Scheuen keinen Vergleich mit Firmenkantinen: Kai Böhner (l.) und Jochen Seeghitz in ihrer Resopal-Küche
Und dann zählt er auf, welche Vorteile EH-D doch alle ins Feld führen könne. "Wir bieten nicht nur ein marktübliches Gehaltsniveau, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten, die es woanders nicht gibt. Wer jetzt einsteigt, kann mit den Aufgaben wachsen und in kurzer Zeit Karriere machen", sagt Seeghitz. Plus persönliche Freiräume und viel Verantwortung statt Hierarchien und langwieriger Entscheidungswege. Ganz zu schweigen vom Super-Kaffee in der Original-Resopal-Küche aus den 60ern und den benachbarten Metzgereien, wo die Leberkäs-Semmel gerade mal einen Euro kostet.
Die Arbeitsagentur-Mitarbeiterin will jetzt auch ihre Kollegen aus benachbarten Agentur-Bezirken ansprechen. Das kann nur hilfreich sein, meint Seeghitz, "auch, wenn ich nicht genau weiß, wo die Bezirke enden."
Jedenfalls reichen sie nicht so weit wie Seeghitz seine Rekrutierungsversuche bereits ausgedehnt hat. In dieser Woche rief er einen Bekannten an, den er als perfekte Besetzung für einen Ingenieursposten bei EH-D sieht. "Ich wunderte mich über das lange Klingeln und das komische Freizeichen unter seiner Handy-Nummer", sagt Seeghitz, "aber als er ran ging, erklärte sich das: Ich bin gerade in USA auf Maschinenmontage." Ein teures Telefonat. Aber es könnte sich gelohnt haben, denn der Folgesatz lautete: "Wenn ich zurück bin, würde ich mich sehr gerne mit Ihnen unterhalten. Ich verfolge schon die ganze Zeit wie es sich bei EH-D entwickelt."