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25.03.2010, 12:00
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Karriereplanung:
Wo arbeitet es sich am besten?
Der richtige Standort kann einen Job fern der Heimat lukrativ machen. Gehen Sie nach Bern oder Kopenhagen, rät eine aktuelle Studie. Oder in Deutschland nach Bonn - wegen der Lebensqualität.
von Sabine Meinert
Expatriates können sich meist nicht aussuchen, wo sie eingesetzt werden. Doch wer den Einsatzort beeinflussen kann, dem bietet das Beratungsunternehmen ECA International nun ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ein Ranking der Städte mit der höchsten Lebensqualität. Denn was immer öfter zählt, sind nicht nur die Herausforderungen des Jobs, sondern, dass sich der entsandte Mitarbeiter im neuen Umfeld auch wohlfühlt.
Die Schweizer Hauptstadt Bern im Winter
Bern und Kopenhagen sind die Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität für ausländische Geschäftsleute. Dahinter folgen Antwerpen, Brüssel, Basel und Genf. Aber auch deutsche Städte haben viel zu bieten: Bonn, Düsseldorf und Frankfurt schafften es auf Platz acht. München rangiert an elfter Position, Hamburg auf Platz 13, Berlin auf Platz 15.
Dagegen kommt eine Versetzung nach Pjöngjang, Karatschi, Kabul oder Bagdad (Ränge 251 bis 254) einer Strafversetzung gleich. Dort finden ausländische Geschäftsleute die schlechtesten Lebensbedingungen vor. Grund dafür ist vor allem die schlechte Sicherheitslage.
"Eine hervorragende Infrastruktur und ein erstklassiges Gesundheitswesen, niedrige Gesundheitsrisiken und geringe Luftverschmutzung, wenig Kriminalität und ein kosmopolitisches Umfeld - all diese Faktoren machen gerade Bern und Kopenhagen bei ausländischen Geschäftsleuten so beliebt", erläutert Mira Pathak, Business Development Executive bei ECA International.
Die Expertin verweist darauf, dass auch das Herkunftsland der entsendeten Mitarbeiter Einfluss darauf hat, wie wohl er sich am neuen Standort fühlt. Die Entfernung von zuhause, kulturelle Unterschiede, Sprache und Klima spielten dabei eine große Rolle. So sei bei asiatischen Geschäftsleuten Singapur das beliebteste Entsendungsziel. Westeuropäer dagegen sehen den Stadtstaat deutlich weiter hinten auf der Beliebtheitsskala.
Teil 2: Die deutschen Städte sind bei Expatriates gefragt, Südamerika und Afrika dagegen weniger.
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FTD.de, 25.03.2010
© 2010 Financial Times Deutschland,
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