FTD.de » Management + Karriere » Gründung » Erwachsen geworden - die 4. Quartalsreportage von 123skins
  enable2start-Gründertagebücher FTD-Serie: Pimp my Laptop: 123skins

Blumenwiesen auf dem Laptop, Computerspiel-Helden auf dem Handy- und die letzte Urlaubsliebe auf dem iPod. 123skins produziert dafür die passenden Klebefolien.

38 Bewertungen  Schrift: AAA

  01.12.2009, 16:00    

Gründertagebuch: Erwachsen geworden - die 4. Quartalsreportage von 123skins

01.12.2009 - 123skins: Die 123skins-Gründer haben viele Erfahrungen gemacht. Einige davon taten ihnen weh. Aber den Bilanzen der Designfolienhersteller taten sie gut von Claus Hornung
Weihnachten begann dieses Jahr im Oktober. Simon Lee, Fabian Deschler und Gregor Moss haben es einfach beschlossen. Nie wieder wollen sie das Gleiche erleben wie im vergangenen Jahr.
Damals arbeiteten nicht nur die 123skins-Gründer 15 Stunden am Tag. Alle Mitarbeiter mussten Design­folien für Laptops, Handys und PC ausdrucken, verpacken, Briefmarken draufkleben - und die Päckchen selbst zur Post bringen, weil man keinen Paketdienst organisiert hatte. Wer konnte denn auch ahnen, dass in den Wochen vor Weihnachten auf einmal viel mehr Bestellungen eingehen als im übrigen Jahr?
Viel gelernt: Die 123skins-Gründer Simon Lee, Fabian Deschler und ...   Viel gelernt: Die 123skins-Gründer Simon Lee, Fabian Deschler und Gregor Moss (v.l.)
Diesmal sind sie vorbereitet. Acht Wochen vor dem Fest haben sie Gregor Moss zum Weihnachtsbeauftragten gekürt. Er kümmert sich nun um Rabatte, um ein Gewinnspiel auf der Homepage und Sonderaktionen auf den Seiten von Vertragspartnern.
Vorbereiten, Pläne machen und dann jemandem die Verantwortung dafür übertragen - das waren noch vor einem Jahr keine selbstverständlichen Prozesse bei den drei Berlinern. Vor ein paar Wochen saßen sie gemeinsam in einer Bar in Kreuzberg, tranken mehr als ein Bier und ließen das vergangene Jahr Revue passieren wie reife Männer ihre Jugendsünden. Sie waren sich einig: "Wir haben viel gelernt."
AUSGABEN, EINNAHMEN, KAPITAL, SCHULDENSTAND
Hier steht die Bilanz von 123skins für August bis Oktober 2009
Fast drei Jahre gibt es ihr Unternehmen. Doch im vergangenen Herbst änderten sich die Dimensionen. Bis dahin hatten die drei sich langsam hochgearbeitet, von einem Kellerbüro im Haus von Deschlers Eltern zu einer Produktionsstätte mit sechs Mitarbeitern in einem Berliner Gründerzentrum. Dann kamen drei Investoren mit ins Boot, die 450.000Euro zur Verfügung stellten. Geld war nun da. Was fehlte, war ein Plan.
Klar war nur das Ziel, sagt Lee: wachsen, wachsen, wachsen. "Wir dachten: Wir stecken einfach Geld ins Marketing, dann läuft das schon." Viel zu lang ließen sie etwa einen Fernsehspot laufen. Der brachte ­einen schnellen Umsatzschub, der genauso schnell wieder abebbte. Erst nach Monaten konnten sich die Gründer dazu durchringen, die Fernsehwerbung komplett einzustellen. Für Promotion-Aktionen in Kaufhäusern und bei Veranstaltungen ließen sie Werbematerial und Stände produzieren und casteten zeitaufwendig Personal, das manchmal nicht kam. Alles nur, um während einer ganzen Woche ein paar Hundert Euro einzunehmen.
Und sie mussten lernen, dass ein Unternehmen Strukturen braucht. Also schufen sie Posten und gaben die Verantwortung für einzelne Bereiche an Mitarbeiter ab. Einige davon waren den neuen Aufgaben nicht gewachsen. Im Sommer gab es die ers­ten Entlassungen. "Das war bitter", sagt Lee, "aber irgendwann muss man einsehen, dass Leute nicht dabei sind, weil wir sie nett finden, sondern weil sie Leistung bringen müssen."
Auch die Investoren forderten Leistung. Im Sommer eskalierte die Situation, als die Einnahmen abfielen. Die letzte ausstehende Tranche von 60.000 Euro wollten die Geldgeber nur auszahlen, wenn sie im Gegenzug weitere Anteile erhielten.
enable2start: Rückblick - Die Sieger von 2008 (00:05:31)
enable2start: Rückblick - Die Sieger von 2008 (00:05:31)
