Studenten und Absolventen - egal welcher Fachrichtung - würden am liebsten in der Autobranche arbeiten. Das zeigt das jüngste Ranking des Marktforschungsunternehmens Universum Communications, das der Financial Times Deutschland vorliegt. Ungeschlagener Favorit in der Auswertung der Top-Arbeitgeber ist dabei Porsche. Der Sportwagenhersteller punktet mit einem ausgezeichneten Ruf, anspruchsvollen Aufgaben und angenehmer Unternehmenskultur. Dabei gilt den Berufsanfängern vor allem das Arbeitsumfeld als besonders wichtiges Kriterium: Wo besonders innovativ und kreativ mit neuesten Technologien gearbeitet werden kann, dort zieht es die künftigen Young Professionals hin.
Der Trend in die Autobranche zeigt sich schon seit Jahren. Doch Beobachtern zufolge verstärkte er sich im vergangenen Jahr noch. Nicht nur Ingenieure und Natur- oder Wirtschaftswissenschaftler finden Porsche und Co. immer attraktiver. Das diesjährige Ranking zeigt die deutschen Autobauer auch bei IT-Fachkräften vorn: BMW rangiert auf Platz 7, Porsche manövrierte sich auf Platz 9, gefolgt von Audi. Daimler erkämpfte sich Platz 20, Volkswagen fuhr mit Rang 38 immerhin noch in die "Top 40" der Studenten aus der IT-Branche.
Schwergewichte liegen vorn
Doch welche Unternehmen sind die bevorzugten Arbeitgeber bei Studierenden, die sich für eine bestimmte Branche interessieren? Der Universum-Umfrage unter Studenten von über 80 Hochschulen zufolge zieht es diejenigen, die in den Kraftfahrzeugbau streben, vor allem zu Porsche. Unter den Unternehmensberatungsfirmen punktete McKinsey. Beliebtester Energiekonzern war E.ON. In der Umweltbranche kann vor allem das Max-Planck-Institut den Nachwuchs interessieren - unabhängig davon, ob der tatsächlich Naturwissenschaften, Biotechnologie oder einen ähnlichen umweltnahen Studiengang belegt hat.