Weiterbildung - Manager drücken erneut die Schulbank
Manager kommen immer erst, wenn es wirklich brennt und die notwendigen Sprachkenntnisse eigentlich schon seit gestern vorhanden sein müssen", sagt Werner Heino Sieberath. Er ist Verkaufsleiter bei der Fremdsprachenschule Berlitz in Deutschland.
Die Führungskräfte würden dann oft intensive Trainings wählen, die zügiges Lernen versprechen. Gefragt sind zum Beispiel Crashkurse mit täglich zwölf Unterrichtseinheiten über zwei Wochen.
Eine Tendenz zu kürzeren und kompakten Kursen beobachtet auch Joachim Pitsch, Geschäftsführer von Dialog-Sprachkurse International in Freiburg. Zunehmend gefragt seien auch Fachkurse für spezielle Berufsbereiche. "Die Programme werden immer ausgefeilter", sagt Pitsch. Zum Beispiel führt der Kurs "Financial Communication for Non-Specialists" Führungskräfte in die Welt der englischen Finanzbegriffe ein.
Unternehmen wie der Konsumgüterkonzern
Henkel oder der Energieversorger
EnBW setzen vor allem auf unternehmensinterne Trainings in zielorientierten Kleingruppen. Für die Vertiefung und den Feinschliff gibt es Kurse im Ausland. "Da kann man einfach konzentrierter und effizienter lernen", sagt Pitsch.