Weibliche Studenten erwarten weniger
Bei den weiblichen Studenten sind die Präferenzen leicht verändert. Siemens rangiert bei Ihnen ganz vorn, gefolgt von SAP und IBM. Ebenso gefragt ist die Fraunhofer Gesellschaft. Erst dann kann Ranking-Neuling Google punkten.
Auffällig ist, Frauen sind noch immer mit einem geringeren Einstiegsgehalt als Männer zufrieden. 39.800 Euro pro Jahr würden sie für die ersten Berufsjahre akzeptieren. Männliche Kommilitonen fordern dagegen 3000 Euro mehr. Und die Studentinnen fürchten, weit mehr Bewerbungen schreiben zu müssen als männliche Kandidaten. Insgesamt beurteilen sie ihre Chancen am Arbeitsmarkt weniger optimistisch als männliche Absolventen.
Optimistischer Blick in die Zukunft
Dennoch hat sich die Diskussion um den steigenden Fachkräftemangel in Medien und Öffentlichkeit auch bei den Befragten ausgewirkt: Gegenüber den Vorjahren machen sich die Absolventen und Informatik-Studenten insgesamt deutlich weniger Sorgen um ihre berufliche Zukunft als in den Vorjahren, so die Umfrage. "Mehr als 60 Prozent gehen davon aus, dass es in diesem Jahr nicht schwierig sein wird, eine Arbeitsstelle zu finden. Mit Recht: Da der IT-Arbeitsmarkt auf hoch qualifizierte Spezialisten ausgerichtet ist, sind damit in diesem Jahr vor allem Hochschulabsolventen gefragt", sagt Manja Ledderhos vom Trendence Institut.