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Merken   Drucken   18.07.2006, 11:32 Schriftgröße: AAA

MBA-Mediziner, Mediatoren und preiswürdiger Austausch

Die Konkurrenz unter den Business-Schulen hält an. Viele spezialisieren sich inzwischen und fokussieren ihre Studiengänge auf ganz bestimmte Zielgruppen. Was es Neues an den Bildungsstätten in Europa und den USA gibt.
Die Handelshochschule Leipzig gehört zu den DAAD-Preisträgern   Die Handelshochschule Leipzig gehört zu den DAAD-Preisträgern
Acht Hochschulen in Deutschland haben das Europäische Qualitätssiegel des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhalten. Die Universität Bamberg, die Humboldt-Universität Berlin, die Universität Konstanz, die Handelshochschule Leipzig, die Fachhochschule Münster, die Fachhochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück und die Universität Rostock werden damit für ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bildung geehrt.
Die Hochschulen haben sich besonders im Rahmen des Austausches von deutschen und ausländischen Studenten und Dozenten im Rahmen des Erasmus-Programmes der EU engagiert. Die Auszeichnung soll nun einen Anreiz schaffen, dass sich noch mehr Universitäten und Hochschulen für den Austausch stark machen.
Mehr Informationen: www.daad.de; www.uni-bamberg.de; www.hu-berlin.de; www.uni-konstanz.de; www.hhl.de; www.fh-muenster.de; www.fh-osnabrueck.de; www.uni-osnabrueck.de; www.uni-rostock.de
Weitere Neuigkeiten finden Sie im Folgenden:
Die Universiteit Nimbas fokussiert ab Herbst in ihren MBA-Programmen auf "Managerial Leadership". Das Thema Persönlichkeitsentwicklung wird dabei durch Kurse wie Team Building, Interkulturelles Management und Business Ethics erweitert. In einer globalisierten Welt genügt es nicht mehr, nur Management-Tools zu vermitteln, so die Universitätsspitze. Im Juli und August will Nimbas an den deutschen Standorten Mainz, Berlin und Bonn darüber informieren. Für die Anmeldung zu den MBA-Programmen ist ein abgeschlossenes Studium, Berufserfahrung und ein spezieller Zugangs-Test erforderlich.
Mehr Informationen: www.nimbas.com
Hörsaal Tuck School of Business, Dartmouth   Hörsaal Tuck School of Business, Dartmouth
Die Tuck School of Business in Dartmouth, USA, verknüpft künftig Medical Diploma und MBA. Hintergrund dafür ist, dass Unternehmen immer öfter an Absolventen interessiert sind, die sowohl einen medizinischen als auch einen Management-Abschluss vorweisen können. Sie seien den Anforderungen des Gesundheitssystems besser als andere gewachsen, so die Erfahrung. Johnson&Johnson sowie die Bill & Melinda Gates Foundation stellten bereits MD/MBA-Studenten ein, Interesse signalisieren inzwischen auch Beratungsfirmen wie McKinsey.
Mehr Informationen: www.tuck.dartmouth.edu
Das Instituto de Empresa wirbt derzeit um Online-Studenten. Der Global Communities MBA soll jungen Professionals ermöglichen, einen MBA-Abschluss zu erwerben, ohne ihre Karriere zu unterbrechen. Die Teilnehmer stehen während der Studienzeit in ständiger Verbindung miteinander und ihren Dozenten. Wahlweise kann das Studium in 12 oder 18 Monaten abgelegt werden - auf Englisch oder Spanisch. Neben der Fern-Arbeit an Fallstudien und Schwerpunktthemen sind Präsenz-Seminare und Workshops in 15 Städten auf 5 Kontinenten vorgesehen. Während der Online-Sitzungen arbeiten die Studenten häufig in Teams oder nehmen an Videokonferenzen teil. Die Inhalte entsprechen dem Präsenz-Masterstudiengang der Business School des Instituto de Empresa: Finanzverwaltung, Strategie, Marketing, Arbeitsablauf, Personal usw.
