Studenten hören eine Vorlesung
Ein weiterer Faktor für Bradfords Beliebtheit ist die Tatsache, dass das Institut auf der Liste des britischen Finanzministeriums der 50 besten Schulen weltweit steht. Das bedeutet, dass jeder, der von außerhalb der EU stammt und seinen MBA in Bradford absolviert hat, nach dem Abschluss zwölf Monate lang in Großbritannien arbeiten darf. Ausländische Studenten sind für das MBA-Programm in Bradford sehr wichtig. Dieses Jahr stammt rund ein Drittel der Neuzugänge aus Indien. Vor drei Jahren seien es ebenso viele aus China gewesen, sagt Francis.
Ihm zufolge hat die Schule in den vergangenen sieben bis acht Jahren ihren Ruf gefestigt. Der Umsatz hat sich verdoppelt, und Bradford beabsichtigt, den Campus bis 2009 zu vergrößern. Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte umfassen Zwei-Tages-Kurse, die Francis zufolge bei lokalen Unternehmen gut ankommen.
Fernstudium und Partnerschaften
Überdies gewinnen Fernstudiengänge für Bradford an Bedeutung. Dieses Jahr startet das Institut ein Programm für Studenten in Malaysia. Dabei sorgt ein Partner vor Ort für Unterstützung bei Rekrutierung, Marketing und Übungen. Auch in Singapur und Hongkong unterhält die Schule Partnerschaften, die Bradford jährlich 140 Studenten bescheren.
Auch Bradford hat erkannt, dass der technologische Wandel Möglichkeiten für das Fernstudium eröffnet, allerdings wird noch experimentiert, um die optimalen Methoden herauszufinden. Bradford hat Diskussionsforen für Studenten eingerichtet und Vorlesungen lassen sich im MP3-Format herunterladen. Bradford will dies durch Elemente wie Videokonferenzen zwischen kleinen Studentengruppen und Tutoren ergänzen. Damian Ward, zuständig für das Fernstudienprogramm, sagt: "Kann man die Technologie nutzen, um eine intelligente Lernerfahrung zu schaffen, gehen wir allmählich in eine Richtung, die für unsere Studenten attraktiver ist."
Soft Skills und persönliche Entwicklung im Blick