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Merken   Drucken   04.12.2007, 11:55 Schriftgröße: AAA

Gründertagebuch: Die Mymuesli-Monatsbilanz November: Wir brauchen Hilfe

So geht es nicht weiter. Mymuesli boomt. Und die Kräfte der Gründer lassen nach. Die Suche nach neuem Personal war einer der entscheidendsten Punkte im November - eine Monatsbilanz. von Claus Hornung
Wie lautet Ihr Gesamturteil über den vergangenen Monat?
Der Monat war sehr kräftezehrend, aber auch umsatzstark. Die meisten Arbeiten - wie beispielsweise der Umzug in die neue Produktionsstätte - werden sich erst später auszahlen und uns zukünftig hoffentlich entlasten.
Was haben Sie im vergangenen Monat gelernt?
Wie schwierig es tatsächlich ist, gute Mitarbeiter zu finden. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen, hatte ich nie glauben wollen, was man von vielen Unternehmern hört: Gute Leute sind rar. Und wir brauchen für die Produktion ja nicht einmal Highpotentials!
All diese Müsli-Dosen sollen mit individuellen Mischungen gefüllt ...   All diese Müsli-Dosen sollen mit individuellen Mischungen gefüllt werden
Was war die größte Überraschung für Sie?
Persönlich hat es mich sehr gefreut, dass mein erster Uni-Vortrag gut verlaufen ist. Nach der kurzen Vorbereitungszeit in den Nächten davor, war ich nicht sicher, 75 Minuten wirklich interessant gestalten zu können. Geschäftlich war es mit Abstand unser bisher umsatzstärkster Monat.
Was war das größte Hemmnis?
Die Zeit. Sie reicht vorne und hinten nicht. Wir machen zu viel selbst, immer noch 18 Stunden pro Tag. Angefangen beim Support bis hin zur Produktion. Wir brauchen mehr Leute! Gute Leute, die uns entlasten, so dass wir uns um Strategie und Planung kümmern können, also vorwärtsgerichtete Aufgaben besser wahrnehmen können.
Was ist die größte Herausforderung des kommenden Monats?
Die größte Herausforderung wird es sein, das Weihnachtsgeschäft operativ gut umsetzen zu können. Dazu bauen wir gerade massiv Kapazitäten auf. Ich habe aber das Gefühl, dass es trotzdem wieder mal sehr eng werden wird...
Was haben Sie diesen Monat investiert, wie hoch waren die Betriebskosten, was war der größte Einzelposten?
Investiert insgesamt rund 3000 Euro; größter Einzelposten: iMac als Arbeitsplatz (1175 Euro) für unsere Support-Helferinnen, die uns seit zwei Wochen täglich zur Seite stehen; Betriebskosten: rund 5000 Euro.
  • FTD.de, 04.12.2007
    © 2007 Financial Times Deutschland,
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