Zu diesem Zeitpunkt hatte Lee bereits wirkungslose Marketingaktionen eingestampft und damit die Kos­ten erheblich reduziert. Und er hatte viel Zeit in Arbeiten investiert, die langfristige Erfolge bringen sollen. Etwa in White-Label-Lösungen - Onlineshops, die 123skins inzwischen für rund 40 Partner baut, vom Computerhersteller Fujitsu über den Hard­rock­shop Merchland bis hin zum Fußballverein Hertha BSC.
Er hatte im Webshop die Bedienungsführung vereinfachen, mehr bewegte Elemente einbauen und das Suchmaschinenmarketing verbessern lassen. Seitdem war die Zahl der Bestellungen konstant angestiegen.
FÜNF NEUE GRÜNDER
Mit dieser Reportage endet die regelmäßige Berichterstattung über die enable2start-Gewinner von 2008. Ein Buch, in dem alle Quartalsreportagen zusammengefasst sind, wird im Frühjahr 2010 erscheinen. Ab dem 7. Dezember startet an dieser Stelle die Berichterstattung über die Sieger des Jahres 2009.
Den Investoren hatte solche Details allerdings niemand richtig erklärt. Jetzt weiß Lee, dass Kommunikation mit Geldgebern mindestens so wichtig ist wie gute Zahlen. Inzwischen gab es Nachverhandlungen. Das Ergebnis: Die Anteilserhöhung für die Investoren ist vom Tisch. Stattdessen gewähren diese Lee einen Kredit, wenn er ihn benötigt.
"Wenn irgendwo ein Fehler herumlag, haben wir ihn mitgenommen", sinniert Lee. Sicher, Fehler werden auch in Zukunft noch passieren, "aber wir sind auf einem guten Weg." Im September hat 123skins das erste Mal den operativen Break­even erreicht. Bei der betriebswirtschaftlichen Auswertung - die Zahlungen berücksichtigt, die noch nicht auf dem Konto sind, aber für die die Leistung bereits erbracht wurde - machten die Gründer in diesem Monat 6000 Euro Gewinn.
Ja, irgendwann muss es noch deutlich mehr sein. Irgendwann wollen auch die Investoren Geld verdienen. Das werde auch passieren, ist sich Lee sicher. Aber nicht auf einen Schlag. "Es sind viele Tausend kleine Schritte, die wir machen müssen", sagt er, "aber ich finde das völlig in Ordnung. Wir wollen kein Start-up sein, das schnell nach oben schießt, wir wollen ein Unternehmen aufbauen."
123skins-Folien kommen aus einem Drucker   123skins-Folien kommen aus einem Drucker
Einer dieser Schritte heißt: mehr Content. Noch immer finden Onlinegamer kaum Motive im Shop. Dabei hatte man die einst als eine der wichtigsten Zielgruppen ausgemacht. Überhaupt: Die letzte Studie dazu, welche Zielgruppen 123skins überhaupt erreicht, ist ein Dreivierteljahr alt. "Das haben wir lange vernachlässigt", sagt Lee.
Dann steht die IT auf dem Plan. Noch könnten White-Label-Partner nur aus einigen vorgegebenen Farben auswählen, sagt Lee. Und wenn der Auftraggeber die Klickzahlen selbst abrufen will, statt auf das monatliche Reporting von 123skins zu warten, muss ein Programmierer das einrichten. "Das muss alles mit einem Klick funktionieren."
Erwachsen werden ist nun mal ein langer Prozess. Beim nächsten Kneipenabend sind Lee, Deschler und Moss vielleicht schon einige Schritte weiter. Denn bis dahin wird einige Zeit verstreichen. Privat unternehme man nur noch selten etwas, sagt Lee grinsend: "Wir sehen uns ja schon den ganzen Tag bei der Arbeit."
Neuland für die 123skins-Gründer. Und das in gleich doppelter Hinsicht. Gründer Simon Lee hat einen Vertrag mit Drei abgeschlossen. Damit erweitert das Startup zum einen geografisch seinen Kundenkreis, denn Drei ist ein großer Telekommunikationsanbieter aus Österreich. Zum zweiten hat er mit Lee einen Deal geschlossen, den es so bei 123skins noch nicht gab.
Alles für den Gabentisch: Handys mit 123skins-Folien   Alles für den Gabentisch: Handys mit 123skins-Folien
Denn Drei hat einen neuen Spezialtarif für Jugendliche. Um diese Klientel für sich zu gewinnen, bieten die Österreicher den Neukunden ein Paket an. Darin enthalten sind neben einer bestimmten Rate auch Spiele, Klingeltöne, ein Displayhintergrund - und eine Folie von 123skins. "Das ist die Champions League", schwärmt Lee. Die Folien würden schließlich mit beworben. Und wer das Paket kaufe, werde sich auch ziemlich sicher eine Folie besorgen, schließlich ist die im Preis inbegriffen. "Wenn mehr als zehn Prozent das nicht tun, würde mich das wundern."
