Französische Schulen rangieren weit vorn: hier ein Blick in das ESSEC-Hauptgebäude
Starke Franzosen
Mit Ausnahme des Aufstiegs der LSE hat sich in den Top Ten kaum etwas getan: Neun der zehn Besten waren auch im vergangenen Jahr schon dabei. Wie in den Vorjahren dominierten erneut die französischen Schulen. Sechs der zehn besten Schulen sind in Frankreich. Und von den sieben neuen Schulen, die es dieses Jahr unter die besten 40 geschafft haben, sind drei aus Frankreich.
Die Mannheim Business School und die Cass Business School der City University in London legten beeindruckende Debüts hin. Die deutsche Schule ist auf Rang 15 eingestiegen, was großteils an den erstklassigen Gehältern lag, die die Absolventen angaben. Laut Daten des Rankings lag der Durchschnittsverdienst bei 55.000 Euro. Das konnten nur noch die LSE und die HEC übertreffen. Die Cass Business School lag zwar beim Gehalt nur auf Rang neun, aber bei der Bewertung des Lehrpersonals, der Vielfalt der Studierenden und der internationalen Mobilität der Studierenden schnitten die Engländer sehr gut ab. Und so stieg die Schule auf einem sehr respektablen 17. Platz ein.
Lancaster schiebt sich nach vorn
Dahinter gab es größere Veränderungen. Lancaster University Management School machte acht Plätze gut und landete auf Rang 18. Damit schaffte die Schule den größten Aufstieg. Abstiege gab es in der unteren Tabellenhälfte mehrere, denn dort waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Plätzen deutlich geringer. Der Verlust von ein paar Prozentpunkten hier und da konnte schon einen massiven Absturz verursachen.