damit hat sich die Investition in die Fachpack bereits ausgezahlt.
Was ist die größte Herausforderung des kommenden Monats?
Weiterhin die Firmengründung und die gesamte Unternehmenskommunikation. Die Gespräche mit interessierten Unternehmen müssen zum Abschluss gebracht werden, damit daraus industrienahe Feldversuche beziehungsweise Pilotanwendungen entstehen können.
Was war das größte Hemmnis?
Dass die www.ftd.deGründung noch nicht abgeschlossen ist. Wir versuchen, unsere Investitionen auf die Nachgründungsphase zu verschieben, um das Gründungskapital zu schönen, aber dies verspätet vieles.
Was haben Sie diesen Monat investiert, was war der größte Einzelposten?
In der Vorgründungsphase finanziert jeder von uns seinen Bereich. Reise- und Beratungskosten machten bei mir um die 3000 Euro aus. In der Entwicklung lagen die Personalkosten bei rund 5000 Euro.
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