Das vierte Quartal bei 123skins
Am 1. Dezember erscheint an dieser Stelle die vierte und letzte Quartalsreportage von 123skins - inklusive aller wichtigen Zahlen wie Ausgaben, Umsätze und Kontostand. Gleichzeitig endet damit die einjährige Berichterstattung.
Geplanter Start ist noch im Dezember. Dabei sind gerade erst mit reichliche Verspätung die Gutscheine für die Aktion mit einer deutschen Telefonhandelskette angekommen. Viel Arbeit also vor Weihnachten, aber Lee ist zuversichtlich, dass sich das Chaos des vergangenen Jahres nicht wiederholen werde. Diesmal gebe es die nötigen Strukturen: "Wir haben viel dazu gelernt."
Zeit für eine Weihnachtsfeier soll es darum auch geben. Die plant Lee für die Tage um den 18. Dezember herum. Inklusive eines Programms. Und? Spielt er dabei eine "Rolle"? Lee lacht: "Details verrate ich nicht, nur soviel: es ist ein Programm, in dem jeder eine Rolle spielt."
Kurz vor Weihnachten muss ja oft alles ganz schnell gehen, was man schon lange erledigen wollte. Seit Monaten verhandelte 123skins mit einem bundesweit agierenden Telefonhändler. Ende vergangener Woche unterschrieben sie endlich den Vertrag. Jetzt geht es Schlag auf Schlag.
In der ersten Dezemberwoche erscheint der Katalog des Händlers. Bis dahin müssen mehr als 1000 Voucher, die neudeutsche Entsprechung von Gutscheinen, ausgeliefert sein. Auf denen sind Codes, die die Käufer bei 123skins gegen Folien einlösen können. Und damit die nicht geklaut werden, gibt es die Originale an der Kasse. In den Regalen der Shops gibt es nur Dummies, von denen Simon Lee noch einmal mindestens 2000 Stück anfertigen lässt.
Und wie verpacken wir die jetzt? Simon Lee am 123skins-Foliendrucker   Und wie verpacken wir die jetzt? Simon Lee am 123skins-Foliendrucker
Der Clou ist ein Angebot des Händlers: Wer ein Netbook kauft, erhält einen Voucher gratis dazu. Dafür hat Lee dem Partnerunternehmen einen "sehr guten Einkaufspreis" gewährt, sagt er. Dennoch "Das ist ein Superdeal für uns."
Die Voucher werden in Form und Material einer Kreditkarte ähneln. "Die schönsten, die wir je hatten", sagt Lee. Jetzt muss er nur noch klären, in welche Verpackung die Designfolien kommen, von denen neben den Vouchern mehrere in jedem Laden ausliegen sollen. Eine verstärkte Plastikfolie? Eine Pappverpackung mit Sichtfenster? Eine Blisterverpackung, also ein harter, durchsichtiger Kunststoffbehälter wie er für Computerzubehör üblich ist?
Letztgenannte kosten rund 3 bis 4 Euro pro Stück sagt Simon. Die billigsten Lösungen gibt es bereits für weniger als 1 Euro. ein gewaltiger Unterschied. "Und das sieht man leider auch", sagt Lee. Noch ist er völlig unschlüssig. Aber in dieser Woche wird er eine Entscheidung fällen. Ist ja bald Weihnachten.
Simon Lees Einschätzung vom Fußballspiel Hertha BSC gegen Köln fällt relativ nüchtern aus. Nicht nur, weil die Berliner 0:1 verloren haben. Sondern auch, weil die dortige Marketingaktion von 123skins sich wenig im Verkauf von Folien niederschlug.
Trotz Halbzeitwerbung auf der Videowand, Verkaufsstand, und Einsatz im Fanartikel-Shop. Im Shop sei die Zeit ohnehin relativ knapp gewesen, sagt Lee: "Man hat ungefähr eine Stunde vor dem Spiel Zeit, danach passiert nicht mehr viel." Aber "promomäßig" habe es sich in jedem Fall gelohnt, sagt er. Das beweise der ständig steigende Verkauf im Online-Shop den 123skins für die Hertha gebaut hat. "Darum werden wir weitere Aktionen im Stadion machen", sagt er, "aber dann etwas abgespeckt."
Waren wir gut? Die 123skins-Geschäftsführer Fabian Deschler, ...   Waren wir gut? Die 123skins-Geschäftsführer Fabian Deschler, Simon Lee und Gregor Moss (v.l.)
Richtig gut läuft dafür ein Tool, das das Berliner Start-up seit gut zwei Wochen auf seiner Startseite hat: Ein Bewertungsbutton, eingerichtet von der Firma Ekomi. Die steht für unabhängige Kundenbewertungen.
