Bald im ewigen Eis: Nathalie Gourdin, Nele Muyshondt und Audrey Venant (v.l.)
Kurz: Für die Menschheit geht es bei diesem Projekt um viel wichtigere Fragen als die, wie man beispielsweise mit viel Getöse einen Konzernchef loswird.
Teilnehmen an der zweiwöchigen Expedition werden drei junge Metro-Mitarbeiterinnen aus Frankreich, Belgien und Deutschland. An diesem Samstag sollen sie zu ihrer Reise in die Antarktis verabschiedet werden.
Mal was anderes als der Zoff um Cordes
Nach den Scharmützeln in der Chefetage im vergangenen Jahr, die im Abgang von Eckhard Cordes als Konzernchef gipfelten, könnte die Aktion das Image des Unternehmens vor allem bei jungen Leuten verbessern und den Konzern als Arbeitgeber weltweit stärker ins Gespräch bringen. Metro hofft auf viel Resonanz im Internet, hat einen Expeditionsblog aufgesetzt und lässt die drei Frauen täglich online von ihren Erfahrungen berichten.
Die Aktion sei das Ergebnis eines Workshops der Metro Group vom vergangenen Oktober, sagte ein Sprecher des Handelskonzerns. 100 Nachwuchskräfte konnten sich mit einem selbstgefilmten Video zum Thema Umweltschutz bewerben. Dass drei Frauen bei dem Wettbewerb siegten und kein Mann dabei sei, sei ein Zufall.