20.05.2011 - Discovergy: Was macht den intelligenten Stromzähler intelligent? Dass er exakt sagen kann, welches Haushaltsgerät wie viel Strom verbraucht. Nur, dass muss der Nutzer auch sehen können. Daran arbeitet Gründer Nikolaus Starzacher jetzt. von Claus Hornung
Nikolaus Starzacher kümmert sich jetzt um Details. Bei mehr als 100 Kunden sind die digitalen Stromzähler von Discovergy schon montiert. Zeit, sich darum zu kümmern, wie künftig Prozesse ablaufen. Genauer gesagt: ein Programmierer, der als Honorarkraft für das Start-up arbeitet, kümmert sich jetzt ausschließlich darum, die passende Software für diese Prozesse zu entwickeln.
Zum einen der Wechselprozess von Kunden anderer Stromanbieter zu Discovergy. Abmeldung beim alten Stromversorger, Installateurtermin ausmachen, Austauschen der Zähler, Anmeldung beim Neuen und und und. "Insgesamt sind das rund zehn Einzelschritte", sagt Starzacher.
Dann muss das Kommunikationsmodul weiter entwickelt werden - das Teil, das die Daten vom Zähler zum Discovergy-Server spielt. Und dann ist da noch die Darstellung der Daten. "Da gibt es noch einige Schönheitsfehler", sagt Starzacher. So geht die Skala, die den Verbrauch darstellt bislang nur bis maximal 4000 Watt. Einige Kunden haben aber höhere Ausschläge. So verbraucht der Besitzer eines Swimmingpools schon mal 7000 Watt in der Spitze. Klar, man könnte die Skala einfach entsprechend vergrößern. Aber dann würden die Verbraucher kleiner Mengen nur noch winzige Ausschläge sehen. "Das verzerrt die Wahrnehmung", sagt Starzacher, "da müssen wir uns was einfallen lassen."
So sieht ein intelligenter Stromzähler von innen aus.
Und statt der Balken wäre es auch viel schöner, wenn die Kunden gleich Auswertungen bekämen. "Da könnte dann etwa stehen: Dieser Waschmaschinengang kostete 2,50 Euro", sagt Starzacher, "dann sehen die Kunden erst, warum der intelligente Stromzähler intelligent ist.
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