Und das geht so: Ekomi erhält von 123skins die Mailadressen aller Besteller, schreibt diese an und veröffentlich deren Bewertungen - Höchstbewertung: fünf Sterne - auf der 123skins-Homepage. 300 Euro kostet ein Abo für Unternehmen mit bis zu 7500 Bestellungen monatlich, wie es Lee gebucht hat. "Das ist natürlich auch ein Risiko", sagt er. Die meisten Online-Shops könnten ja nur für den Versand kritisiert werden. "Bei uns wird auch das Produkt bewertet."
Bislang aber hat sich das Risiko gelohnt, erklärt Lee stolz : "Es sind jetzt schon mehr als 600, und bislang sind alle positiv." Ausgenommen von drei "Schlichtungsfällen", bei denen die Schreiber eines negativen Eintrages nach Klärung des Problems ihren Kommentar löschen ließen. Wenn zwei sich uneins sind, ist es halt immer sinnvoll, einen neutralen Schiedsrichter hinzu zu holen. Wie im Fußball.
Es gab Gespräche mit den Investoren. Was ist dabei herausgekommen?
Bei einer Gesellschafterversammlung haben sich unsere Investoren bereit erklärt, uns finanziell zu unterstützen, wenn dies nötig sein sollte. Ohne weitere Diskussionen darüber, ob wir weitere Unternehmensanteile an die Investoren abgeben.
Hat wieder ein Polster: 123skins-Geschäftsführer Simon Lee   Hat wieder ein Polster: 123skins-Geschäftsführer Simon Lee
Werden Sie das Geld, das dadurch zur Verfügung steht, bald in Anspruch nehmen?
Das kommt ganz darauf, wie sich unsere Zahlen entwickeln. Es ist auf jeden Fall beruhigend zu wissen, dass ein Liquiditätspolster vorhanden ist.
Was war die größte Überraschung dieses Monats?
Dass unsere Designfolien nicht nur vorrangig bei Jugendlichen Anklang finden, sondern auch bei "harten Jungs", wie beispielsweise den Fans von unserem Partner Merchland, die Metall- und Rockbands vermarkten und für die wir einen White-Label-Shop erstellt haben.
Und was die größte Niederlage?
Einen Rückschlag, der aus den ganzen kleinen Alltagsrückschlägen hervorsticht, gab es eigentlich nicht. Was ist die größte Herausforderung im kommenden Monat?
Ich wiederhole mich, aber: einen nachhaltigen Break-even zu schaffen steht weiterhin ganz oben auf unserer Liste.
Die Fragen beantwortete 123skins-Gründer Simon Lee
Ein Tag, ein Kläppchen, ein Angebot. 123skins hat sein Marketingprogramm für Weihnachten festgezurrt. Den ganzen Dezember über, so der Plan, wird die Homepage des Start-ups als Weihnachtskalender designt. An einem Tag gibt es Gutscheine zu gewinnen, an einem anderen Tag werden Folien für bestimmte Geräte reduziert sein, an einem anderen Tag können die Kunden versandkostenfrei bestellen.
Die Idee, mit Partnerunternehmen gemeinsame Pakete zu Weihnachten anzubieten - Motto: Wer diesen Laptop bis Heiligabend bestellt, erhält eine Folie gratis dazu -, wurde allerdings nichts. "Wir waren etwas spät dran", sagt Birgit Geister, die die White-Label-Kunden von 123skins betreut, "große Konzerne wie Fujitsu planen ihre Marketingmaßnahmen sehr früh." Im Januar wird man sich zu neuen Gesprächen treffen - für Weihnachten 2010.
Gibt's auch für Fans düsterer Klänge: Folien von 123skins   Gibt's auch für Fans düsterer Klänge: Folien von 123skins
Mit einem anderen White-Label-Partner wird 123skins schon sehr bald eine neue Marketing-Aktion starten: Hertha BSC. An jedem Spieltag präsentiert der Verein auf einer Großleinwand im Stadion vor dem Spiel und während der Halbzeitpause einen "Fanartikel der Woche".
Am 8. November wird dort eine 123skins-Folie zu sehen sein. Obendrein schaltet das Start-up an diesem Tag eine halbseitige Anzeige in der Stadionzeitung und stellt zwei Stände im Stadion und im VIP-Bereich auf. Ziemlich viel Aufwand, gibt Geister zu, "aber bei Hertha lohnt sich das für uns." Schließlich ist der Verein mit knapp 3000 Euro Umsatz in den vergangenen drei Monaten einer der bestbesuchten Shops, die 123skins für andere Unternehmen gebaut hat.
Jüngster Neuzugang unter den White-Label-Partnern ist übrigens Merchland. Ein Portal, auf der unter anderem Merchandise-Artikel von Dark Tranquillity, In Flames oder Arch Enemy vermarktet werden. Der hat innerhalb weniger Wochen auch schon einen Umsatz von 1200 Euro gebracht. Weihnachtsaktion gibt's trotzdem keine. Engel passen halt nicht so gut zu Totenschädeln.