Mehr Informationen: www.ie.edu
Die ESSEC in Paris will künftig der Medienentwicklung zuwenden   Die ESSEC in Paris will künftig der Medienentwicklung zuwenden
Die französische Business-Schule ESSEC richtet einen Lehrstuhl "Media and Entertainment" ein. Dieser wird von der französischen Bank Société Générale unterstützt. Der neue Lehrstuhl soll Tendenzen und Entwicklungen in der Medienindustrie recherchieren - sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Als Themen stehen bereits fest: "Portable TV - welches sind die Verbrauchertrends von morgen?", "Schwellenländer - welche Medien eignen sich am besten für diese Länder?", "Videospiele - welche Faktoren sind ausschlaggebend für den Erfolg?".
Die ESSEC kooperiert seit Oktober 2003 auch mit der Universität Mannheim. Gemeinsam bieten sie drei EMBA-Programme, die sowohl Wochenend-Module als auch flexible Unterrichtseinheiten in Paris und Mannheim anbieten.
Mehr Informationen: www.essec.fr
Die irische Smurfit School of Business will im Herbst MBA-Stipendien vergeben. Kandidaten müssen dafür ihre Kreativität unter Beweis stellen. Sie sollen konkrete Geschäftsideen vorstellen und deren Bedeutung für die Wirtschaft verdeutlichen. Das Stipendium beträgt 15.000 Euro, was in etwa zwei Drittel der MBA-Studiengebühren abdeckt. Nick Barniville, Direktor des MBA-Programms an der bekannten Business-Schule des University Colleges of Dublin, will damit fördern, dass Ideen künftig auch verwirklicht werden. Die Smurfit-Schule arbeitet eng mit führenden Unternehmen zusammen. Die Studenten erhalten daher während des einjährigen MBA-Studiengangs die Möglichkeit, Persönlichkeiten aus Industrie kennen zu lernen.
Mehr Informationen: http://www.ucd.ie/smurfitschool/re/mbascholarship06/
Gesine Schwan, Präsidentin der Viadrina, unterstützt die ...   Gesine Schwan, Präsidentin der Viadrina, unterstützt die Ausbildung von Mediatoren
Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder bietet in Kooperation mit dem Institut für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität einen postgradualen Master-Studiengang Mediation an. Neben spezifischen Kenntnissen zur außergerichtlichen Konfliktlösung und Mediationsfähigkeiten werden vor allem Methoden der Entscheidungsfindung und Verfahrensgestaltung vermittelt. Im weiteren Verlauf des dreisemestrigen Studiums können die Studierenden aus dem Schwerpunktbereichen Familie, Wirtschaft, Verwaltung und Internationales Konflikt-Management zwei Spezialisierungen wählen. Das Programm ist berufsbegleitend angelegt, mehrtägige Präsenzveranstaltungen wechseln sich mit internetbasierten Fernmodulen ab.
Mehr Informationen: www.master-mediation.euv-ffo.de
Fernlernen mithilfe des Laptops - der neue Ratgeber gibt Tipps   Fernlernen mithilfe des Laptops - der neue Ratgeber gibt Tipps
Der Fachverband Forum Distance-Learning hat erneut seinen kostenlosen Ratgeber für Fernlern-Interessierte aufgelegt. Die Broschüre listet mehr als 1.000 Fernlehrgänge und Fernstudiengänge sowie betreute E-Learning-Angebote auf. Gleichzeitig informiert sie zu Fördermöglichkeiten für Fernkurse und beantwortet häufig gestellte Fragen. Die in der Broschüre aufgeführten Anbieter dokumentieren durch ihre Mitgliedschaft im dem Fachverband einen hohen Qualitätsanspruch über die staatliche Zertifizierung hinaus, so das Forum Distance-Learning. Derzeit seien allein 85 Prozent der 220.000 Fernlernenden in Deutschland bei einem Mitgliedsinstitut eingeschrieben.
Mehr Informationen: www.forum-distance-learning.de
  • FTD.de, 18.07.2006
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