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Merken   Drucken   13.07.2010, 12:00 Schriftgröße: AAA

MBA und Co.: Neues von den Business-Schulen

Personalverantwortliche schätzen Mitarbeiter, die sich weiterbilden - und oft fördern sie diese. Die Auswahl des richtigen Programms wird jedoch schwerer. Die Universitäten und Hochschulen rüsten ihre Programme auf. von Sabine Meinert 
Die Reims Management School (RMS) hat 13 neue Kooperationen mit Partnerschulen in aller Welt unterzeichnet. Damit umfasst das internationale Netzwerk der Schule nun 150 Hochschulen in 40 Ländern, darunter 20, die ein Doppeldiplom mit der Reims Management School anbieten.
Innerhalb Europas gehört auch die Humboldt Universität in Berlin zu den neuen Partnern. Außerdem in Großbritannien die Cardiff Business School und die Oxford Brookes University, in den Niederlanden The Hague University und in Polen die Kozminski University.
Die Reims Management School in Frankreich   Die Reims Management School in Frankreich
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Die RMS bietet auch ein neues Doppeldiplom mit den zwei amerikanischen Universitäten Nicholls State University und North Carolina State University. Die North Carolina State University in Raleigh beherbergt das größte Zentrum für innovative Technologie an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Studenten haben die Möglichkeit, innerhalb des Programms CESEM der RMS, zwei Jahre an dieser Universität zu verbringen.
Weiterhin können Studenten des MBA-Programms der RMS künftig an einem Austausch mit der University of Pretoria GIBS Business School in Johannesburg teilnehmen. Asienfans unter den Studierenden haben indes ab sofort die Wahl, ein Austauschsemester an Hochschulen in Singapur (Singapore Management University), Taiwan (National Taiwan University) oder Thailand (Chulalongkorn University) zu absolvieren. Ebenfalls neu ist die Kooperation mit der Coppead Graduate School of Business Federal University in Rio de Janeiro.
Die RMS ist zudem in die Riege der dreifach akkreditierten Wirtschaftsschulen aufgestiegen. Im April erhielt sie zu den bereits erworbenen AMBA- und EQUIS-Gütesiegeln auch die AACSB-Akkreditierung. Nur wenige Wirtschaftshochschulen weltweit erfüllen die strengen Standards der Institute und sind daher dreifach akkreditiert.
Link: http://www.cesem-rms.com/, http://www.reims-ms.fr
Die ESSEC Business School startet im September 2011 ein zwölfmonatiges Global-MBA-Programm. Die Teilnehmer müssen dafür einige Jahre Berufserfahrung vorweisen können.
Gleichzeitig will die ESSEC in den nächsten fünf Jahren die Zusammenarbeit mit der Mannheim Business School intensivieren. Beide Schulen führen seit 2004 ein gemeinsames Executive-MBA-Programm durch. Eine Neugründung soll es in Rumänien geben - in Form eines Forschungszentrums zum Schwerpunkt Optimierung.
Das Logo der ESSEC Business School   Das Logo der ESSEC Business School
Künftig will sich die Business-Schule zudem in Asien verstärken. So sollen neue Angebote in Ländern wie Indien oder China, aber ebenso in Japan gestartet werden. Am Standort Marokko will die Schule einen Master in Management of Cities and Territories anbieten. Außerdem soll das Thema Mediation nach bewaffneten Konflikten in Afrika stärker in den Fokus rücken.
Die ESSEC Business School gehört zu den bedeutendsten Grandes Ecoles in Frankreich. Die Schule will in den nächsten Jahren in die Gruppe der 20 weltbesten Business-Schulen vorstoßen. Dafür sollen Fördermittel und Sponsorengelder in Höhe von rund 150 Mio. Euro eingesetzt werden.
Link: www.essec.edu
Die Rotterdam School of Management (RSM) der Erasmus-Universität in den Niederlanden hat einen Lehrstuhl für Unternehmensanalyse und Unternehmensbewertung eingerichtet. Es ist die erste Stiftungsprofessur in Europa, die sich auf die Analyse der Zusammenhänge zwischen Kapitalmärkten und Finanzberichterstattung konzentrieren wird. Die Professur wird von Duff & Phelps, einer der führenden unabhängigen Beratungsgesellschaften in den Bereichen Financial Advisory und Investmentbanking, finanziert und unterstützt.
