Annalena Schmidt, Stimm- und Sprechtrainerin
Ihr Credo ist daher: Haltung gehört zum guten Ton! "Die gesamte Muskulatur sollte locker, aber dennoch in guter Spannung sein. Diesen Spannungszustand nennt man Eutonus. Um ihn zu erreichen, hilft es, sich zu dehnen, zu räkeln und zu gähnen, sich zu schütteln wie ein nasser Hund und dabei die Stimme frei tönen zu lassen."
Entscheidend: Das "Wie"
Auch Professional Voice setzt in seinen Seminaren bei Atmung, Haltung, Stimmformung an. "Wer nicht weiß, dass das Stimmband vibrieren muss, um einen vollen Klang zu entwickeln, oder dass ein verkrampftes Zwerchfell die Atmung nicht unterstützt, der wird nie begreifen, dass man zusammengesunken in seinem Stuhl, mit abgeknicktem Kopf nicht gut reden kann", so Cannon.
Natürlich sollte man das "Wie" des Sprechens der jeweiligen Situation anpassen. Ein Sprechtraining sollte deshalb sowohl auf formelle Auftritte (Verhandlungen, Konferenzen, Präsentationen) als auch auf informelle Gelegenheiten (Briefings, Gespräche unter Kollegen, Geschäftstreffen) vorbereiten.