Geld, Sachspenden und freiwillige HelferSie lernen, wie oft schon Kleinigkeiten helfen. Und dass man dafür Informationen braucht, auch in der eigenen Umgebung. "Woher soll ich denn wissen, ob die Schule im Nachbarort dringend neue Bücher benötigt?" Diese Informationen sollen ab Dezember auf Wikando stehen. Es geht nicht nur um Geld. Schulen, die Bücher oder Computer brauchen, sollen ebenso vertreten sein wie das Obdachlosenprojekt, das freiwillige Helfer sucht.
Helfen sollen vor allem mittelständische Betriebe bis hin zu Zahnarztpraxen und nicht zuletzt Privatleute. Gruppen also, die weder das Geld haben, um Hilfsprojekte komplett allein finanzieren zu können, noch eine effektive PR-Abteilung, die ihr Wirken öffentlichkeitswirksam macht.
Wikando garantiert, dass alle Leistungen zu 100 Prozent an die Hilfsprojekte gehen. Für Privatleute ist das Engagement kostenlos, Unternehmen müssen – gestaffelt nach ihrer Mitarbeiterzahl – Gebühren zahlen, denn Wikando ist kein gemeinnütziger Verein, sondern ein Unternehmen. Eines, das in Zukunft seinen Gründern auch ermöglichen soll, sich reguläre Gehälter auszubezahlen, sagt Maier, "allerdings in Maßen." Im Augenblick leben sie und Kral noch von ihrem Ersparten.