Professor Erik Peek wird für die RSM tätig werden, um als Erster in dieser neuen Position zu forschen. Diese ist ausgerichtet auf das Konzept der Unternehmensbewertung als finanzielle Quantifizierung von Unternehmensstrategien. Peek wird dabei auch die europäische Risikoprämie untersuchen.
"Die weltweite Finanzkrise hat zu einer zunehmenden Forderung nach Transparenz und Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen geführt, welche wiederum fundierte Bewertungsexpertise notwendig macht. Ein Bedarf, der aller Voraussicht nach weiter wachsen wird", so Henk Oosterhout, Geschäftsführer und Leiter des niederländischen Büros von Duff & Phelps.
Link: www.rsm.nl
Die Wirtschaftshochschule ESCP Europe bietet ab 2011 eine Osteuropa-Spezialisierung an. Im Executive-MBA-Studiengang soll damit mehr Verständnis und ein geeigneter Zugang zu den wichtigen osteuropäischen Arbeitsmärkten liefern.
Das Logo der ESCP Europe   Das Logo der ESCP Europe
Marion Festing, Programmdirektorin für das entsprechende Programm: "In diesem Zusammenhang bietet die Wirtschaftshochschule den Studierenden die einzigartige Möglichkeit, während eines Moduls in Kiew den ukrainischen Markt und seine kulturellen Besonderheiten kennen zu lernen. Ferner dient dieses Auslandsmodul dem so wichtigen Kontaktaufbau und Austausch mit gleichgesinnten Führungskräften."
Die Kurse für den European Executive MBA finden berufsbegleitend über einen Zeitraum von 18 Monaten statt. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, mindestens fünf Jahre Berufserfahrung und sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache.
Die ESCP Europe vergibt zudem Leistungsstipendien für Master-in-European-Studierende. Höchstfördersumme sind insgesamt 5.000 Euro. Das Programm dauert 12 bis 18 Monate und wird in zwei Ländern, in der Regel zweisprachig absolviert und integriert drei Praxisprojekte. Als Studienorte stehen neben Berlin auch Paris, London, Madrid oder Turin sowie Partneruniversitäten in Bangkok, Monterrey und Neu Delhi zur Auswahl.
Link: www.escpeurope.de/eemba, www.escpeurope.de/meb
Die International University of Monaco (IUM) wurde im April von der Career Education Corporation (CEC), einer der bedeutendsten amerikanischen Hochschulgruppen, übernommen. IUM ist nun Teil der französischen Hochschulgruppe INSEEC, die zur CEC gehört.
Für die Studenten ändert sich damit jedoch nichts. Wie zuvor können sie von den besonderen Angeboten der Schule, wie zum Beispiel Masterprogrammen in Finance, Luxus-Management oder internationalen Beziehungen profitieren. In Zukunft sollen Synergien im Zusammenspiel mit der INSEEC-Gruppe gehoben werden.
Die Internationale Universität in Monaco bietet durch den ...   Die Internationale Universität in Monaco bietet durch den Anschluss an INSEEC künftig mehr Möglichkeiten
Die Career Education Corporation (CEC), 1994 gegründet, vereint Hochschulen, Schulen und Universitäten. Ihre rund 90 Standorte befinden sich in den USA, Frankreich, Italien und Groβbritannien. Fast 40 Prozent der Studenten studieren "virtuell" an der American University InterContinental, Colorado Technical University, International Academy of Design & Technology und Le Cordon Bleu Nordamerika.
Die INSEEC-Gruppe besteht seit 35 Jahren und bietet Bachelor- und Master- Studienprogrammen in den Bereichen Management, Kommunikation oder Gesundheitswesen an. Ihre Hochschulen befinden sich in Paris, Bordeaux, Lyon und London.
Link: www.monaco.edu
  • FTD.de, 13.07.2010
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