Jeder Vierte will eine Woche fehlen
Die übergroße Mehrheit der Arbeitsunwilligen plant der Erhebung zufolge, mindestens drei Tage zuhause zu bleiben. Mehr als jeder Vierte sieht sich schon für eine Woche auf dem heimischen Sofa. Auffällig ist dabei, dass Beschäftigte mit höherer Ausbildung mehr Skrupel haben, krank zu feiern als solche mit niedrigerem Bildungslevel. Am häufigsten sind die "Blaumacher" unter Arbeitnehmern mit Volks- und Realschulabschluss zu finden.
Arbeitgeber in Ostdeutschland sollten zudem stärker auf den Krankenstand achten - hier ist die Zahl der "Krankfeierer" mit 4,4 Prozent deutlich höher als in Westdeutschland (2,5 Prozent). Auch wer eine besonders junge Belegschaft hat, sollte sich auf mehr Krankheitstage gefasst machen: Unter 30-Jährige sind laut Studie für längere "Sonderurlaube" gern zu haben.
Eine frühere Untersuchung von TNS Emnid hatte ergeben, dass vor allem mögliche psychische Probleme, der zunehmende Druck oder Konflikte am Arbeitsplatz die Deutschen dazu treiben, sich vorsätzlich krank schreiben zu lassen.