Die Studenten des Instituto de Empresa in Madrid kommen aus aller Welt
Vor zehn Jahren war das Instituto de Empresa (IE) noch eine international weitgehend unbekannte spanische Business-Schule. Heute kommen die 359 Studenten aus 57 Nationen, darunter sind so exotische Länder wie der Irak, Kasachstan und Sierra Leone. Die größte Gruppe stellen die Mexikaner noch vor den Spaniern. Es folgen die Italiener, Kolumbianer und die Deutschen.
"Unsere Vorteile sind die Kürze des Programms, der Fokus auf Unternehmertum und nicht zuletzt die Attraktivität von Madrid", sagt MBA-Direktor David Bach. So absolviert jeder MBA-Student einen Kurs in Entrepreneurship - der Kunst, ein Unternehmen mit großer Initiative zu führen und dabei auch das Risiko nicht zu scheuen. Außerdem wissen die Studenten später auch, wie ein Businessplan geschrieben wird.
"Unsere Absolventen denken unternehmerisch und gehen daher auch anders an Probleme heran", sagt Bach. Das komme auch bei den Firmen gut an. Längst rekrutieren auch zahlreiche deutsche Unternehmen wie Beiersdorf, BMW, Deutsche Post World Net und die Deutsche Bank ihren Führungsnachwuchs am IE.
Im weltweiten FT-Ranking landete die Madrider Schule in diesem Jahr auf Platz elf weltweit und ist damit die drittbeste europäische Schule - nach der London Business School und dem Pariser Insead.