Bei diesem Preis sind Studenten aus Industrie- und Entwicklungsländern aufgerufen, in gemeinsamen Projektteams Ideen für nachhaltige Lösungen von Problemen in Entwicklungsländern zu finden. Der Fokus soll dabei auf technischen Verbesserungen bei Umweltschutz, Energie- und Wasserversorgung, Nutzung natürlicher Ressourcen und Abfallwirtschaft liegen. Gefragt sind zudem innovative Konzepte auf den Gebieten medizinische Versorgung, Ernährung, Wohnungsbau, Hygiene und Katastrophenschutz, aber auch die Themen Mobilität und Kommunikation.
So entwickelte im Jahr 2005 ein Team der TU Bergakademie Freiberg eine Möglichkeit, Gesundheitszentren in Mali per Solarzellen mit Strom zu versorgen. Berliner Studenten versuchten dagegen, die Abwasseraufbereitung in einer Schule in Sambia zu verbessern. Ein britisch-ghanaisches Team forschte dagegen daran, aus der Jatropha-Pflanze Energie zu gewinnen.
Das macht deutlich: Armutsbekämpfung, Nachhaltigkeit und Klimawandel sind die zentralen Anliegen des Mondialogo Engineering Awards. Die Ergebnisse der Projektarbeiten liefern der Unesco einen unschätzbaren Ideenpool, den die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur in vielen Dritte-Welt-Ländern umsetzen kann.