Der neue Jahrgang an der ESMT vereint Studenten aus 20 Ländern
An der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin ist der Anteil noch höher. Für den zweiten Jahrgang hat die neu gegründete Schule Studenten aus 20 Ländern angezogen. Chinesen und Chilenen sind in der MBA-Klasse ebenso vertreten wie Israelis und Japaner. Selbst aus dem Mutterland des Business-Studiums, den USA, ziehen mittlerweile Studenten nach Berlin.
Einen Grund für den Erfolg auf dem Weltmarkt nennt Wulff Plinke, Dekan der ESMT: "Unser MBA-Programm sorgt für eine enge Verzahnung mit den besten Unternehmen der deutschen Wirtschaft." Mindestens einmal im Monat gewährt ein Vorstandschef eines Dax-Konzerns den ESMT-Studenten Einblicke in die deutsche Managementpraxis. So lernen sie etwa, wie Porsche an einem verkauften Auto 22.000 Euro verdient, der japanische Konkurrent Toyota aber nur 1700 Euro.
Mit Blick auf den deutschsprachigen Wirtschaftsraum
Der deutschsprachige Raum punktet auch mit der Wirtschaftskraft. "Deutschland, Österreich und Schweiz zusammen bilden den mit Abstand größten Markt auf dem Kontinent", sagt Berater Noppeney. Wer sich für einen Job hier interessiere, sei gut damit beraten, sich auch hier zu qualifizieren.
Philippe Naert, Dekan der Schule Tias Nimbas mit Einrichtungen in Bonn und Berlin, sieht das ähnlich. "Man sollte den MBA immer dort absolvieren, wo man seine berufliche Zukunft sieht." Das Angebot amerikanischer Schulen tauge eher für eine Berufstätigkeit in den USA. "Das MBA-Wissen aus Harvard oder Wharton ist nicht direkt auf die deutsche Praxis übertragbar", sagt Naert.
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