Den Experten vom CRF Institue zufolge haben Zusatzleistungen wie diese den Vorteil, dass sie häufig flexibel und individuell, entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen, in Anspruch genommen werden können. Viele Unternehmen hätten verstanden, dass der Generation der Berufseinsteiger vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, von Job und Freizeit wichtig ist. Die Nachwuchskräfte entscheiden sich häufig für den Arbeitsplatz, an dem sie sowohl berufliche wie auch persönliche Vorhaben realisieren können.
Teil der Personalpolitik
"Zusatzleistungen sind also nicht nur ein Anreiz bei der Anwerbung von Top-Fachkräften. Sie sind zugleich Bestandteil der Personalpolitik, um Mitarbeiter stärker und langfristiger an das Unternehmen zu binden", so Thorsten Jacoby vom CRF Institute. "Dass das Angebot der Zusatzleistungen im Vergleich zum Jahr 2009 stabil geblieben ist, zeigt uns, dass Top-Arbeitgeber unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen auf langfristiges Engagement setzen."
Das CRF Institute ermittelt seit 2003 jährlich, welche Arbeitgeber in Deutschland sich durch hervorragendes Personalmanagement auszeichnen. Neben Vergütung und Sozialleistungen werden auch Karrierechancen und Aus- und Weiterbildungspraktiken in qualitativen Interviews mit den Personalverantwortlichen geprüft. Bewertet werden die Kategorien Vergütung, Work-Life-Balance, Entwicklungsmöglichkeiten, Jobsicherheit und Unternehmenskultur. Im Jahr 2010 votete CRF unter anderem Henkel, Siemens, die Deutsche Postbank und Philip Morris zu den Besten.