Universität St. Gallen:Neue Dependance in Lateinamerika
Die Universität St. Gallen baut im Rahmen ihrer Internationalisierungs-Strategie die Auslandspräsenz aus. Sie eröffnete gerade ein Büro in Sao Paolo, das die Hochschule in Brasilien und den Nachbarländern bekannter machen und den Austausch fördern soll.
von Sabine Meinert
Angesiedelt ist der neue Knotenpunkt der Universität St. Gallen (HSG) in der Schweizerisch-Brasilianischen Handelskammer (Swisscam) in Sao Paulo. Von hier aus will die Universität St. Gallen noch intensiveren zu ihren mittlerweile 17 Partneruniversitäten in Lateinamerika halten. In Brasilien arbeitet die HSG unter anderem mit den Universitäten Fundação Getulio Vargas (FGV) und Insper zusammen. So vergeben HSG und FGV einen neuen Double Degree in Internationalem Management, ebenso wie einen Master in Banking und Finance.
Blick auf die Schweizer Universität St. Gallen
Gleichzeitig erhofft sich die Universität St. Gallen von dem Auslandsstandort eine einfachere Möglichkeit, die Beziehungen zu Schweizer Unternehmen in der Region, zu Geschäftspartnern und Alumni pflegen zu können. Studenten könnten davon profitieren, dass Praktika in Lateinamerika vermittelt werden können.
Das Büro soll aber auch Anlaufstelle für Studieninteressierte, Forschende, Dozenten und Medien sein, die mehr über die Forschung und Lehre an der Universität St. Gallen erfahren
wollen. Die HSG sieht Lateinamerika als zukunftsträchtigen Markt für sich. Immerhin haben sich aufstrebende Länder der Region wie Brasilien, Mexiko und Argentinien inzwischen unter den 15 stärksten Volkswirtschaften der Welt etabliert.
Schon seit Jahren betreibt die HSG eine Vertretung in Singapur, die Kooperationen in Asien begleitet und fördert.
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