Kommunikation spielt für die Generation Y eine große Rolle
"Das heißt, anders als für die Eltern - die Baby-Boomer - ist Arbeit für die Generation Y viel stärker Selbstverwirklichung als Pflicht. Für die jungen Leute stellt sich nicht die Frage 'Arbeit oder Freizeit?', sondern sie fordern 'Arbeit und Freizeit'." Weg vom Funktionalismus, hin zum Erlebnis ist die Devise, macht die Untersuchtung deutlich. Zudem entwickeln die neuen Arbeitnehmer ein enormes Selbstbewusstsein. Hintergrund dafür ist das Feedback, das sie von Familie und Gesellschaft bekommen. Ihnen ist schon früh eingeimpft worden: "Du kannst alles tun, Du kannst alles schaffen, was Du willst", zeigt die Rückschau.
Mehr Chancen als Risiken
Die viel näher gerückte, transparentere Welt empfindet die Generation Y als Chance, nicht als Bedrohung. Gerade begabte und talentierte Berufseinsteiger sehen für sich viele Karrierewege, ein "Nein" nehmen sie nicht mehr so ernst wie die Vorgängergeneration. "Dafür muss aber auch der Lebenslauf gut aussehen, Aktivität und Selbstmarketing ist gefragt - und daran arbeitet die Generation Y", so Parment.
Für die Firmen ergeben sich daraus einige wichtige Erkenntnisse: Wer die neuen Arbeitnehmer erreichen will, muss neue Kommunikationsinstrumente nutzen: Blogs, virtual communities, Event-Marketing. Es muss klar sein, dass für diese Generation Lebensstil, Kultur und soziale Netzwerke immer wichtiger werden. Für Unternehmen gewinnen deshalb Markenbotschafter an Bedeutung, zeigt die Studie.