Der erfolgversprechendste Weg, um Führungspositionen zu entern, ist nach einer repräsentativen Forsa-Studie, einen Masterabschluss zu erwerben. Nur jeder zwanzigste Personalverantwortliche hält demnach den Master für Führungskräfte für unnötig. Fast jeder Zweite meint zudem, das Master-Studium sollte erst nach einigen Jahren Berufserfahrung angegangen werden. 40 Prozent sehen allerdings Vorteile darin, den Abschluss direkt nach dem Bachelor-Studium zu absolvieren. Um diesem Trend gerecht zu werden, bieten viele Hochschulen Master-Fernstudiengänge an, die es ermöglichen, Berufspraxis zu bekommen, ohne die akademische Laufbahn zu unterbrechen.
Die Forsa-Studie zeigt, dass 38 Prozent der Personaler sich bei der Auswahl neuer Mitarbeiter lieber für einen Fernstudenten als für einen Absolventen eines Präsenzstudiums entscheiden würden. 33 Prozent würden es genau andersherum handhaben, für jeden Vierten macht die Art des Studiums einen Unterschied. Für die Fernstudenten sprechen den Personalern zufolge neben der beruflichen Erfahrung vor allem Selbstdisziplin, Ehrgeiz, Leistungsbereitschaft und erfolgreiches Zeitmanagement. Sie gelten in den Unternehmen als zielstrebig, motiviert, flexibel und selbständig.
Das CRF Institute prüft regelmäßig Unternehmen auf ihre HR-Programme und Personalpolitik, vor allem ob die Bedürfnisse und Ziele der Mitarbeiter integriert werden. Die besten davon werden als Top-Arbeitgeber zertifiziert. Die Umfrage zu den Karrieremöglichkeiten basiert auf der aktuellen Liste der 101 Top-Arbeitgeber Deutschlands.
Die Forsa-Studie im Auftrag der Euro-FH Europäische Fernhochschule Hamburg und des ILS Institut für Lernsysteme fasst die Angaben von mehr als 300 Personalverantwortlichen zusammen, die jeweils mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigen. Sie wird seit 2006 jedes Jahr erstellt.