Schon mal folgenden Satz gehört?
"Dieses Jahr soll Weihnachten ganz anders werden als letztes Jahr. Nicht so hektisch."
Auch Simon Lee, Fabian Deschler und Gregor Moss hoffen, dass einiges anders läuft Weihnachten 2008. Da hatten die drei Gründer gerade ihren ersten Werbespot im Fernsehen platziert. Das, plus ein überarbeitetes Portal, plus "normales" Weihnachtsgeschäft, gab im Ergebnis: Eine Verdoppelung der Bestellzahlen, erzählt Lee: "Und diese Bestellungen trafen auf nicht vorhandene Prozesse."
Alle mussten ran. Programmierer, Grafiker, auch die Gründer selbst. Alle suchten mit Bestellzetteln nach den passenden Folien, verpackten sie, klebten die jeweils passende Briefmarke drauf - und fuhren die Pakete anschließend zur Post. Weil das Start-up gerade umgezogen war, hatten die Gründer kurze Zeit keinen Logistik-Dienstleister.
Der Chef am Foliendrucker? Das soll es dieses Jahr nicht mehr geben   Der Chef am Foliendrucker? Das soll es dieses Jahr nicht mehr geben
"Darum planen wir dieses Jahr das Weihnachtsgeschäft schon früh", sagt Lee. Früh? Mitte Oktober? Lee lacht: "Besser als im Dezember wie letztes Jahr."
Die Frage mit den Arbeitskräften ist geregelt. Inzwischen hat 123skins ein paar Verpacker, die Arbeitsprozesse und Adressverwaltung sind strukturiert und zweimal täglich kommt der Versandservice. Für alle anderen Pläne hat Gregor Moss jetzt den Hut auf. Er arbeitet bis kommende Woche eine Liste mit Ideen aus, sagt Lee: "Er ist unser Weihnachtsmann." Auf der Liste stehen unter anderem Überlegungen dazu, wie man mit den White-Label-Partnern zusammenarbeiten kann. Wollen die Partner eigene Weihnachtsmotive zum Verschenken? Möchten sie ihre eigenen Produkte zu Weihnachten mit Cross-Selling-Aktionen bewerben, im Stil von: "Dieses Notebook gibt es zu Weihnachten inklusive einer kostenlosen Designfolie."
Weitere Fragen sind: Wird es wieder ein Online-Game von 123skins geben wie zu Ostern? Und: Sollte man zu Weihnachten doch mal wieder TV-Spots schalten? Zumindest im letzteren Punkt hat Lee eine klare Meinung: "Ich bin dagegen. Wenn, dann müsste man den Spot überarbeiten. Und das macht viel zu viel Arbeit."
Simon Lee ist erleichtert. Volle drei Stunden dauerte die Gesellschafterversammlung in der vergangenen Woche. Meist gehen diese Treffen von Lee, seinen zwei Mitgründern und den drei 123skins-Investoren nur über rund eine Stunde. Aber diesmal gab es viel zu besprechen. Eines der wichtigsten Themen: Geld.
Im Sommer hatten die Investoren sich geweigert, die letzte Tranche in Höhe von 60.000 Euro auszuzahlen, weil die Gründer einige festgelegte Meilensteile verpasst hatten. Die Liquidität des Startups war bedroht. Weiteres Geld sollte es nur noch geben, wenn die Anteile der Investoren am Unternehmen erhöht würden, hieß es damals.
Stehen wieder besser da: Die 123skins Gründer Simon Lee, Fabian ...   Stehen wieder besser da: Die 123skins Gründer Simon Lee, Fabian Deschler und Gregor Moss (v.l.)
In den Monaten danach haben sie gelernt, ihre Hausaufgaben zu erledigen, finden die Gründer. Sie reduzierten die Kosten und verbesserten die Kommunikation zu ihren Geldgebern. "Die Investoren bekommen jetzt viel detailliertere Infos", sagt Lee. Statistiken über Ausgaben, Einnahmen, Klickzahlen, aufgeschlüsselte Warenkörbe, Infos über Wiederbesteller und und und. Theoretisch lieferten Lee und seine Mitgründer diese Infos schon immer. Aber eben nicht regelmäßig genug und viel zu ungeordnet, gibt er zu: "Das war schon sehr chaotisch."
Jetzt sei alles viel übersichtlicher, geordneter und besser erklärt. "Das ist wie ein Generalcheck beim Arzt", sagt Lee: "Man kann sich jeden Wert einzeln anschauen und gucken: Ist der in Ordnung?"
