Der eigene Ruf dagegen ist nicht ohne Belang. Vor allem deutsche Führungskräfte bezeichnen sich als erfolgreich. Aber auch in Spanien sieht sich jeder dritte Manager als äußerst erfolgreichen Karrierestürmer. In Italien dagegen sieht sich ein Drittel als eher nicht erfolgreich.
Coachings vor allem in Deutschland gefragt
Diese Einstellung hat auch Einfluss auf die Bewertung von Coachings. Während ein Großteil der deutschen Führungskräfte (rund 40 Prozent) Karrierecoachings für effektiv und wichtig hält, finden genau so viele Briten das überflüssig. Auch zwei Drittel der italienischen Manager haben das Coaching wieder aufgegeben. Jeder fünfte Deutsche hält dagegen daran fest, auch Niederländer und Schweizer setzen auf professionelle Karriereberatung.
Europäisch geeint zeigen sich die Führungskräfte beim Thema Jobwechsel. Headhunter spielen hier die wichtigste Rolle. Als Talentscouts der Wirtschaft kommt ihnen vor allem in Spanien (40 Prozent) und Österreich (39 Prozent) eine herausragende Bedeutung bei der Besetzung neuer Spitzenjobs zu. Etwa jeder Dritte in Italien und den Niederlanden setzt zudem auf Online-Jobbörsen. In Großbritannien verlassen sich die Führungskräfte dagegen vorrangig (rund 40 Prozent) auf alte Bekannte, Studienfreunde, Geschäftspartner - sprich Kontakte, die einen neuen Arbeitsplatz vermitteln können.
Für die Umfrage zum Karriereweltmeister 2010 wurden von Mitte Mai bis Anfang Juni auf www.experteer.de über 2500 Executives und Führungskräfte weltweit befragt.