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16.11.2007, 07:00
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Computer eröffnen Business-Schulen neue Wege, den Unterricht zu gestalten. Vorteile bringt das vor allem dann, wenn man online weltweit besprechen kann. Doch gerade die Technik für Webkonferenzen war lange unzuverlässig.
von Andrew Baxter
Online-Unterricht ist mittlerweile ein fester Bestandteil der meisten MBA-Programme. Weltweit setzen immer mehr Schulen für ihre Lehrmethoden auf das Internet. "Ohne diesen integralen Bestandteil unserer Programme wären wir in argen Nöten", sagt John Gallagher, stellvertretender Dekan für EMBA-Programme der Fuqua School of Business an der Duke University in North Carolina.
EMBA-Teilnehmer unterscheiden sich von anderen Studenten darin, dass sie die Erfahrungen aus dem Berufsalltag stark in den Unterricht einbringen und sich mit den anderen darüber austauschen, sagt Gallagher.
Duke nutzt das Internet schon seit Langem als Ergänzung zu den persönlichen Treffen. Auf dieses Medium stützen sich die Teilnehmer, wenn sie nicht auf dem Campus sind - was bei EMBA-Programmen die meiste Zeit der Fall ist.
Profitable EntwicklungDie gemeinsamen Projekte und der Aufbau von Beziehungen werden dann online vorangetrieben. Mit steigender Verfügbarkeit des Internets können Reisen nicht länger als Grund dafür angegeben werden, dass man nicht in Kontakt bleibt.
Die Business-Schulen profitieren weniger von revolutionären Entwicklungen, sondern vielmehr von der zunehmenden Zuverlässigkeit - zunächst der Hardware und Software und seit Kurzem der Online-Tools und Kommunikationsmöglichkeiten - und der breiten Einführung des Breitbandnetzes.
"Diese Technik ist so zuverlässig, dass wir bereit sind, sie zu nutzen. Wir müssen uns keine Sorgen machen, das sie nicht funktioniert", bemerkt John Walsh dazu. Er ist EMBA-Direktor des IMD in Lausanne.
Neue FaszinationGallagher von der Fuqua School of Business ist überrascht, wie wenige entscheidende technologische Durchbrüche es in den vergangenen Jahren gab. Statt bahnbrechender Neuerungen gab es allerdings eine Reihe äußerst wichtiger Entwicklungen, die schrittweise einen Unterschied machten.
Eine Ausnahme ist für ihn der jüngste Durchbruch bei Webkonferenzen. "Diese faszinierende Technologie gibt es zwar schon seit Ende der 90er-Jahre, doch erst seit einem oder anderthalb Jahren erscheint sie uns zuverlässig genug."
Denn die EMBA-Studenten stammten aus der ganzen Welt, die Webkonferenzen müssten daher an jedem Ort und jederzeit gut funktionieren, sagt Gallagher. Und das sei erst seit kurzer Zeit der Fall.
Teil 2: Vorstoß anderer Institute
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FTD.de, 16.11.2007
© 2007 Financial Times Deutschland,
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