Diese Bemühungen haben gefruchtet. "Die Stimmung auf dem Treffen war gut", sagt Lee. Und: Die Investoren verlangten keine Anteilerhöhung, stimmten aber zu, bei Bedarf weiteres Geld zur Verfügung zu stellen - ähnlich wie bei einem Kredit. "Im Augenblick wollen wir das Geld ohnehin nicht in Anspruch nehmen. Im vergangenen Monat waren wir keine 1000 Euro vom operativen Break-even entfernt", sagt Lee, "aber ich bin froh, dass das Thema vom Tisch ist."
Was lief gut im September, was schlecht? Was sind die größten Aufgaben für 123skins in der Zukunft?
Gründer Simon Lee erzählt im Video-Interview von seinem Besuch auf der Messe IFA unterwegs, warum er jetzt innerbetriebliche Fortbildungen organisiert und, von der Herausforderung, frisches Kapital zu beschaffen.
Jetzt tun sie es doch wieder. Schon einmal hatte sich 123skins im Retailbereich versucht, also darin, seine Folien nicht nur online zu verkaufen, sondern auch in Geschäften.
Das war Anfang 2008 in Saturn- und Mediamarkt-Läden. Die Verkaufszahlen waren mau, darum beließen die Gründer es dabei - abgesehen von einer Promotionveranstaltung in einem Berliner Einkaufszentrum in diesem Frühjahr.
Bald auch im Laden: Handys mit 123skins-Folien   Bald auch im Laden: Handys mit 123skins-Folien
Aber in ein paar Wochen soll es wieder soweit sein. Noch sind die Verträge nicht unterschrieben, aber höchstwahrscheinlich baut 123skins bald für einen weiteren Telefonhändler einen White-Label-Shop. Und der will auch in seinen mehreren hundert Geschäften die Folien verkaufen.
"Wenn uns das angeboten wird, machen wir es natürlich", sagt Gründer Simon Lee. Einige Dinge würden aber diesmal anders laufen. Zum einen entfalle hier ohnehin das Problem der Saturn -Kette. "Dort muss man jede Filiale einzeln ansprechen", sagt Lee, "bei dem neuen Partner sind wir automatisch in allen Shops vertreten."
Bei der neuen Aktion sollen die Kunden keine Folien kaufen können, sondern Gutscheine. Lee wälzt daher die Vorschläge: Soll ein Pappgutschein in eine Hardblisterverpackung - eine von diesen durchsichtigen, stabilen Verpackungen, in denen beispielsweise auch Computerzubehör verkauft wird? Und in welchem Papier? Oder macht man besser einen stabilen Gutschein, ähnlich einer Kreditkarte, dafür ohne Verpackung?
"Da wichtigste ist, dass man sofort erkennt, was da verkauft wird", sagt Lee. Und da gilt die Devise: Es kann nicht zu einfach sein. Auch das ist eine Erfahrung aus dem Saturn-Versuch. Dort hatte Lee ein paar mit Folien beklebte Geräte ausgestellt. Nach einer Weile zierte dieser ein Text, der sagte: Ich bin eine Folie, die man bestellen kann.". Als dieser Text noch nicht dort stand, hatten sich Kunden bei Saturn beschwert, erzählt Lee: "Die hatten ein Notebook gekauft und sagten dann: Das Gerät sieht ja ganz anders aus als im Laden."
Welche Voraussetzungen muss eine 123skins-Folie erfüllen? Sie sollte gut aussehen, problemlos anzubringen sein, und: sie muss passen. Auf möglichst jeden Laptop und jedes Handy, das am Markt zu bekommen ist. Inklusive möglicher Aussparungen für Extras wie Lautsprecher. Rund 1000 Modelle hat das Start-up inzwischen im Angebot. "Ich weiß nicht genau, wie viel die anderen haben", sagt Gründer Simon Lee mit Blick auf mehrere Mitbewerber, "aber wir sind ganz vorn mit dabei."
Passt genau: Inzwischen kann 123skins Folien für 1000 verschiedene ...   Passt genau: Inzwischen kann 123skins Folien für 1000 verschiedene Geräte liefern
Dafür braucht man Testgeräte, die man "bemaßen" kann. Und um die regelmäßig heranzuschaffen, hat Lee vor kurzem eigens einen Mitarbeiter zum Bemaßungs-Beauftragten ernannt. "Vorher lief das so nebenbei", sagt er. Das hieß: Man versuchte hier und da, Händler zu überreden, Testgeräte zur Verfügung zu stellen. Oder man besorgte sich Dummies - insbesondere bei Handys gibt es fast alle Geräte als Nachbau. Oder man bat Kunden, ihr eigenes Gerät einzuschicken - dafür gab es eine Folie gratis.
