Das sagt Daniel Callaghan, Gründer und Managing Director von MBA & Company. Sein Unternehmen ist im Wesentlichen eine Internet-Plattform, die es Unternehmen in aller Welt erlaubt, MBAs für kurzfristige Beratungs-Aufgaben zu engagieren. Sie wurde entwickelt, um Interessierten schnell und effizient Zugang zu Top-Talenten zu verschaffen. Gleichzeitig wollten die Gründer - ein Team aus MBA-Absolventen, die alle führende Programme absolviert haben - anderen MBA-Absolventen helfen, in einem schwierigen ökonomischen Umfeld praktische Erfahrungen zu sammeln und sich ein Einkommen zu sichern.
Kostengünstiger Service
Das Geschäftsmodell passt in die Zeit. Da heute weniger Absolventen Jobs bei McKinsey und ähnlichen Firmen finden, kann MBA & Co seine Kandidaten aus einem großen Pool von ehemaligen MBA-Studenten fischen. In einem Klima, das von Kostensenkungs-Maßnahmen, der Nachfrage nach flexiblen Arbeitskräften und dem Bemühen um gleich bleibende Leistungen geprägt ist, komme der Service bei vielen Unternehmen gut an, sagt Callaghan. "Einige unserer Studenten sollten eigentlich im September bei großen Beratungsfirmen anfangen, aber dann wurde ihr Starttermin auf Januar verschoben. In der Folge bekommen unsere Kunden jetzt für 40 Euro pro Stunde einen Mitarbeiter, für den sie normalerweise 300 Euro pro Stunde bezahlen müssten." Für die Vermittlung nimmt MBA & Co eine Kommission von zehn Prozent des Projektwerts, die vom Honorar des MBAs abgezogen wird. Der Auftrageber zahlt keine zusätzlichen Kosten. "Wir wollten auf diese Art so viele Hürden wie möglich beseitigen, die Unternehmen daran hindern könnten, ihre Projekte mit uns abzuarbeiten", erklärt Daniel Callaghan.