All das passiert nun nicht mehr nur, wenn ein Kunde nach einem speziellen Gerät fragt, sonder kontinuierlich. "Inzwischen fragen wir die Hersteller im Vorfeld, welche Geräte sie auf den Markt bringen", sagt Lee. Und: Das Start-up kann jetzt nutzen, dass es inzwischen einige Hersteller als White-Label-Partner hat, wie Fujitsu und MSI. Die schicken nun regelmäßig Testgerät. Auch aus Eigeninteresse, sagt Lee: "Wenn alle anderen Hersteller im Shop vertreten sind, will man ja auch dabei sein."
Vergangene Woche wurde es spät bei 123skins. Ab 18 Uhr stand für das Team eine Fortbildung auf dem Programm. Ganz so wie bei großen Unternehmen auch. Naja, etwas anders war es schon. Es gab Bier, die Teilnahme war freiwillig, und: der Referent war einer der Kollegen.
"Uns ist klar geworden, dass wie viele Leute haben, die sich in ihren Bereichen richtig gut auskennen", sagt Gründer Simon Lee, "davon können alle profitieren." Und überhaupt: "Es ist immer gut, wenn man weiß, was der andere macht."
Blick über den Tellerrand: 123skins-Mitarbeiter sollen wissen, was ...   Blick über den Tellerrand: 123skins-Mitarbeiter sollen wissen, was ihre Kollegen tun
So führte Jan Heinemann, zuständig für das Marketing bei Tortoise Design - wie die GmbH immer noch heißt -, in die tiefen Geheimnisse der Google Ads ein. Anzeigen, mit denen Webseiten dafür sorgen wollen, dass man sie besser im Internet findet. "Es ging darum, wie das mit den Keywords funktioniert und wie viel man bereit ist, dafür zu zahlen, dass jemand dein Keyword trifft", sagt Gründer Simon Lee: "Das ist eine Wissenschaft für sich." Zwei Wochen zuvor hatte Thomas Reinsch, der das Online-Marketing leitet, über Bookmarks wie "Mr Wong" referiert.
Demnächst will Lees Gründerkollege Gregor Moss etwas über Vertriebsarbeit erzählen. Etwa darüber, wie man richtig Kaltakquise betreibt. Damit das Ganze auch interessant wird, wird Moss auch einige Anekdoten präsentieren. Wie von dem Firmenchef, der Moss - kaum, dass der sich vorgestellt hatte -, am Telefon anschrie: "Rufen Sie mich in nie wieder in meinem Leben an."
Locker soll es bleiben, aber eine gewisse Regelmäßigkeit könne er sich für die Schulungen schon vorstellen, sagt Lee. Klingt fast nach einer internen Denkfabrik. Also so etwas wie eine 'Tortoise-Academy'?" Lee lacht laut auf: "Der Name gefällt mir. Ich versuche mal, den intern einzuführen."
123skins sitzt nicht mehr am Kindertisch. So jedenfalls hört sich Simon Lees Beschreibung seines Besuchs der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin an: "Da wird richtig Business gemacht, plötzlich redest du als kleines Start-up mit den Europachefs der großen Companies. Die kochen zwar auch nur mit Wasser, aber es ist trotzdem beeindruckend."
Simon Lee und 123skins-Mitarbeiterin Birgit Geister auf der IFA   Simon Lee und 123skins-Mitarbeiterin Birgit Geister auf der IFA
Zusammen mit Birgit Geister, die bei 123skins die Großkunden betreut, hat Lee die Messe besucht. Getroffen haben sie MSI und Fujitsu, beides Computerhersteller, und einen Hersteller von Navigationsgeräten. "Ohne Termin geht gar nichts", sagt Lee, "Das geht im Halbstundentakt: bam-bam-bam."
Folien von 123skins auf dem IFA-Messestand von MSI   Folien von 123skins auf dem IFA-Messestand von MSI
Trotz strenger Taktung waren die Treffen mehr "lockeres Brainstorming" als harte Geschäftstermine. Anstrengend war die Messewoche trotzdem. Am Freitag reichte es dann auch nur noch für ein Feierabendbier im Büro, umgesetzt werden die Pläne, die sich aus den Gesprächen ergeben haben, erst in den nächsten Tagen und Wochen.
Geplant sind gemeinsame Gewinnspiele, Weihnachtsaktionen wollen schon jetzt organisiert werden. Mit dem Hersteller der Navigationsgeräte plant 123skins erste Kooperationen. Die Geräte ließen sich schließlich ebenso individualisieren wie Handy und Laptop. Letztere gab es mit verschiedenen Folienausführungen auf dem Messestand von MSI zu sehen, für die die Berliner bereits einen Online-Shop gebaut haben.
Und was bringt diese Woche? "Ein Termin mit einem anderen Notebook-Hersteller, sich die Hacken ablaufen und die neuesten Gadgets angucken - wie immer eben."
  • FTD.de, 01.12.2009
    © 2009 Financial Times Deutschland
Kommentare

Alle Kommentare zu diesem Artikel lesen

Kommentar schreiben Pflichtfelder*




enable2start-Tagebücher 2008
  • Welches ist das höchste Gebäude der Welt? Wie viel Zigaretten konsumiert ein deutscher Raucher im Schnitt und wo liegt der durchschnittliche Steuersatz von alleinerziehenden Vätern? Antworten darauf gibt es bei Statista, strukturiert aufbereitet und mit Suchbegriffen versehen. mehr

  Selbsttest Sind Sie Burnout-gefährdet?

Kundentermine, Bankgespräche, Personalverantwortung: Dauerhafter Stress kann die Psyche ausbrennen, ohne dass sich Unternehmer sofort darüber im Klaren sind. Der Arzt und Autor Thomas M.H. Bergner hat für FTD.de einen Test entwickelt, der Anhaltspunkte für das persönliche Burnout-Risiko liefert.

Empfinden Sie starke Unzufriedenheit in Ihrem Leben?

Selbsttest: Sind Sie Burnout-gefährdet?

Alle Tests

  16:55 Hartz-IV, Opel, UBS

Oberste Richter erklären Hartz-IV für verfassungswidrig. GM will 1,5 Milliarden Euro für Opel von Deutschland. UBS hinkt der europäischen Konkurrenz hinterher. mehr

  Bilderserie Gründerwettbewerb enable2start So war's beim Galaempfang
  08.02. Kopf des Tages Hans-Jürgen Papier - Berlins Gewissen
Kopf des Tages: Hans-Jürgen Papier - Berlins Gewissen

Papier zeigt der Bundesregierung immer wieder Grenzen auf. Dienstag entscheidet der Präsident des Bundesverfassungsgerichts über die Hartz-IV-Sätze für Kinder - eine erneute Ohrfeige für Berlin ist wahrscheinlich. mehr

 



  •  
  • blättern
Alex - der Comic aus der FTD
Wie steht SAP mit der neuen Doppelspitze da?

 

Wie steht SAP mit der neuen Doppelspitze da?

Zum Ergebnis Alle Umfragen

Gründermarktplatz Marktplatz

Das Forum für Gründer und Jungunternehmer mehr

Gründer des Monats

Wählen Sie vom 1. bis 11.2. den Sieger im Februar

Impulse - Gründerzeit

Informationen für Gründermehr

Impulse - Gründerzeit
Business English

Der englische Podcast der FTD.de

12:00   Why forecasters should stick to the weather

Listen and improve your English skills mehr

FTD-Serie

Hier finden Sie alle Texte, Videos und Bilder zur Serie "Die Spleens der Alphatiere" mehr

Businesstalk
Kreative Zerstörer

Mit ihren Ideen erfinden sie völlig neue Geschäftsfelder und krempeln den Markt um

Kreditvergabe: Die Angst des Bankers vor dem Gründer
Kreditvergabe: Die Angst des Bankers vor dem Gründer
  •  
  • blättern
Businesstalk

Diese Begriffe sollte man als angehender CEO besser kennen. mehr

Businesstalk
Sudoku

Lösen Sie das Zahlenkniffel mehr

leicht mittel schwer

Sudoku - Lösen Sie das Zahlenkniffel
FTD-Abo-Shop

Jetzt online attraktive Preisvorteile und Prämien sichern.Eine zusammengerollte Ausgabe der FTD
Einfach hier klicken!

FTD-Mobil

Aktuelle Nachrichten und Börsenkurse rund um die Uhr. mehr FTD-Mobil

markets - Das Finanzinformationsportal

Markets-Suche

Wetter

weitere Städte

09.02.2010

wolkig -4°C

-9°C

20 %

10.02.2010

Schnee -3°C

-8°C

85 %

11.02.2010

bedeckt -2°C

-6°C

40 %

12.02.2010

bedeckt -2°C

-6°C

35 %

powered by wetter.com

 FTD-Wirtschaftswunder

Alles über Konjunktur und Economics mehr

FTD-Chefökonom Thomas Fricke
Newsletter

Egal ob Eilmeldung oder Wochenrückblick - bei uns erhalten Sie die Nachrichten, die Sie wünschen, per Mail.

Newsletter abonnieren!
MANAGEMENT
  •  
  • blättern
KARRIERE
  •  
  • blättern
GRÜNDUNG
  •  
  • blättern
BUSINESS ENGLISH
  •  
  • blättern
RECHT + STEUERN
  •  
  • blättern
 
Home | Unternehmen | Finanzen | Börse | Politik | Management+Karriere | IT+Medien | Wissen | Sport | Auto | Lifestyle | zum Seitenanfang

© 1999 - 2010 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote